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Neue Pläne fürs Esso-Areal: Meinungen aus St. Pauli offenbar unerwünscht

Auch in der Bezirksversammlung lassen SPD und Grüne keine Kritik am Vorgehen des Senats zu. Der Antrag der Linksfraktion im Bezirk Hamburg-Mitte für mehr Transparenz der Stadt, Quantum Immobilien und der SAGA Unternehmensgruppe über die geänderten Planungsparameter wurde wegen fehlender Zustimmung in den Stadtplanungsausschuss Nord verschoben. Informationen wie viele der 164 geförderten Wohnungen im günstigsten 1. Förderweg (7,10 Euro/qm) oder im teuersten 3. Förderweg (12,10 Euro/qm) sind gibt es nicht. Statt 180 sollen nun 350 Hotelzimmer entstehen - ohne Begründung warum. Ebenfalls unklar bleibt, wieso viele der Bürger*innenwünsche, des einst so gelobten Beteiligungsverfahren, keine Rolle mehr spielen.

 

 


Dazu Antonia Ivankovic, Mitglied der Fraktion Die Linke in der
Bezirksversammlung Hamburg-Mitte: „Die neuen Pläne für das Esso-Areal sind ein undurchsichtiges Hauruckverfahren. Der SPD geführte Senat glaubt offenbar, so eine weitere Bautragödie in der Stadt abzuwenden.
Dies allerdings auf Kosten der Anwohner*innen von St. Pauli, die ein
berechtigtes Interesse haben zu erfahren, wieso ihre Wünsche im Rahmen der PlanBude und der St. Pauli Code keine Berücksichtigung mehr finden.
Die Fraktionen in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte müssen losgelöst von Parteiinteressen genau diese Informationen einfordern. Wir als Linksfraktion bleiben auf jeden Fall dran.“

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