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Antwort: Stand der laufenden Prozesse aus dem Wohnungsbauprogramm 2024. Hier: Wohlwillstraße (Gewerbeschule)

Am 11.04.2024 wurde dem Stadtplanungsausschuss das Bezirkliche Wohnungsbauprogramm 2024 (Drs. 22‑4582) vorgestellt. Darin enthalten ist u. a. eine Übersicht zu Wohnungsbaupotenzialen (Stand April 2024), darunter die Potenzialflächen SP 07 „Wohlwillstraße (Gewerbeschule)“.

Anfrage nach § 27 BezVGDrucksachen–Nr.: 23-1565
Datum: 4.6.2026

Beratungsfolge
 GremiumDatum

Antwort: Stand der laufenden Prozesse aus dem Wohnungsbauprogramm 2024. Hier: Wohlwillstraße (Gewerbeschule) (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)

Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken.

Am 11.04.2024 wurde dem Stadtplanungsausschuss das Bezirkliche Wohnungsbauprogramm 2024 (Drs. 22‑4582) vorgestellt. Darin enthalten ist u. a. eine Übersicht zu Wohnungsbaupotenzialen (Stand April 2024), darunter die Potenzialflächen SP 07 „Wohlwillstraße (Gewerbeschule)“.

Die Fläche wird seit 2019 vom Struensee Gymnasium zwischengenutzt. Im Anhang 1 des Wohnungsbauprogramms 2024 heißt es, dass zum Stand April 2024 keine Realisierungschancen für neuen Wohnraum absehbar waren. Weiter wird ausgeführt: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau und dem damit einhergehenden Anstieg der Schülerzahlen kann auf die Fläche bis auf Weiteres nicht verzichtet werden.“

Da der Bericht inzwischen fast zwei Jahre zurückliegt, bitten wir um Auskunft zum aktuellen Stand.

Wir fragen das Bezirksamt Hamburg-Mitte daher:

Die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) nimmt zur o.g. Anfrage wie folgt Stellung:

Der Standort Wohlwillstraße wird noch bis Sommer 2026 durch das Struensee Gymnasium genutzt. Im Anschluss erfolgt nach Herrichtung der Gebäude eine unmittelbare Nachnutzung durch das Regionale Bildung- und Beratungszentrum (ReBBZ) Mitte. Die Nachnutzung erfolgt für rund sechs Jahre bis zur Fertigstellung des Neubaus des ReBBZ Mitte am Standort Pröbenweg 24. Die darüber hinausgehenden Standortplanungen sind noch nicht abgeschlossen.
 

  1. Bis zu welchem Datum ist die Zwischennutzung durch das Struensee Gymnasium befristet?
     
  2. Gibt es Planungen oder Vereinbarungen zur Verlängerung der Zwischennutzung? Wenn ja, mit welchen Laufzeiten?
     
  3. Gibt es Pläne das Grundstück und/oder das Schulgebäude zu veräußern? Wenn ja, liegt bereits eine Ausschreibung oder ein Interessenbekundungsverfahren vor, gibt es Kaufinteressenten?
     
  4. Gibt es Überlegungen, die Fläche nach Ende der schulischen Nutzung für den sozialen Wohnungsbau vorzusehen?
     
  5. Wird geprüft, das Grundstück für eine Baugemeinschaft oder ein Projekt der Agentur für Baugemeinschaft bereitzustellen?
     
  6. Soll nach dem Nutzungsende des Struensee Gymnasiums das Gebäude weiter als Schule genutzt werden? Falls ja, mit welcher Schulform und gibt es hierfür schon einen Zeitplan?

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