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Keine Stellenbesetzung ohne Auswahlverfahren!

Seit feststeht, dass der jetzige Bezirksamtsleiter Falko Droßmann sein Amt in Hamburg-Mitte aufgibt und in den Bundestag einzieht, hat auch die Klüngelei in der SPD um diesen Posten wieder begonnen. Erneut will man dem Bezirksamt Mitte und der Bezirksversammlung einen Nachfolger nach königlicher Rangfolge vorsetzen und damit eine öffentliche Ausschreibung umgehen.

Bereits kurz nach der Bekanntgabe von Droßmanns Kandidatur für den Bundestag wurde
zunächst Tobias Piekatz, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung, vom
Abendblatt als möglicher Nachfolger benannt. Nunmehr kann man der Presse bereits einen
Tag nach der Bundestagswahl entnehmen, dass die sog. Deutschland-Koalition in Hamburg-
Mitte (SPD, CDU und FDP) den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ralf Neubauer aufs
Treppchen heben will.

So konnte man der Presse bereits einen Tag nach der Bundestagswahl entnehmen, dass die Koalition in Mitte (SPD, CDU und FDP) den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ralf Neubauer aufs Treppchen heben will.
„Wenn die SPD Neubauer ins Rennen schicken will, kann sie das tun. Das Problem ist, dass es kein Rennen geben soll, sondern eine Nachfolge wie einer Monarchie. Die SPD hält es offensichtlich für naturgegeben, dass das Krönchen einfach an den Nächsten übergeben wird. Das lassen wir nicht mit uns machen!“, so Ina Morgenroth, Fraktionsvorsitzende der LINKSFRAKTION Hamburg-Mitte.
"Wir fordern ein faires und transparentes Auswahlverfahren, das dem Amt eines*r Bezirksamtsleiters*in würdig ist und auch Kandidat*innen zulässt, die kein SPD-Parteibuch vorweisen können!"