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Buchladen im Stadthaus vor dem Aus – eine Chance für würdiges Gedenken?

Wie heute bekannt wurde, steht die Buchhandlung im Stadthaus vor der Insolvenz. Das bedeutet konkret, dass auch die Existenz des Mini-Gedenkortes von 70m2 in den Räumen der Buchhandlung gefährdet ist.

Die LINKSFRAKTION in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte fordert die Behörde für Kultur und Medien und den Senat, aber auch den Bezirk Mitte auf, endlich Abstand zu nehmen von der gescheiterten Privatisierung des Gedenkens. Die Räumlichkeiten sollten komplett für einen würdigen Gedenk- und Lernort genutzt werden. Der Immobilieneigentümer sollte die Räume kostenlos zur Verfügung stellen, um wenigstens ansatzweise seine Verpflichtung aus dem Kaufvertrag von 2009 zu erfüllen.

„Die offenbar drohende Insolvenz der Buchhandlung ist eine Chance für eine Umkehr in der Gedenkpolitik des Senats. Gedenken darf nicht weiter privaten Investoren überlassen bleiben, es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht kurzfristigen Wirtschaftsinteressen anheimgegeben werden darf!“, so Bernhard Stietz-Leipnitz, Mitglied im Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und der „Initiative Gedenkort Stadthaus“

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