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Paloma-Viertel: Verhalten des Hamburger Senats ist ein weiterer Tiefschlag für Bürgerbeteiligung

Bei der nächsten Bezirksversammlung Hamburg-Mitte am 23.01.2025 macht Die Linke den Verkauf des Areals der alten „Esso-Häuser“ zum Thema. Das Grundstück soll nach Jahren des Stillstands an die SAGA Unternehmensgruppe und die Quantum-Immobilien AG verkauft werden. Was sich zunächst nach einem Hoffnungsschimmer anhört, ist am Ende nichts weiter als ein herber Rückschlag für den „St. Pauli Code“.

Dazu Antonia Ivankovic, Fraktionsmitglied Der Linken im Bezirk Hamburg-Mitte: „Die Stadt steigt ins Projekt ein, will aber keine Verantwortung übernehmen. Nicht für das über Jahre hinausgezögerte Projekt und auch nicht für den Stadtteil. Anstatt die Planungen zu übernehmen, die durch viele engagierte Menschen rund um die „PlanBude“ mit viel Wissen und Kreativität entstanden sind, werden diese einfach vom Tisch gefegt. In einem Hauruckverfahren wird ein neuer Plan aus dem Boden gestampft – ohne Erklärungen oder Transparenz, woher die geänderten Pläne kommen. Die Stadt, die SAGA Unternehmensgruppe und Quantum Immobilien hüllen sich viel lieber in Schweigen. Das hat St. Pauli nach all der Zeit des Kampfes um das Areal nicht verdient.“

Den Antrag der Linken finden sie im Anhang.

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