Ronald Wilken
Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel und im U-Bauausschuss .
Der gesellschaftliche Reichtum muss gerecht verteilt werden!
Mein Leben begann, wie sollte es auch anders sein, mit der Geburt im Jahr 1952 in Rostock.
Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann arbeitete ich in einem mittelständischen
Betrieb.
Die ersten politischen Erfahrungen sammelte ich, wie viele Bürger*innen meiner Generation, Ende der Sechzigerjahre. Hier kämpfte ich aktiv gegen den Vietnam Krieg und die Notstandsgesetze.
Nach einem kurzen Gastspiel in der SPD, während der Ära von Willy Brandt verließ ich die Partei nach der Wahl von Helmut Schmidt unter anderem auch wegen des NATO-Doppelbeschlusses.
Von Anfang an unterstützte ich den Aufbau unserer Partei. Hier war ich bis zum 14.06.07 im Bezirksvorstand des Bezirksverbandes Hamburg-Harburg. Durch die Bezirksreform zum 01.01.08 ist der Bezirksverband Hamburg-Mitte meine neue Heimat. Hier war ich bis Februar 08 im Bezirksvorstand.
Als Mitglied der Fraktion HH-Mitte und im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel, sowie in weiteren Ausschüssen, vertrete ich im Rahmen meiner Möglichkeiten die politischen Richtlinien unserer Partei. Die Parteiarbeit vor Ort ist auch weiterhin eine Selbstverständlichkeit für mich.
Neun Jahre war ich 1. Vorsitzender beim Sozialverband Deutschland in Wilhelmsburg. Hier war ich drei Jahre ehrenamtlich in der Sozialberatung tätig und half den Bürger*innen bei Anträgen und Widersprüchen. Hier: Renten- und Unfall-, Krankenversicherung, Pflegekasse, Schwerbehinderung und beim Arbeitslosengeld 2. Meinen Vorsitz habe ich aus Zeitmangel niedergelegt. Sozialberatung mache ich jetzt für unsere Partei in unserem Wilhelmburger Fraktionsbüro.
DIE LINKE sollte durch möglichst viele gesellschaftliche Gruppen in den Bezirksparlamenten vertreten sein, denn die aktive Mitarbeit unserer Genoss*innen in Gewerkschaften, Sozialverbänden und Bürgerinitiativen kann bewirken, dass sich immer mehr Bürger*innen mit den Forderungen unserer Partei identifizieren.
Als Volksvertreter der Bezirksfraktion werde ich mit Anträgen und Anfragen an die zuständigen Behörden versuchen, Informationen zu bekommen, die dazu beitragen, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie der Senat und der Bezirk permanent eine Politik betreiben, die die Interessen der Wirtschaft vertritt und nicht die der sogenannten kleinen Leute. Faulen Kompromissen bei den Anträgen und Anfragen der anderen Parteien werde ich nicht zustimmen.

