Linksfraktion Hamburg-Mitte fordert Inklusionskonferenz und Inklusionsbeirat

Die Linksfraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte setzt sich für eine konsequente und gelebte Inklusionspolitik im Bezirk ein. Auf der kommenden Sitzung am 20. November 2025 wird ein Antrag zur Durchführung einer Inklusionskonferenz vorgestellt. Ziel ist es, die Grundlagen für die Einrichtung eines Inklusionsbeirates Hamburg-Mitte zu schaffen.

„Menschen mit Behinderung sind Expert*innen in eigener Sache. Ihre Perspektiven und Erfahrungen müssen in politische Entscheidungen einfließen“, betont Nora Stärz, sozialpolitische Sprecherin und Co-Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion. „Mit der Inklusionskonferenz wollen wir sicherstellen, dass Betroffene, Fachleute, Verwaltung und Politik gemeinsam konkrete Schritte für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit entwickeln.“

Die geplante Konferenz soll unter anderem folgende Punkte bearbeiten:

• Aufgaben, Ziele und Bedarf eines zukünftigen Inklusionsbeirates erarbeiten,

• Vorschläge zur Zusammensetzung und Arbeitsweise entwickeln,

• Empfehlungen zur Einbindung in die Bezirksversammlung und ihre Ausschüsse formulieren,

• Kriterien für die Berufung von Mitgliedern vorschlagen.

Eingeladen werden sollen Vertreter*innen von Selbstvertretungsorganisationen, sozialen Trägern, Schulen, Fachverbänden, Bürger*innen mit und ohne Behinderung sowie Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik.

„In vielen Bereichen wird Inklusion immer noch zu oft vergessen - Menschen mit Behinderung sind nicht ausreichend in politische Entscheidungen einbezogen. Andere Bezirke wie Eimsbüttel oder Bergedorf zeigen bereits, wie es besser geht. Hamburg-Mitte darf hier nicht zurückbleiben. Deshalb ist es dringend notwendig, Inklusion dauerhaft in unseren politischen Strukturen zu verankern. Wir wollen keine halben Lösungen, sondern echte Fortschritte für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen erreichen“, so Nora Stärz abschließend.