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            <title>DIE LINKE. Bezirksfraktion Hamburg-Mitte: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Bezirksfraktion Hamburg-Mitte</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 18:54:19 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2026 18:54:19 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-449334</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Stand der Umsetzung der Taubenversorgung und des Projekts Taubenschläge im Bezirk Hamburg-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-stand-der-umsetzung-der-taubenversorgung-und-des-projekts-taubenschlaege-im-bezirk-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.:&nbsp;23-1909</strong><br>Datum: 13.08.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Stand der Umsetzung der Taubenversorgung und des Projekts Taubenschläge im Bezirk Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><i><strong>Fragesteller:innen: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</i></p>
<p><i><u>Einleitung für die Fragen:</u></i></p>
<p class="text-justify"><i>Vor dem Hintergrund der von der Bürgerschaft bereitgestellten Mittel zur Einrichtung betreuter Taubenschläge im Bezirk Hamburg-Mitte sowie des fortbestehenden Handlungsbedarfs im Umgang mit Stadttauben fragen wir das Bezirksamt Hamburg-Mitte:</i></p><ol><li><p class="text-justify"><i><strong>&nbsp; Wie ist der aktuelle Stand der Suche nach geeigneten Grundstücken bzw. Standorten für die geplanten Taubenschläge im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p></li></ol><p class="text-justify">Die Prüfung geeigneter Standorte für die geplanten Taubenschläge im Bezirk Hamburg-Mitte ist weiterhin Gegenstand laufender Abstimmungen. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Optionen betrachtet und hinsichtlich ihrer Eignung bewertet. Die Klärung der hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen ist noch nicht in allen Punkten abgeschlossen.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>2. Mit welchen Eigentümerinnen, Unternehmen oder sonstigen Akteurinnen aus dem Immobilienbereich wurden hierzu bislang Gespräche geführt, seit wann finden diese statt und wie ist jeweils der aktuelle Stand (z. B. laufende Gespräche, fortgeschrittene Verhandlungen, Vertragsabschluss)?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Zu konkreten Inhalten, Beteiligten oder Verhandlungsständen können aus Gründen der Vertraulichkeit keine weitergehenden Angaben gemacht werden.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>3. Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens zur Ausschreibung der Einrichtung und Betreuung der geplanten Taubenschläge?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Ausschreibung für die Einrichtung und den Betrieb der Taubenschläge wird zeitnah veröffentlicht. Ein Vergabeverfahren wurde bislang noch nicht eingeleitet.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>4. &nbsp; Wann ist nach derzeitiger Planung mit dem Beginn der Ausschreibungen zu rechnen? Falls ein Zeitplan derzeit nicht benannt werden kann, aus welchen Gründen verzögert sich das Verfahren?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Ein konkreter Zeitpunkt für den Beginn der Ausschreibung kann derzeit noch nicht benannt werden.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5. &nbsp;Sind die von der Bürgerschaft bereitgestellten Haushaltsmittel weiterhin vollständig an das Projekt gebunden? Falls ja, wie lange stehen diese Mittel noch zur Verfügung? Falls nein, welche Auswirkungen haben Verzögerungen auf die Finanzierung des Projekts?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die durch die Bürgerschaft bereitgestellten Mittel stehen grundsätzlich weiterhin zur Verfügung. Eine Inanspruchnahme erfolgt entsprechend dem Fortschritt des Projekts durch die zuständigen Bezirksämter. Die Bereitstellung erfolgt im Rahmen der haushaltsrechtlichen Ermächtigungen und nach Mittelabruf.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6. &nbsp;Welche Stelle beziehungsweise welche Organisationseinheit im Bezirksamt Hamburg-Mitte ist für die Umsetzung des Projekts verantwortlich? Mit welchen personellen Ressourcen (z. B. Stellenanteilen) wird das Projekt bearbeitet und welchen Zeitplan verfolgt das Bezirksamt für dessen Umsetzung?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Umsetzung des Projekts erfolgt im Bezirksamt Hamburg-Mitte unter Einbindung der fachlich zuständigen Organisationseinheiten sowie unter Beteiligung externer Partner. Für die Betriebsführung ist eine Einbindung der Stadtreinigung Hamburg AöR vorgesehen. Die Bearbeitung erfolgt im Rahmen der bestehenden personellen Ressourcen. Weitergehende Angaben sind derzeit nicht angezeigt.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7. &nbsp;Ist vorgesehen, Organisationen mit praktischer Erfahrung im Betrieb betreuter Taubenschläge – insbesondere den Hamburger Stadttauben e. V. – in die Planung, Ausschreibung oder den späteren Betrieb der Taubenschläge einzubeziehen? Falls ja, in welcher Form? Falls nein, warum nicht?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im bisherigen Verlauf wurden Gespräche mit verschiedenen Vereinen, Initiativen sowie weiteren fachkundigen Stellen geführt. Darüber hinaus erfolgte ein Austausch mit externen Expertinnen und Experten sowie anderen Kommunen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Projektbearbeitung ein. Eine konkrete Ausgestaltung der Einbindung im weiteren Verfahren bleibt den noch ausstehenden Verfahrensschritten vorbehalten.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>8. &nbsp;Welche Maßnahmen zur Information und Einbindung von Anwohnerinnen, Gewerbetreibenden und Besucherinnen sind im Zusammenhang mit der Einrichtung der Taubenschläge vorgesehen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Informationen zu der Errichtung der Taubenschläge, beispielsweise Zeitplan und Standort, werden mit der Öffentlichkeit geteilt, sobald sie konkret vorliegen. Zudem plant das Bezirksamt Hamburg-Mitte Schilder mit Informationen an den entsprechenden Standorten sowie eine Informationskampagne.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>9. &nbsp;Ist die Benennung einer Projektverantwortlichen beziehungsweise eines Projektverantwortlichen oder einer öffentlich sichtbaren Ansprechperson für das Projekt vorgesehen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Ja, an den Standorten wird zu gegebener Zeit ein Kontakt für Rückfragen und Rückmeldungen hinterlegt.</p>
<p class="text-justify"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>10. Welche weiteren Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes und des Umgangs mit Stadttauben sind im Bezirk Hamburg-Mitte geplant? Sind insbesondere Auffang- oder Pflegestellen für kranke oder verletzte Stadttauben, weitere betreute Taubenschläge oder andere Maßnahmen zur tierschutzgerechten Versorgung und Populationskontrolle vorgesehen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Der Umgang mit Stadttauben ist dem Bezirksamt Hamburg-Mitte ein wichtiges Anliegen. Dabei sind sowohl der Tierschutz als auch die Interessen der Stadtgesellschaft zu berücksichtigen. So werden sämtliche Maßnahmen, wie auch die Errichtung der Taubenschläge, unter dem Aspekt des Tierschutzgesetzes betrachtet. Mehrere Hamburger Tierschutzvereine, z. B. der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) oder die Initiative Hamburger Stadttauben e.V. betreiben Pflegestellen für verletzte oder kranke Stadttauben. Diese kümmern sich um die Erstversorgung, tierärztliche Behandlung und, wenn möglich, auch um die Wiederauswilderung. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist dem Bezirksamt die Information der Öffentlichkeit zu dem Thema Fütterung von Stadttauben. Hierzu finden u. a. gezielt Ansprachen vor Ort und eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung AöR statt. Nach § 3 der Verordnung zum Schutz öffentlicher Grün- und Erholungsanlagen ist das Füttern von Tauben im öffentlichen Raum in Hamburg verboten und kann mit einem Bußgeld verfolgt werden. Die übermäßige Fütterung der Stadttauben führt zu einer unnatürlichen Ansammlung vieler Tiere auf engem Raum. So können sich Krankheiten und Parasiten schneller ausbreiten. Auch falsches Futter, z. B. Brot, ist für Tauben ungeeignet und kann zu Mangelernährung führen. Personen, die den Stadttauben helfen möchten, sollten sich beispielsweise bei Tierschutzvereinen engagieren. Weitere Maßnahmen sind aktuell vom Bezirksamt Hamburg-Mitte nicht geplant.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Umwelt/Ökologie</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449065</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: AfD-Informationsstände im Bezirk Hamburg-Mitte 2026</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-afd-informationsstaende-im-bezirk-hamburg-mitte-2026/</link>
                
                <description>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.:&nbsp;23-1908</strong><br>Datum: 10.08.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: AfD-Informationsstände im Bezirk Hamburg-Mitte 2026 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><i><strong>Fragesteller:innen: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</i></p>
<p><i><u>Einleitung für die Fragen:</u></i></p>
<p class="text-justify"><i>Die AfD führt regelmäßig Informationsstände im öffentlichen Raum durch. Informationsstände politischer Parteien im öffentlichen Raum sind Teil der politischen Willensbildung. Die Bezirksversammlung hat ein Interesse daran, über die Nutzung öffentlicher Flächen durch Parteien und politische Organisationen informiert zu sein.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Zur Information der Bezirksversammlung wird das Bezirksamt um Auskunft über die derzeit vorliegenden Anmeldungen gebeten.</i></p><ol><li><p class="text-justify"><i><strong>Welche Informationsstände der AfD bzw. ihrer Untergliederungen sind im Bezirk Hamburg-Mitte ab dem 01.08.2026 bis zum 31.12.2026 angemeldet oder genehmigt?</strong></i></p></li></ol><p class="text-justify">&nbsp;<i><strong>Bitte unter Angabe von:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><p class="text-justify"><i><strong>Datum und Uhrzeit,</strong></i></p></li><li><p class="text-justify"><i><strong>Standort,</strong></i></p></li><li><p class="text-justify"><i><strong>Stadtteil,</strong></i></p></li><li><p class="text-justify"><i><strong>Bearbeitungsstand (genehmigt, beantragt, abgelehnt).</strong></i></p></li></ul><p class="text-justify">Für den genannten Zeitraum liegen folgende Anmeldungen / Genehmigungen vor:</p>
<p class="text-justify">Datum&nbsp;Uhrzeit&nbsp;Standort&nbsp;Stadtteil&nbsp;Bearbeitungsstand</p>
<p class="text-justify">05.08.2026&nbsp;17:00 bis 19:00 Uhr&nbsp;Kandinskyallee&nbsp;Billstedt&nbsp;genehmigt</p>
<p class="text-justify">15.08.2026&nbsp;11:00 bis 14:00 Uhr&nbsp;Kandinskyallee&nbsp;Billstedt&nbsp;beantragt</p>
<p class="text-justify">22.08.2026&nbsp;11:00 bis 14:00 Uhr&nbsp;Kandinskyallee&nbsp;Billstedt&nbsp;beantragt</p>
<p class="text-justify">02.09.2026&nbsp;17:00 bis 19:00 Uhr&nbsp;Kandinskyallee&nbsp;Billstedt&nbsp;beantragt</p>
<p class="text-justify"><br><i><strong>2. Wie viele Anmeldungen der AfD für Informationsstände liegen für diesen Zeitraum vor und wie wurden diese jeweils beschieden?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Für den genannten Zeitraum liegen insgesamt vier Anmeldungen für Informationsstände der AfD vor. Davon wurde eine Anmeldung genehmigt; drei Anmeldungen befinden sich derzeit (Stand 07.08.2026) noch im Bearbeitungsverfahren.</p>
<p class="text-justify"><br><i><strong>3. Gab es im Zusammenhang mit früheren AfD-Informationsständen besondere Auflagen oder behördliche Maßnahmen? Wenn ja, welche?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im Zusammenhang mit früheren Informationsständen der AfD im Bezirk Hamburg-Mitte wurden keine besonderen Auflagen oder behördlichen Maßnahmen getroffen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Antifaschismus/Gegen Rechts</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449042</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Baumfällung an der Talstraße 93, Ecke Paul-Roosen-Straße</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-baumfaellung-an-der-talstrasse-93-ecke-paul-roosen-strasse/</link>
                
                <description>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.:&nbsp;23-1892</strong><br>Datum: 03.08.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Baumfällung an der Talstraße 93, Ecke Paul-Roosen-Straße (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><i><strong>Fragesteller:innen: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</i></p>
<p><i><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></i></p>
<p><i>Auf einem Gebiet an der Adresse Talstraße 93, Ecke Paul-Roosen-Straße wurden kürzlich zwei Bäume gefällt. (Foto in der Anlage)</i></p>
<p><i>Die Hamburger Baumschutzverordnung regelt klar, unter welchen Umständen Bäume gefällt werden dürfen und auch ersetzt werden sollen, da Stadtbäume für die Lebensqualität der Menschen von zentraler Bedeutung sind und wichtige ökologische Funktionen erfüllen.</i></p>
<p><i>Zur Sicherstellung der Transparenz in diesem konkreten Einzelfall bitten wir daher das Bezirksamt Hamburg-Mitte um Beantwortung folgender Fragen:</i></p><ol><li><i><strong>Handelt es sich bei den gefällten Bäumen an der Adresse Talstraße 93, Ecke Paul-Roosen-Straße um Bäume auf privatem oder auf öffentlichem Grund?</strong></i></li></ol><p>Es handelt sich um zwei Bäume auf öffentlichem Grund.</p>
<p><i><strong>2. Wann wurde die Fällung der Bäume aus welchen Gründen beantragt?</strong></i></p>
<p>Es gab keine Beantragung zur Fällung. Behördlich beauftrage Fällungen zur Herstellung der Verkehrssicherheit sind nicht genehmigungspflichtig.</p>
<p>Nach Hinweisen aus der Bevölkerung, dass die zwei Bäume abgestorben seien, wurde eine anlassbezogene Baumkontrolle durchgeführt. Das Ergebnis der Baumkontrolle ergab einen Bedarf der sofortigen Fällung der zwei abgestorbenen Ulmen, um die akute Bruchgefahr und die daraus folgende Verkehrsgefährdung zu beseitigen.</p>
<p><i><strong>3. Wann wurde die Fällung durch das Bezirksamt genehmigt?</strong></i></p>
<p>Behördlich beauftrage Fällungen zur Herstellung der Verkehrssicherheit sind nicht genehmigungspflichtig.</p>
<p><i><strong>4. Ist für die gefällten Bäume eine Ersatzpflanzung vorgesehen? Falls ja, an welchem Standort soll die Ersatzpflanzung erfolgen, welche Baumart soll gepflanzt werden und wann ist die Umsetzung vorgesehen?</strong></i></p>
<p>Es sind Ersatzpflanzungen am selben Standort vorgesehen. Baumart und Zeitpunkt der Pflanzung stehen noch nicht fest.</p>
<p><i><strong>5. Falls keine Ersatzpflanzung vorgesehen ist: Aus welchen Gründen wird darauf verzichtet und welche Ausgleichsmaßnahmen sind vorgesehen?</strong></i></p>
<p>Entfällt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Umwelt/Ökologie</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448712</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Umgang der SAGA mit Schimmelbefall, bauliche Mängel und Transparenz am Öjendorfer Weg 58</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-umgang-der-saga-mit-schimmelbefall-bauliche-maengel-und-transparenz-am-oejendorfer-weg-58/</link>
                
                <description>Bei einem Vor-Ort-Termin in dem SAGA-Wohnhaus Öjendorfer Weg 58 in Billstedt wurden mehrere strukturelle, hygienische und sicherheitsrelevante Probleme festgestellt, die auf grundsätzliche Defizite im Umgang mit Instandhaltung und Kommunikation mit den Mieter*innen hindeuten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1714</strong><br>Datum: 15.07.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Umgang der SAGA mit Schimmelbefall, bauliche Mängel und Transparenz am Öjendorfer Weg 58 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragesteller: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</p>
<p><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></p>
<p><i>Bei einem Vor-Ort-Termin in dem SAGA-Wohnhaus Öjendorfer Weg 58 in Billstedt wurden mehrere strukturelle, hygienische und sicherheitsrelevante Probleme festgestellt, die auf grundsätzliche Defizite im Umgang mit Instandhaltung und Kommunikation mit den Mieter*innen hindeuten.</i></p>
<p><i>Mehrere Mieter*innen berichten, dass seit Jahren wiederkehrender Schimmelbefall entlang derselben Gebäudewand vom Erdgeschoss bis zum 15. Stockwerk auftritt. Die SAGA soll dies regelmäßig auf angeblich falsches Heiz- und Lüftungsverhalten zurückführen, obwohl die Häufung der Fälle auf bauliche Ursachen hindeutet.</i></p>
<p><i>Die Heizungen sollen seit Jahren gedrosselt sein, da es für eine notwendige Reparatur an Ersatzteilen fehlt – ein Umstand, der die Schimmelbildung begünstigen kann.</i></p>
<p><i>Schimmelbefall in Innenräumen stellt ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar.</i></p>
<p><i>Weiter berichten Mieter*innen von Kakerlaken befall in der Vergangenheit, einer defekten Haupttür (die erneuert wurde, aber seit einem Monat ohne Schloss ist), sodass fremde Personen einfach so in das Gebäude eintreten können, beschädigten Stromkabeln in den Wänden und Wasserschäden.</i></p>
<p><i>Außerdem soll die SAGA einen Drohnenflug zur Fassadenprüfung durchgeführt haben, dessen Ergebnis den Mieter*innen aber nicht mitgeteilt wurde.</i></p>
<p><i>Mieter*innen berichten weiter, dass im Zusammenhang mit einer Schimmelsanierung sie ihre Wohnung zeitweise verlassen müssen. Für die Dauer der Schimmelsanierung wird ihnen eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt. Andere Mieter*innen hätten aber eine dauerhafte Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt bekommen.</i></p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt und die für die SAGA zuständige Fachbehörde, die BSW:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Fragen wie folgt:</p><ol><li><i><strong>Wie alt ist das Wohngebäude am Öjendorfer Weg 58?</strong></i></li></ol><p>Die Baugenehmigung für die „Errichtung eines 16-geschossigen Wohnhochhauses mit 144 Wohneinheiten (WE) in Fertigteilbauweise“ wurde am 15.04.1966 erteilt. Der Baubeginn wurde am 01.06.1966 angezeigt.<br>&nbsp;</p>
<p><i><strong>2. Wie viele Wohneinheiten befinden sich in dem Gebäude und welche durchschnittliche Miete pro Quadratmeter wird dort verlangt?</strong></i></p>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1, weitere Informationen liegen dem Bezirksamt Hamburg-Mitte nicht vor.<br>&nbsp;</p>
<p><i><strong>3. Welche baulichen Maßnahmen wurden in den letzten fünf Jahren an dem Gebäude durchgeführt und mit welchem Zweck? Bitte einzeln nach Jahren auflisten und angeben, wann sie beendet wurden.</strong></i></p>
<p>Am 31.08.2023 wurde der Bauantrag „Brandschutztechnische Mängel beim Hauseingang beseitigen und Zugang zum Sicherheitstreppenhaus Instandsetzen“ genehmigt, am 19.05.2025 wurde dazu der Baubeginn angezeigt, die Fertigstellung wurde von der SAGA bislang nicht angezeigt. Weitere Vorgänge sind in den letzten fünf Jahren nicht anhängig gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>4. In welchem Jahr seit Fertigstellung des Gebäudes wurde die Fassade (Bauteile, Fugen) instandgesetzt und/oder erneuert? Bitte die jeweiligen Jahre auflisten und welche Maßnahme durchgeführt wurde.</strong></i></p>
<p>Instandsetzungen der Fassade müssen der Bauaufsicht nicht mitgeteilt werden.</p>
<p>Die folgenden Vorgänge zur Fassade waren im Bezirksamt Hamburg-Mitte anhängig:</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1994 wurde von der SAGA der „Abbruch der Loggienbrüstungen und Ersatz durch Faserzementblatten, Sanierung der Loggiafußböden, Einbau von neuen Fenstern und Türen“ beantragt. Die Genehmigung wurde am 05.08.1994 erteilt. Der Baubeginn wurde für den 01.10.1996 angezeigt.</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1996 wurde von der SAGA eine befristete Gerüststellung zu Fassadensanierung beantragt. Die Genehmigung wurde am 12.12.1996 erteilt. Der Baubeginn für das Gerüst wurde für den 13.01.1997 angezeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>5. Seit wann sind der SAGA bzw. dem Bezirksamt Hamburg-Mitte Beschwerden in Zusammenhang mit Schimmel bekannt? Bitte die die Beschwerdeeingänge der letzten fünf Jahre einzeln auflisten und angeben, welche Maßnahmen der Abschnitt für Wohnraumschutz bzw. die SAGA daraufhin ergriffen haben.</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im April 2026 gab es eine Beschwerde im Zusammenhang mit Schimmelfall. Bei einer Vor-Ort-Begehung Anfang Mai 2026 wurden Messungen zur Durchfeuchtung der Wandflächen durchgeführt. Es konnten keine Mängel i. S. d. Hamburgischen Wohnraumschutzgesetz (HmbWoSchG) festgestellt werden. Das Verfahren wurde eingestellt. Weitere Beschwerden zu Schimmelbefall sind dem Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt nicht bekannt und auch nicht von Anwohnern gemeldet worden.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p><i><strong>6. Wird bei einer Schimmelsanierung darauf geachtet, dass auch die Ursache des Schimmels beseitigt wird? Wenn ja, gibt es entsprechende Prüfungen, ob die Schimmelsanierung erfolgreich war, um eine erneute Schimmelbildung zu verhindern? Wenn nein, warum nicht?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>7. Hat die SAGA einen Drohnenflug zur Fassadenprüfung durchgeführt? Wenn ja, wann hat dieser stattgefunden und was kam dabei heraus?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>8. Wie bewertet die SAGA den Umstand, dass mehrere Wohnungen entlang derselben Wand von Schimmel betroffen sind?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.<br>&nbsp;</p>
<p><i><strong>9. Nach welchen Kriterien entscheidet die SAGA über eine temporäre oder dauerhafte Ersatzwohnung?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>10. Warum erhalten manche Mieter*innen eine dauerhafte Umquartierung, während andere trotz vergleichbarer Problemlagen nur temporäre Lösungen erhalten?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>11. Welche Rolle spielen gesundheitliche Einschränkungen bei der Entscheidung über Ersatzwohnungen?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>12. Seit wann sind Schäden an der Heizungsanlage des Gebäudes bekannt?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>13. Sind die Heizungen in den Wohneinheiten gedrosselt? Wenn ja, seit wann?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>14. Wann wurden in den letzten fünf Jahren bauliche Arbeiten andere Heizung des Hauses vorgenommen?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>15. Wie bewertet der Abschnitt für Wohnraumschutz bzw. die SAGA die offene Haupttür und die damit verbundene Sicherheitslage?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Ende Mai 2026 wurde eine Vor-Ort-Begehung durchgeführt. Dabei konnten keine Mängel i. S. d. HmbWoSchG festgestellt werden, da die Eingangstür ausreichenden Schutz gegen Witterungseinflüsse oder gegen Feuchtigkeit bietet. Die Sicherheitslage ist nicht Gegenstand wohnraumschutzrechtlicher Bewertungen.</p>
<p><i><strong>16. Ist dem Abschnitt für Wohnraumschutz bzw. der SAGA bekannt, dass offenbar defekte Stromkabel in dem Gebäude vorhanden sind? Wenn ja, welche Maßnahmen wurde dagegen ergriffen oder sind wann geplant?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte sind keine defekten Stromkabel bekannt und bisher auch nicht durch Anwohner gemeldet worden.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p><i><strong>17. Welche Maßnahmen ergreift die SAGA, um Vandalismus und Verschmutzung im Gebäude entgegenzuwirken?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen darüber keine Informationen vor.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Wohnraum</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448711</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Kontrollen, Maßnahmen, Kosten, Einnahmen sowie Videoüberwachung und KI-gestützte Systeme in Verbots- und Gefahrenzonen im Bezirk Hamburg-Mitte (2023-2026)</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-kontrollen-massnahmen-kosten-einnahmen-sowie-videoueberwachung-und-ki-gestuetzte-systeme-in-verbots-und-gefahrenzonen-im-bezirk-hamburg-mitte-2023-2026/</link>
                
                <description>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen zahlreiche sicherheits- und ordnungsrechtlich definierte Zonen, darunter Waffenverbotszonen, Alkohol- und Glasflaschenverbotszonen, Kontakt- und Sperrgebiete sowie polizeilich definierte „gefährliche Orte“, insbesondere in St. Pauli und St. Georg.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1710</strong><br>Datum: 13.07.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Kontrollen, Maßnahmen, Kosten, Einnahmen sowie Videoüberwachung und KI-gestützte Systeme in Verbots- und Gefahrenzonen im Bezirk Hamburg-Mitte (2023-2026) (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller:</strong> Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</p>
<p><strong>Sachverhalt:</strong></p>
<p><i><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></i></p>
<p><i>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen zahlreiche sicherheits- und ordnungsrechtlich definierte Zonen, darunter Waffenverbotszonen, Alkohol- und Glasflaschenverbotszonen, Kontakt- und Sperrgebiete sowie polizeilich definierte „gefährliche Orte“, insbesondere in St. Pauli und St. Georg.</i></p>
<p><i>Zur Durchsetzung dieser Regelungen werden vielfältige Maßnahmen eingesetzt, darunter polizeiliche Schwerpunkt- und Präsenzmaßnahmen, der Bezirkliche Kontrolldienst, Quattrostreifen im Rahmen behördenübergreifender Kooperationen, Sicherheitsmaßnahmen im HVV sowie Videoüberwachungssysteme und digitale, automatisierte, algorithmische sowie KI-gestützte Auswertungssysteme.</i></p>
<p><i>Aus der Drucksache 23/1548 ergeben sich für die Jahre 2025 und 2026 erhebliche Kontroll- und Eingriffsvolumina, u. a.:</i></p><ul class="list-normal"><li><i>26 Schwerpunkt-Einsätze (SPE) mit 8.832 kontrollierten Personen</i></li><li><i>rund 9,3 Mio. Kontrollen im HVV im Jahr 2025 sowie weitere Kontrollen im Jahr 2026</i></li><li><i>1.445 Platzverweise im Jahr 2025</i></li></ul><p><i>Gleichzeitig wird festgestellt, dass kein vollständiges, zonenübergreifendes Controlling existiert und wesentliche Daten nur teilweise erhoben werden.</i></p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat:</strong></i></p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir die zuständigen Senatsbehörden:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage, teilweise auf der Grundlage von Auskünften der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) und der Behörde für Inneres und Sport (BIS) wie folgt:</p>
<p><u>Vorbemerkungen</u></p>
<p>Wie bereits in der Antwort der Drucksache <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/">23-1548</a> dargelegt, sind die in der Einleitung genannten Zonen nicht vollständig bei der Stabsstelle Veranstaltungs- und Kontrollwesen bekannt. Die Kontrollen erfolgen i.d.R. anlassbezogen, die Aufträge dazu kommen von verschiedenen Stellen innerhalb des Bezirksamtes. Der Bezirkliche Kontrolldienst wird jedoch auch auf Bürgerbeschwerden hin tätig.</p>
<p>Zusätzlich finden die in der Drucksache <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/">23-1548</a> genannten Präsenzstreifen in der Innenstadt und in St. Georg statt.</p>
<p class="text-justify">Gemäß den Beförderungsbedingungen des hvv-Gemeinschaftstarifs sind Waffen und der Konsum von Alkohol im gesamten ÖPNV-Bereich verboten. Die statistische Erfassung durch die Nahverkehrswachen differenziert nicht nach politischen Zuständigkeitsgrenzen oder sonstigen per Rechtsverordnung festgelegten Verbotszonen. Alle nachfolgenden Angaben beziehen sich daher auf den gesamten, innerhalb des hvv von der HOCHBAHN und der S-Bahn betriebenen Bereich, auch über Landesgrenzen hinweg.</p>
<p class="text-justify">Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, die Strafverfolgung sowie der operative Einsatz von Personal und Technik sind Kernaufgaben der Polizei Hamburg. Die Fachaufsicht erfolgt durch die zuständige Behörde für Inneres und Sport, die Bereitstellung der Haushaltsmittel und die parlamentarische Kontrolle obliegen der Hamburgischen Bürgerschaft.</p>
<p class="text-justify">Zahlreiche der in der vorliegenden Anfrage aufgeworfenen Fragen wurden bereits im Rahmen der Beantwortung der Bezirks-Drs. <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/">23-1548</a> des Bezirks Hamburg-Mitte behandelt und soweit datenmäßig möglich, dargestellt. Die Bezirks-Drs. <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/">23-1548</a> enthält zudem umfangreiche Vorbemerkungen zur Zuständigkeitsverteilung, zur Datenlage und zu den Grenzen der Auswertung.</p>
<p class="text-justify">Die Konzeption, personelle Bemessung und Einsatztaktik von polizeilichen Schwerpunkteinsätzen erfolgen nach lageabhängigen Kriterien. Auch wenn sich solche Maßnahmen im geografischen Raum des Bezirks Hamburg-Mitte manifestieren, handelt es sich um landespolizeiliche Kernaufgaben.</p>
<p class="text-justify">Beschaffungen, informationstechnologische Infrastruktur, datenschutzrechtliche Prüfungen und strategische Ausplanungen von Videoüberwachungssystemen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum sowie die softwareseitige Erprobung oder Nutzung von KI-Anwendungen und Mustererkennungssystemen sind Grundsatzangelegenheiten von gesamtstädtischer Bedeutung. Sie betreffen die Organisations- und Leitungskompetenz der Fachbehörde.</p>
<p class="text-justify">Die der Polizei im Sinne der Fragestellungen entstandenen Kosten werden nicht gesondert erhoben und sind generell von den im Haushalt der Polizei zur Verfügung stehenden Mitteln gedeckt. Eine Zuordnung einzelner Kostenpositionen im Sinne der Fragestellungen erfolgt grundsätzlich nicht. Ausnahmen bilden Kostenerhebungen im Rahmen von Projektorganisationen oder polizeilichen Sonderauswertungen.</p>
<p class="text-justify">Das Instrumentarium zur umfassenden politischen Kontrolle des Senats und der Polizei bei technologieübergreifenden, strategischen und operativen Fragen von übergeordneter Bedeutung ist verfassungsrechtlich grundsätzlich den Mitgliedern der Hamburgischen Bürgerschaft vorbehalten. Für weitergehende Detailauswertungen sowie für Fragen zu gesamtstädtischen Steuerungs- und Technologiethemen wird auf die einschlägigen Drucksachen der Hamburgischen Bürgerschaft und die dortigen Senatsantworten, insbesondere wie folgt, verwiesen:</p>
<p class="text-justify">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zu allgemeinen Maßnahmen im innerstädtischen Bereich siehe Bürgerschafts-Drs. 23/2027.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zu Verstößen gegen das Mitführverbot von Waffen und Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln siehe Bürgerschafts-Drs. 23/528.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zu Verstößen im Bereich des Verbotsgebiets Hansaplatz siehe Bürgerschafts-Drs. 23/542.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zur Task Force BtM siehe Bürgerschafts-Drs. 22/11665, 22/12503, 22/13242, 22/13989, 22/14891, 22/15689, 22/16621, 22/17458, 23/142, 23/775, 23/2394, 23/3155 und 23/3924.</p>
<p class="text-justify">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zum Bereich Videoüberwachung und KI-gestützte Systeme im öffentlichen Raum siehe Bürgerschafts-Drs. 22/12180, 22/12339, 22/13052, 22/13987, 22/17455 und 23/1923.</p>
<p>&nbsp;</p><ol><li><i><strong>Maßnahmenstruktur und Zuständigkeiten</strong></i></li></ol><p><i><strong>Welche Maßnahmen wurden seit 2023 in den genannten Zonen durchgeführt?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach den Jahren 2023, 2024, 2025 und 2026 (bis Stichtag) sowie differenziert nach:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Polizei (inkl. Schwerpunkt- und Präsenzeinsätze)</strong></i></li><li><i><strong>Bezirklichem Kontrolldienst</strong></i></li><li><i><strong>Quattrostreifen / Kooperationsstreifen</strong></i></li><li><i><strong>HVV-Sicherheitsdiensten</strong></i></li><li><i><strong>Videoüberwachungssystemen</strong></i></li><li><i><strong>digitalen, automatisierten, algorithmischen sowie KI-gestützten Auswertungssystemen</strong></i></li></ul><p><i><strong>Bitte jeweils unter Angabe:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>der zuständigen Stelle</strong></i></li><li><i><strong>der Rechtsgrundlage</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Der Bezirkliche Kontrolldienst führt anlassbezogene Kontrollen durch. Die dabei ergriffenen Maßnahmen im Außendienst reichen von der Dokumentation der Situation bis hin zur Schließung von Betrieben bei schwerwiegenden Verstößen. Eine Statistik im Sinne der Fragestellung wird dabei nicht geführt. Hierzu müssten rund 5.000 Berichte und Akten händisch ausgewertet werden. Die Rechtsgrundlage der Maßnahme liegt im jeweiligen Fachrecht, u.a. in</p><ul class="list-normal"><li><p class="text-justify">Gewerbeordnung</p></li><li><p class="text-justify">Gaststättengesetz, Gaststättenverordnung</p></li><li><p class="text-justify">Hamburgisches Passivraucherschutzgesetz</p></li><li><p class="text-justify">Hamburgisches Gesetz zum Schutz vor gesundheitlichen Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid in Shisha-Einrichtungen</p></li><li><p class="text-justify">Jugendschutzgesetz</p></li><li><p class="text-justify">Spielverordnung, Hamburgisches Spielhallengesetz, Hamburgisches Gesetz zur Ausführung des Glücksspielstaatsvertrages 2021</p></li><li><p class="text-justify">Verpackungsgesetz, Preisangabenverordnung</p></li><li><p class="text-justify">Hamburgische Bauordnung</p></li><li><p class="text-justify">Gesetz über Grün- und Erholungsanlagen und Verordnung zum Schutz der öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen</p></li><li><p class="text-justify">Hamburgisches Wegegesetz<i>&nbsp;</i></p></li></ul><p class="text-justify">Gemeinsame Streifen verschiedener Sicherheits- und Ordnungsakteure erhöhen die Präsenz an Bahnhöfen und verbessern die Bearbeitung sicherheitsrelevanter Vorfälle. Zugleich sind die Streifen für Fahrgäste jederzeit ansprechbar und stehen als direkte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit können unterschiedliche Zuständigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven gebündelt und Kompetenzgrenzen besser überwunden werden. Die Quattro-Streifen sind seit April 2023 am Hamburger Hauptbahnhof gemeinsam mit der Landespolizei, Bundespolizei, DB Sicherheit und Hochbahnwache im Einsatz. Sie dienen der Überwachung, dem Eingreifen bei Vorfällen, der Reaktion auf Hinweise sowie der Abstimmung gemeinsamer Maßnahmen und Konzepte.</p>
<p class="text-justify">Gezielte Schwerpunktaktionen werden derzeit lediglich bezüglich des Waffenverbots und stets in Abstimmung mit der Polizei durchgeführt. Die Nahverkehrswachen führen in dem Zuge lediglich Fahrausweiskontrollen durch. Waffenkontrollen nehmen ausschließlich Polizeibeamte vor.<br>Der Einsatz eines Sicherheitsdienstes in einem öffentlichen Verkehrsunternehmen erfolgt im Wesentlichen auf Grundlage des zivilrechtlichen Hausrechts des Unternehmens (§&nbsp;903 Bürgerliches Gesetzbuch -BGB) in Verbindung mit den jeweiligen Beförderungsbedingungen. Die eingesetzten Sicherheitskräfte handeln dabei als Erfüllungsgehilfen des Verkehrsunternehmens (§&nbsp;278 BGB) und sind befugt, die Einhaltung der Nutzungsbedingungen durchzusetzen sowie Störungen des Betriebsablaufs zu unterbinden. Eingriffsmaßnahmen gegenüber Fahrgästen können ausschließlich im Rahmen der sogenannten Jedermannsrechte, insbesondere §&nbsp;127 Abs.&nbsp;1 Strafprozessordnung- StPO (vorläufige Festnahme), sowie der Vorschriften über Notwehr und Notstand (§§&nbsp;32, 34 Strafgesetzbuch- StGB), erfolgen. Eine eigenständige hoheitliche Eingriffsbefugnis besteht nicht. Ergänzend gelten die Vorgaben des Gewerberechts (§&nbsp;34a Gewerbeordnung- GewO) für den Sicherheitsdienst.</p>
<p class="text-justify">Die Hochbahn-Wache (HHW) ist mit den beiden Organisationseinheiten Sicherheitsdienst und Prüfdienst im gesamten HOCHBAHN-Netz mit Streifen- und Prüfteams 24/7 im Einsatz. Im Rahmen des normalen Streifendienstes werden angetroffene Verstöße gegen die Beförderungsbedingungen des hvv geahndet (Alkoholkonsumverbot, Rauchverbot, Fahrradmitnahme in der Sperrzeit usw.).</p>
<p class="text-justify">Die Videoüberwachung erfolgt zur Wahrnehmung des Hausrechts, zur Verhinderung von Straftaten sowie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.&nbsp;Rechtsgrundlage der Videoüberwachung ist Art.&nbsp;6&nbsp;Abs.&nbsp;1&nbsp;lit.&nbsp;f&nbsp;Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Außerdem haben die Verkehrsunternehmen ein berechtigtes Interesse daran, die Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeitende bei der Nutzung der Fahrzeuge und Anlagen zu gewährleisten. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage von Art.&nbsp;9&nbsp;Abs.&nbsp;2&nbsp;lit.&nbsp;f i.&nbsp;V.&nbsp;m. Art.&nbsp;6&nbsp;Abs.&nbsp;1&nbsp;lit.&nbsp;f&nbsp;DSGVO</p>
<p class="text-justify">Die Polizei Hamburg führt Maßnahmen in den genannten Bereichen auf Grundlage des Gesetzes zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (SOG) in Verbindung mit dem Gesetz über die Datenverarbeitung der Polizei (PolDVG) sowie der Strafprozessordnung (StPO) und diversen Strafnebengesetzen durch. Diese Maßnahmen umfassen ein breites Spektrum.</p>
<p class="text-justify">Die Quattrostreife ist Bestandteil der Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizei Hamburg, der DB Sicherheit GmbH sowie der Hamburger Hochbahn-Wache GmbH und wurde am 1. März 2023 eingeführt. Zu begleitenden Maßnahmen siehe Drs. 22/12742 und 22/12987.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>2. Einsatz- und Kontrollintensität</strong></i></p>
<p><i><strong>Wie viele Einsätze und Kontrollen wurden seit 2023 durchgeführt?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023, 2024, 2025 und 2026 sowie nach:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Waffenverbotszonen</strong></i></li><li><i><strong>Alkohol- und Glasflaschenverbotszonen</strong></i></li><li><i><strong>Kontakt- und Sperrgebieten und Kontaktverbotszonen</strong></i></li><li><i><strong>„gefährlichen Orten“ (St. Pauli, St. Georg)</strong></i></li><li><i><strong>HVV-Bereich</strong></i></li><li><i><strong>sonstigen Innenstadtbereichen</strong></i></li></ul><p><i><strong>Für 2025 und 2026 zusätzlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>gesonderte Darstellung der bekannten Kontrollvolumina</strong></i></li><li><i><strong>Angabe, in welchen Bereichen keine vollständigen Daten vorliegen</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Zur ersten Teilfrage:</p>
<p class="text-justify">Der Bezirkliche Kontrolldienst führt im Sinne der Fragestellung anlassbezogene Kontrollen zum Abverkauf von Glasgetränkebehältnissen in den Glasflaschenverbotsgebieten St. Georg und St. Pauli durch. Eine gesonderte Statistik wird hierbei nicht erhoben. Die Kontrollen erfolgen im Rahmen der regulären Kontrolltätigkeiten.</p>
<p class="text-justify">Bzgl. der Frage bzgl. des Einsatzes in gefährlichen Orten sind folgende Einsatzzahlen zu verzeichnen:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.75pt;"><p class="text-justify"><strong>Jahr</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:93.55pt;"><p class="text-justify"><strong>Altstadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.6pt;"><p class="text-justify"><strong>Neustadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Pauli</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:85.5pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Georg</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.75pt;"><p class="text-justify">2023</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:180.95pt;" colspan="2"><p class="text-justify">316 (keine getrennte Erfassung)</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><p class="text-justify">363</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:85.5pt;"><p class="text-justify">341</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.75pt;"><p class="text-justify">2024</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:180.95pt;" colspan="2"><p class="text-justify">217 (keine getrennte Erfassung)</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><p class="text-justify">193</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:85.5pt;"><p class="text-justify">346</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.75pt;"><p class="text-justify">2025</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:180.95pt;" colspan="2"><p class="text-justify">241 (keine getrennte Erfassung)</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><p class="text-justify">273</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:85.5pt;"><p class="text-justify">376</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.75pt;"><p class="text-justify">2026 (26.05.)</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:93.55pt;"><p class="text-justify">82</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.6pt;"><p class="text-justify">88</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><p class="text-justify">134</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:85.5pt;"><p class="text-justify">177</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">&nbsp;Die zweite Teilfrage ist unverständlich und kann daher nicht beantwortet werden.</p>
<p class="text-justify">Die S-Bahn-Wache ist im Auftrag der S-Bahn Hamburg GmbH rund um die Uhr (24/7) im gesamten S-Bahn-Netz im Einsatz und setzt die Einhaltung der Hausordnung sowie der Tarifbestimmungen durch. Für Maßnahmen zur Durchsetzung des Waffenverbots sind die Landes- und Bundespolizei zuständig; die S-Bahn-Wache unterstützt diese Einsätze.</p>
<p class="text-justify">Im Zuständigkeitsbereich der HHW haben Kontrollen immer das Ziel, die Einhaltung der Beförderungsbedingungen in ihrer Gesamtheit zu überwachen. Kontrollen mit dem Fokus auf ein bestimmtes Verbot finden seitens der HHW nicht statt.</p>
<p>Im Übrigen siehe Drs. 23/2877.</p>
<p class="text-justify">Die Polizei unterrichtet die Hamburgische Bürgerschaft über berichterstattungspflichtige Maßnahmen nach dem SOG und dem PolDVG. Hierzu zählen insbesondere die polizeilichen Maßnahmen innerhalb der gefährlichen Orte. Diese untergliedern sich wiederum in die Bereiche „Betäubungsmittel“ und „Gewalt“, jeweils für St. Georg und St. Pauli. Zu jedem gefährlichen Ort werden die polizeilichen Maßnahmen Identitätsfeststellung, Platzverweis, Aufenthaltsverbot, Ingewahrsamnahme und sichergestellte Gegenstände erfasst und der Hamburgischen Bürgerschaft vorgelegt. Zur Unterrichtung der Bürgerschaft wird beispielhaft auf die Drs. 23/1865 verwiesen.</p>
<p class="text-justify">Zusammengefasste Angaben zu 2025 sind der Drs. <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/">23-1548</a> des Bezirks Hamburg-Mitte zu entnehmen.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>3. Ordnungswidrigkeiten, Platzverweise und Maßnahmen</strong></i></p>
<p><i><strong>Wie viele Maßnahmen wurden seit 2023 ergriffen?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023, 2024, 2025 und 2026 und differenziert nach:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Ordnungswidrigkeitenverfahren</strong></i></li><li><i><strong>Bußgelder</strong></i></li><li><i><strong>Platzverweise</strong></i></li><li><i><strong>sonstige Maßnahmen</strong></i></li><li><i><strong>Maßnahmen im HVV (Vertragsstrafen, Hausrechtsmaßnahmen etc.)</strong></i></li></ul><p><i><strong>Für 2025 und 2026 zusätzlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>gesonderte Darstellung der Fallzahlen nach Zonen</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Durch die Stabsstelle Veranstaltungs- und Kontrollwesen (ab 01.01.2026) bzw. MR 14 (bis 31.12.2025) wurden die nachfolgend aufgeführten Bußgeldverfahren für die Rechtsbereiche des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes eingeleitet.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.25pt;"><p class="text-justify"><strong>Stadtteil</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.65pt;"><p class="text-justify"><strong>Altstadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify"><strong>Neustadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Pauli</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:86.2pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Georg</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.25pt;"><p class="text-justify"><strong>2023</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.65pt;"><p class="text-justify">51</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">45</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">70</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:86.2pt;"><p class="text-justify">71</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.25pt;"><p class="text-justify"><strong>2024</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.65pt;"><p class="text-justify">35</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">52</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">67</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:86.2pt;"><p class="text-justify">134</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.25pt;"><p class="text-justify"><strong>2025</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.65pt;"><p class="text-justify">24</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">34</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">32</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:86.2pt;"><p class="text-justify">58</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:87.25pt;"><p class="text-justify"><strong>2026 (26.05.)</strong></p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.65pt;"><p class="text-justify">26</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">12</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.7pt;"><p class="text-justify">10</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:86.2pt;"><p class="text-justify">16</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Eine separate Auswertung auf Zonen erfolgt nicht. Die dargestellte Anzahl der Bußgeldverfahren beinhaltet nicht eingeleitete Verfahren in Bezug auf Alt-Fahrzeuge bzw. zu Unrecht abgestellte Fahrzeuge im öffentlichen Raum.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Eine statistische Auswertung der Ordnungswidrigkeiten-Verfahren des Fachamtes Verbraucherschutz im Sinne der Fragestellung würde die Durchsicht von über 1.000 Akten erforderlich machen.</p>
<p class="text-justify">Platzverweise werden durch das Bezirksamt nicht ausgesprochen. Zu sonstigen Maßnahmen siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<p class="text-justify">Die S-Bahn Wache erteilt keine Platzverweise. Platzverweise können nur durch die Ermittlungsbehörden erteilt werden. Die S-Bahn Hamburg kann lediglich Hausverbote erteilen. Für das Jahr 2025 wurden&nbsp;672 Hausverbote ausgestellt, sie umfassen sämtliche Hausverbote im gesamten S-Bahn-Netz und beziehen sich nicht ausschließlich auf den Tatbestand des Bettelns. Hausverbote werden aus unterschiedlichen Gründen ausgesprochen, darunter auch Betteln, aber ebenso andere Verstöße wie aggressives Verhalten.</p>
<p>Alkoholkonsumverbot, Fahrradmitnahme, Rauchen etc.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:67.85pt;"><strong>Anzahl Vertragstrafen</strong></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2023</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:67.85pt;">11.638</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2024</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:67.85pt;">18.057</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2025</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:67.85pt;">26.063</td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2026 (Stichtag 30.04.2026)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:67.85pt;">10.049</td></tr></tbody></table><p>Die Hausverbote umfassen sämtliche Hausverbote im gesamten S-Bahn-Netz.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;"><strong>&nbsp;Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:86.9pt;"><strong>Anzahl Hausverbote</strong></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2023&nbsp;</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:86.9pt;">581</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2024</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:86.9pt;">451</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2025</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:86.9pt;">741</td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:158.8pt;">2026 (Stichtag 30.04.2026)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:86.9pt;">167</td></tr></tbody></table><p>Im Zuständigkeitsbereich der HHW wurden folgende Maßnahmen durchgeführt und folgende Vertragsstrafen bezüglich des Alkoholkonsumverbots ausgesprochen:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:98.7pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;"><strong>2023</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;"><strong>2024</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;"><strong>2025</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.6pt;"><strong>2026 (Quartal 1)</strong></td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:98.7pt;"><strong>Hausrechtsmaßnahmen*</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">36.244</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">33.395</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">30.028</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.6pt;">13.283</td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:98.7pt;"><strong>dabei ausgesprochene Vertragsstrafen wegen Alkoholkonsumverbot</strong></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">1.110</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">1.306</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:69.5pt;">1759</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.6pt;">451</td></tr></tbody></table><p>*Die Angabe umfasst alle von der HHW durchgeführten Maßnahmen unabhängig vom Anlass</p>
<p class="text-justify">Die nachfolgend dargestellten Daten sind durch manuelle Auswertungen beim Justiziariat der Polizei erhoben worden, das für die Sachbearbeitung von Verstößen im Zusammenhang mit den Regelungen der Kontaktverbotsverordnung sowie den Waffenverbots- und Glasflaschenverbotszonen zuständig ist.&nbsp; Die Angaben sind vorbehaltlich einer vollständigen und korrekten Erfassung:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);width:308.5pt;" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-center"><strong>Ordnungswidrigkeitenverfahren</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-center"><strong>2023</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;"><p class="text-center"><strong>2024</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:37.35pt;"><strong>2026</strong></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-justify">Kontaktverbotszone</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify">156</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;"><p class="text-justify">134</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:37.35pt;"><p class="text-justify">51*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-justify">Waffenverbotszone St. Pauli</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify">176</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;"><p class="text-justify">259</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:37.35pt;"><p class="text-justify">105*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-justify">Waffenverbotszone Hansaplatz</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify">36</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;"><p class="text-justify">111</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:37.35pt;"><p class="text-justify">16*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-justify">Glasflaschenverbot St. Pauli</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify">907</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;" rowspan="2"><p class="text-justify">616</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:37.35pt;" rowspan="2"><p class="text-justify">**</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.55pt;"><p class="text-justify">Glasflaschenverbot Hansaplatz</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify">133</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">*Stand 31. Mai 2026</p>
<p class="text-justify">** Die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Verstößen nach dem Glasflaschenverbotsgesetz ist zum 6. August 2025 an die Bußgeldstelle bei der Behörde für Inneres und Sport (M 6) gewechselt.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);width:352.05pt;" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-center"><strong>Bußgelder</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-center"><strong>2023</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:33.4pt;"><p class="text-center"><strong>2024</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:39.5pt;"><p class="text-center"><strong>2026</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-justify">Kontaktverbotszone/Sperrgebietsverordnung</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-justify">96</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:33.4pt;"><p class="text-justify">121</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:39.5pt;"><p class="text-justify">40*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-justify">Waffenverbotszone St. Pauli</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-justify">**</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:33.4pt;"><p class="text-justify">**</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:39.5pt;"><p class="text-justify">27*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-justify">Waffenverbotszone Hansaplatz</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-justify">**</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:33.4pt;"><p class="text-justify">**</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:39.5pt;"><p class="text-justify">0*</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-justify">Glasflaschenverbot St. Pauli</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-justify">100</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:33.4pt;" rowspan="2"><p class="text-justify">***</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:39.5pt;" rowspan="2"><p class="text-justify">***</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:198.5pt;"><p class="text-justify">Glasflaschenverbot Hansaplatz</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:36.7pt;"><p class="text-justify">32</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">*Stand 31. Mai 2026</p>
<p class="text-justify">**eine statistische Erfassung erfolgte erst ab 2025</p>
<p class="text-justify">***eine statistische Erfassung wurde ab 2024 eingestellt</p>
<p class="text-justify">Für den Bereich der Sperrgebiets- und Kontaktverbotsverordnung hat die Polizei im Jahr 2023 insgesamt 845, im Jahr 2024 insgesamt 869 und im ersten Quartal 2026 insgesamt 198 Platzverweise erteilt.</p>
<p class="text-justify">Die Polizei erhebt quartalsweise Daten zu polizeilichen Maßnahmen im Waffenverbotsgebiet St. Pauli. In diesem Zusammenhang sind für das Verbotsgebiet folgende sonstige Maßnahmen im Sinne der Fragestellungen registriert worden:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);width:425.75pt;" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:161.15pt;"><p class="text-justify"><strong>Sonstige Maßnahmen</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;"><p class="text-justify"><strong>2023</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;"><p class="text-justify"><strong>2024</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:44pt;"><p class="text-justify"><strong>2025</strong></p></td><td style="background-color:rgb(255, 255, 255);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:83.2pt;"><ol><li><p class="text-justify"><strong>Quartal 2026</strong></p></li></ol></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:161.15pt;">Durchsuchungen</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;">114</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;">2.153</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:44pt;">4.703</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:83.2pt;">1.077</td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:161.15pt;">Strafverfahren</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:43.8pt;">27</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.85pt;">26</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:44pt;">41</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:83.2pt;">4</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung, Antwort zu 2 und Drs. 23-1548 des Bezirks Hamburg-Mitte.</p>
<p><i><strong>4. Einnahmen aus Maßnahmen</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Einnahmen wurden seit 2023 erzielt?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023, 2024, 2025 und 2026 sowie nach:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Bußgeldern (Polizei / Bezirksamt)</strong></i></li><li><i><strong>Einnahmen im HVV</strong></i></li></ul><p><i><strong>Für 2025 und 2026 zusätzlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Verhältnis von Einnahmen zu Fallzahlen</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Durch die Stabsstelle Veranstaltungs- und Kontrollwesen (ab 01.01.2026) bzw. MR 14 (bis 31.12.2025) wurden die nachfolgend aufgeführten Bußgelder für die Rechtsbereiche des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes festgesetzt.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>Stadtteil</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-justify"><strong>Altstadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-justify"><strong>Neustadt</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Pauli</strong></p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-justify"><strong>St. Georg</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>2023</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>2024</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-justify">keine Statistik</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>2025</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-end">350,00 €</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-end">2.000,00 €</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-end">4.000,00 €</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-end">550,00 €</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>2026</strong></p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-end">300,00 €</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-end">300,00 €</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-end">1.500,00 €</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-end">900,00 €</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:76.9pt;"><p class="text-justify"><strong>&nbsp;</strong></p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.7pt;"><p class="text-end">&nbsp;</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.5pt;"><p class="text-end">&nbsp;</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:74.7pt;"><p class="text-end">&nbsp;</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:75.05pt;"><p class="text-end">&nbsp;</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Eine separate Auswertung auf Zonen erfolgt nicht. Die dargestellte Anzahl der Bußgeldverfahren beinhaltet nicht eingeleitete Verfahren in Bezug auf Alt-Fahrzeuge bzw. zu Unrecht abgestellte Fahrzeuge im öffentlichen Raum.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Eine statistische Auswertung der Ordnungswidrigkeiten-Verfahren des Fachamtes Verbraucherschutz im Sinne der Fragestellung würde die Durchsicht von über 1.000 Akten erforderlich machen.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:109.3pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:174.6pt;"><strong>Einnahmen Vertragsstrafen (S-Bahn)</strong></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:109.3pt;">2023</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:174.6pt;">116.009,39 €</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:109.3pt;">2024</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:174.6pt;">128.128,63 €</td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:109.3pt;">2025</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:174.6pt;">186.836,50 €</td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:109.3pt;">2026 (30.04.2026)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:174.6pt;">66.473,60 €</td></tr></tbody></table><p>Die HHW hat aus festgestellten Verstößen gegen das Alkoholkonsumverbot und daraufhin ausgesprochenen Vertragsstrafen folgende Einnahmen erzielt:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:103.7pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.4pt;"><strong>2023</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.45pt;"><strong>2024</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:59.55pt;"><strong>2025</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.05pt;"><strong>2026 (Quartal 1)</strong></td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:103.7pt;"><strong>Einnahmen aus Vertragsstrafen AKV</strong></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.4pt;">14.880,64 €</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:70.45pt;">16.687,00 €</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:59.55pt;">23.365,00 €</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.05pt;">6.180 €</td></tr></tbody></table><p>Bereich HHW:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);float:left;width:404.25pt;" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:126.7pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:122.75pt;"><strong>2025</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:121.65pt;"><strong>2026 (Quartal 1)</strong></td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:126.7pt;"><strong>Ausgesprochene Vertragsstrafen AKV</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:122.75pt;">1.759</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:121.65pt;">451</td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:126.7pt;"><strong>Einnahmen aus Vertragsstrafen AKV</strong></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:122.75pt;">23.365,00 €</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:121.65pt;">6.180 €</td></tr></tbody></table><p>&nbsp;</p>
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<p><i><strong>5. Videoüberwachung</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Kosten entstehen seit 2023 für Videoüberwachungssysteme?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023–2026 und differenziert nach:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Installation</strong></i></li><li><i><strong>Betrieb und Wartung</strong></i></li><li><i><strong>IT- und Speicherinfrastruktur</strong></i></li><li><i><strong>Auswertung</strong></i></li></ul><p class="text-justify">In allen Zügen der S-Bahn Hamburg GmbH sind Kameras installiert. Die Aufzeichnungen werden ausschließlich auf Anforderung der zuständigen Polizeibehörden gesichert und an diese übergeben. Auch an allen Bahnhöfen und Haltestellen der S-Bahn Hamburg GmbH kommen Kameras zum Einsatz; diese dienen in erster Linie der Gewährleistung der Betriebssicherheit. Die Sicherung der dortigen Aufnahmen erfolgt ebenfalls ausschließlich auf Anforderung der Bundes- bzw. Landespolizei. Eine Kameraaufschaltung an Rufsäulen erfolgt nur im Anlassfall, das heißt bei Betätigung der Informations- oder Notruftaste. Eine dauerhafte Überwachung findet nicht statt.</p>
<p>Kosten der HOCHBAHN in Tsd. €:&nbsp;</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>Jahr</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>2023</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><strong>2024</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><strong>2025</strong></td><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;"><strong>2025</strong></td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>Installation</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;">59</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">75</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">92</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">41</td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>Betrieb und Wartung</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;">307</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">309</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">426</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">275</td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>IT- und Speicherinfrastruktur</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;">41</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">52</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">60</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">27</td></tr><tr><td style="background-color:rgb(191, 191, 191);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;"><strong>Auswertung</strong></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.05pt;">12</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">19</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">26</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:84.1pt;">&nbsp;</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Die Projektkosten der Intelligenten Videobeobachtung (IVBeo) aus dem Jahre 2023 sind der Drs. 22/12339 zu entnehmen. Die Projektkosten des Folgeprojekts (IVBeo2), welches sich auf die Jahre 2024/2025 erstreckt sind der Drs. 22/17455 zu entnehmen. Neben IVBeo am Hansaplatz und Hachmannplatz wird (herkömmliche) Videoüberwachung an den Standorten Hansaplatz, Hachmannplatz, Jungfernstieg sowie Reeperbahn eingesetzt. Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>6. KI-gestützte sowie digitale und algorithmische Systeme</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Systeme wurden seit 2023 genutzt?</strong></i></p>
<p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023 bis 2026 und für jedes System angeben:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Bezeichnung des Systems</strong></i></li><li><i><strong>Einordnung als</strong></i><ul class="list-normal"><li><i><strong>KI-System im engeren Sinne</strong></i></li><li><i><strong>KI-gestütztes System</strong></i></li></ul></li><li><i><strong>sonstiges automatisiertes/algorithmisches System</strong></i></li><li><i><strong>Zweck und Funktionsweise</strong></i></li><li><i><strong>Einsatzbereich (Polizei, Bezirksamt, HVV etc.)</strong></i></li><li><i><strong>Verarbeitung personenbezogener Daten</strong></i></li><li><i><strong>automatisierte Bewertung oder Klassifizierung von Personen, Orten oder Ereignissen</strong></i></li><li><i><strong>Grad der Automatisierung von Entscheidungen</strong></i></li><li><i><strong>Rechtsgrundlage</strong></i></li></ul><p><i><strong>Für 2025 und 2026 zusätzlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Einführungen oder Weiterentwicklungen</strong></i></li><li><i><strong>Kosten (Einführung und Betrieb)</strong></i></li><li><i><strong>beteiligte externe Dienstleister</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Die HOCHBAHN hat in der regulären Videoüberwachung noch keine KI-gestützten sowie digitalen und algorithmischen Systeme in Betrieb. Zur Untersuchung der technischen Machbarkeit hat die HOCHBAHN lediglich ein zeitlich begrenztes Pilotprojekt umgesetzt. Die S-Bahn nutzt keine KI-gestützten Überwachungssysteme.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);width:468.55pt;" class="table"><tbody><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">&nbsp;</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:137.95pt;" colspan="2"><p class="text-justify">2023</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:26.85pt;"><p class="text-justify">2024</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:55.5pt;"><p class="text-justify">2025</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:49.35pt;"><p class="text-justify">2026</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Bezeichnung des Systems</p><p class="text-justify">&nbsp;</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:137.95pt;" colspan="2"><p class="text-justify">intelligente Videobeobachtung (IVBeo), Pilotprojekt (Start: 10.07.2023)</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:153.3pt;" colspan="3"><p class="text-justify">IVBeo2, Folgeprojekt</p><p class="text-justify">&nbsp;</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Einordnung als</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">KI-gestütztes Assistenzsystem</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">KI-System im engeren Sinne</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">Ja (nach Definition der EU-KI-VO)</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">KI-gestütztes System</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">Ja</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Sonstiges automatisiertes/algorithmisches System</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">Nein</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Zweck und Funktionsweise</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:135.65pt;"><p class="text-justify">Erkennung atypischer Bewegungen durch digitale Skelettierung optischer und akustischer Hinweis an Videobeobachter</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:155.6pt;" colspan="4"><p class="text-justify">Skalierung auf weitere Kameras und Standorte; Erkennung atypischer Bewegungen durch digitale Skelettierung; optischer Hinweis an Videobeobachter</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Einsatzbereich</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:135.65pt;"><p class="text-justify">Hansaplatz</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:155.6pt;" colspan="4"><p class="text-justify">Hansaplatz, Hachmannplatz</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Verarbeitung personenbezogener Daten</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">&nbsp;</p><p class="text-justify">Ja. Erläuterung hierzu, siehe Bürgerschafts-Drs. 22/12180</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Automatisierte Bewertung oder Klassifizierung von Personen, Orten oder Ereignissen</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">Nein</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Grad der Automatisierung von Entscheidungen</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:302.05pt;" colspan="5"><p class="text-justify">Minimal, keine eigenständige Entscheidung durch die KI</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Rechtsgrundlage</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:175.6pt;" colspan="3"><p class="text-justify">Polizeirecht (§ 18 Abs. 3 PolDVG), EU-KI-Verordnung</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:115.65pt;" colspan="2"><p class="text-justify">Polizeirecht (seit 02.2025 der §37a PolDVG), EU-KI-Verordnung</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Einführungen oder Weiterentwicklungen</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:175.6pt;" colspan="3"><p class="text-justify">&nbsp;</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:115.65pt;" colspan="2"><p class="text-justify">Ausweitung auf den Hachmannplatz, Weiterentwicklung der DL- Modelle</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Kosten (Einführung und Betrieb)</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:175.6pt;" colspan="3"><p class="text-justify">&nbsp;</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:115.65pt;" colspan="2"><p class="text-justify">Siehe Antwort auf Frage 6</p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:144.15pt;"><p class="text-justify">Beteiligte externe Dienstleister</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:175.6pt;" colspan="3"><p class="text-justify">&nbsp;</p></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:115.65pt;" colspan="2"><p class="text-justify">Fraunhofer IOSB, IT-Dienstleister für das Videomanagementsystem</p></td></tr><tr><td style="width:154.95pt;">&nbsp;</td><td style="width:146.45pt;">&nbsp;</td><td style="width:2.3pt;">&nbsp;</td><td style="width:37.65pt;">&nbsp;</td><td style="width:66.3pt;">&nbsp;</td><td style="width:60.15pt;">&nbsp;</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung und Drs. 23-1033 des Bezirks Hamburg-Mitte.</p>
<p><i><strong>7. Gesamtkostenstruktur</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche jährlichen Gesamtkosten ergeben sich seit 2023 aus dem Zusammenspiel von:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Polizei- und Ordnungsmaßnahmen</strong></i></li><li><i><strong>Bezirklichem Kontrolldienst</strong></i></li><li><i><strong>HVV-Kontrollen</strong></i></li><li><i><strong>Quattrostreifen</strong></i></li><li><i><strong>Videoüberwachung und KI-/Datensystemen</strong></i></li></ul><p><i><strong>Bitte getrennt nach 2023–2026.</strong></i></p>
<p class="text-justify">Gesonderte Kosten durch die Zusammenarbeit entstehen nicht. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 5.</p>
<p class="text-justify">Die Quattrostreifen werden im Bereich der S-Bahn Hamburg aus dem vertraglich vereinbarten Jahresvolumen der Sicherheitsdienstleistungen erbracht. Eine gesonderte Ausweisung der hierfür anfallenden Personal- und Sachkosten erfolgt nicht, da es sich um Leistungen im Rahmen des Regelauftrags handelt. Eine jahresscharfe Aufschlüsselung der Kosten (2023–2026) sowie eine weitere Differenzierung nach Personal- und Sachkosten liegen insofern nicht gesondert vor.</p>
<p class="text-justify">Gemeinsame Kontrollen von Polizei und HHW werden im Rahmen des täglichen Dienstes bei der HHW eingeplant und durchgeführt. Im Rahmen dieser Kooperationen fallen keine zusätzlichen Kosten an. Das HHW-Personal für die Quattrostreife wird aus dem Sicherheitsdienst der HHW gestellt. Zusätzliche Stellen wurden hierfür nicht geschaffen. Daher ergeben sich für die HHW bezüglich der Quattrostreife keine zusätzlichen Kosten.</p>
<p class="text-justify">Siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>8. Kosten-Nutzen-Verhältnis</strong></i></p>
<p><i><strong>Wie bewertet der Senat seit 2023 das Verhältnis zwischen:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>eingesetzten Mitteln</strong></i></li><li><i><strong>erzielten Einnahmen</strong></i></li><li><i><strong>Umfang der Kontrollen</strong></i></li></ul><p><i><strong>Bitte getrennt nach Jahren.</strong></i></p>
<p class="text-justify">Gemäß der Landeshaushaltsordnung wird sparsam und zielführend mit den Mitteln umgegangen, dazu gehört, dass die Maßnahmen vor der Durchführung sorgfältig geprüft werden und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Im Allgemeinen besteht ein gutes Verhältnis zwischen den Ausgaben und dem Ertrag, welcher aus den guten Werten der objektiven und subjektiven Sicherheit zu entnehmen ist.</p>
<p><i><strong>9. Wirkung der Maßnahmen</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Effekte wurden seit 2023 festgestellt hinsichtlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Kriminalitätsentwicklung</strong></i></li><li><i><strong>Verdrängungseffekten</strong></i></li><li><i><strong>subjektivem Sicherheitsgefühl</strong></i></li></ul><p><i><strong>Bitte getrennt nach Jahren.</strong></i></p>
<p>Siehe Vorbemerkung und Drs. 23/2027.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Inneres und Justiz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448609</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Wohngeld - Geplante Kürzungen und Auswirkungen auf Hamburg-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-wohngeld-geplante-kuerzungen-und-auswirkungen-auf-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1831</strong><br>Datum: 30.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Wohngeld - Geplante Kürzungen und Auswirkungen auf Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller:</strong> Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</p>
<p><strong>Sachverhalt:</strong></p>
<p class="text-justify"><i>Jüngsten Medienberichten ist zu entnehmen, dass Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) Kürzungen für Wohngeld angekündigt hat. Insgesamt sollen Bund und Länder so zwei Milliarden Euro einsparen. Einsparungen, die sich auch direkt auf das Leben der Menschen in Hamburg-Mitte auswirken könnten.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Seit über 60 Jahren hilft Wohngeld Bürger*innen mit geringem Einkommen bei ihren Mieten. Seit 2023, mit der Einführung von Wohngeld-Plus, erhöhte sich der Kreis der Wohngeldberechtigten und sollte auch bei Heizkosten entlasten oder die für den Klimaschutz notwendigen Belastung einer Sanierung abmildern.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Durch die Reform, so stellte es das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fest, wurde die Anzahl der Wohngeldhaushalte bundesweit verdreifacht, allein in Hamburg sind es etwa 27.000 Haushalte (vornehmlich Familien, dicht gefolgt von Rentner*innen).</i></p>
<p class="text-justify"><i>Durch die steigenden Kosten in Zusammenhang mit Mieten und Heizen und den gleichzeitig nicht nachkommenden Einkommen, kam Wohngeld in den letzten Jahren nicht nur Menschen mit geringem Einkommen, sondern auch denen mit mittleren Einkommen zugute.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Bis April 2024 war die Zentrale Wohngeldstelle in Hamburg für die Bearbeitung zuständig, seitdem sind es die Wohngelddienststellen in den jeweiligen Bezirksämtern.</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Wir fragen das Bezirksamt Hamburg-Mitte daher:</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage wie folgt:</p>
<p><i><strong>1. Wie viele Anträge auf Wohngeld sind seit Einführung des Wohngeld-Plus in Hamburg-Mitte gestellt worden? Bitte nach Jahren auflisten</strong>.</i><br><br>Die Beantwortung der Frage kann im Rahmen der für die Beantwortung der Anfrage zur Verfügung stehenden Zeit nicht erfolgen. Die Antragszahlen werden derzeit ausschließlich für das gesamte Hamburger Stadtgebiet erhoben und liegen nicht bezirksbezogen vor. Eine bezirksspezifische Auswertung müsste daher gesondert erstellt werden und ist im vorgegebenen Zeitrahmen nicht leistbar.</p>
<p><i><strong>2. Wie viele Anträge wurden im Bezirk abgelehnt und was waren die Hauptgründe? Bitte nach Jahren auflisten.</strong></i></p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);width:426.6pt;" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3pt;padding-right:3pt;vertical-align:top;width:418.6pt;" colspan="5"><p class="text-center"><strong>Anzahl der manuell erstellten Ablehnungsbescheide (durch Sachbearbeitung)</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3pt;padding-right:3pt;vertical-align:top;width:37pt;" rowspan="11"><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center">&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p class="text-center"><strong>HH-Mitte</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;"><p class="text-center"><strong>Dokument</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.7pt;"><p class="text-center"><strong>2023</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:48.2pt;"><p class="text-center"><strong>2024</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.85pt;"><p class="text-center"><strong>2025</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Ablehnung des Erhöhungsantrages § 27 Abs. 1 WoGG</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">52</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">135</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">123</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Ablehnung nach den Grundsätzen der materiellen Beweislast</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">1</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">0</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">0</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Sonstige Ablehnungsgründe nach § 21WoGG bei Erstantrag (Keine berechtigten HM)</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">58</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">267</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">279</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Ablehnung nach § 20 Abs. 2 WoGG</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">31</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">98</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">110</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Sonstige Ablehnungsgründe nach §21 Erstantrag (Vermögen)</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">1</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">3</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">6</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Sonstige Ablehnungsgründe nach § 21 WoGG bei Erstantrag (Wohngeld geringer als 10€)</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">233</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">428</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">509</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Sonstige Ablehnungsgründe nach §21 WoGG bei Weiterleistungsantrag (Keine berechtigten HM)</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">21</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">56</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">61</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Versagung fehlende Mitwirkung</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">412</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">231</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">96</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;">Ablehnung nach Versagung fehlende Mitwirkung</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.7pt;"><p class="text-center">4</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:48.2pt;"><p class="text-center">6</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;vertical-align:bottom;width:42.85pt;"><p class="text-center">2</p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:219.7pt;"><strong>Summe Ablehnungen</strong></td><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.7pt;"><p class="text-center">813</p></td><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:48.2pt;"><p class="text-center">1.254</p></td><td style="padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.85pt;"><p class="text-center">1.186</p></td></tr></tbody></table><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);width:423.6pt;" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3pt;padding-right:3pt;vertical-align:top;width:415.6pt;" colspan="5"><p class="text-center"><strong>Anzahl der automatisiert erstellten Ablehnungsbescheide (durch Batch-Verfahren wegen Dynamisierung)</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3pt;padding-right:3pt;vertical-align:top;width:36.65pt;" rowspan="3"><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center"><strong>HH-Mitte</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:218.1pt;"><p class="text-center">Dokument</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.35pt;"><p class="text-center"><strong>2023</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:47.8pt;"><p class="text-center"><strong>2024</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.6pt;"><p class="text-center"><strong>2025</strong></p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:218.1pt;">Ablehnung des Erhöhungsantrages § 27 Abs. 1 WoGG</td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.35pt;"><p class="text-center">1</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:47.8pt;"><p class="text-center">0</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.6pt;"><p class="text-center">2</p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:218.1pt;"><strong>Summe Ablehnungen</strong></td><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.35pt;"><p class="text-center">1</p></td><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:47.8pt;"><p class="text-center">0</p></td><td style="padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.6pt;"><p class="text-center">2</p></td></tr></tbody></table><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);width:420.95pt;" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3pt;padding-right:3pt;vertical-align:top;width:36.45pt;" rowspan="2"><p class="text-center">&nbsp;</p><p class="text-center"><strong>HH-Mitte</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:216.75pt;" rowspan="2"><p class="text-center"><br><strong>Gesamtanzahl der Ablehnungen</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.1pt;"><p class="text-center"><strong>2023</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:47.55pt;"><p class="text-center"><strong>2024</strong></p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.1pt;"><p class="text-center"><strong>2025</strong></p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.1pt;"><p class="text-center">814</p></td><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:47.55pt;"><p class="text-center">1.254</p></td><td style="padding-left:3.5pt;padding-right:3pt;width:42.1pt;"><p class="text-center">1.188</p></td></tr></tbody></table><p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>3. Wie viele Anträge befinden sich aktuell noch in Prüfung?</strong></i></p>
<p>Zum Stichtag 31.05.2026 befanden sich 2.089 Fälle in Prüfung.<br>Hierbei handelt es sich um Leistungsfälle mit dem Bearbeitungsstatus „offen“ oder „in Kontrolle“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Soziales</category><category>Wohnraum</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448215</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Schließung der Unterkunft &quot;Haus für schutzsuchende Mütter und ihre Kinder&quot; in Hamburg-Horn</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-schliessung-der-unterkunft-haus-fuer-schutzsuchende-muetter-und-ihre-kinder-in-hamburg-horn/</link>
                
                <description>Im Rahmen des letzten Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport wurde darüber informiert, dass das „Haus für schutzsuchende Mütter und ihre Kinder“ in Hamburg-Horn Ende Mai dieses Jahres im Zuge geplanter Umbauarbeiten geschlossen werden soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1633</strong><br>Datum: 19.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Schließung der Unterkunft "Haus für schutzsuchende Mütter und ihre Kinder" in Hamburg-Horn (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p>Im Rahmen des letzten Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport wurde darüber informiert, dass das „Haus für schutzsuchende Mütter und ihre Kinder“ in Hamburg-Horn Ende Mai dieses Jahres im Zuge geplanter Umbauarbeiten geschlossen werden soll.</p>
<p><strong>Wir fragen das Bezirksamt Hamburg-Mitte und die Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration daher:</strong></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage wie folgt:</p>
<p class="text-justify">Vorbemerkung</p>
<p class="text-justify">Das hier in Rede stehende Angebot wird derzeit noch im Bestandgebäude „Haus im Blohms Park“ vom Verein „Bürger helfen Bürgern e.V.“ als Zwischennutzung betrieben. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat im Jahr 2020 als Bedarfsträgerin die Projektentwicklung für einen Um- und Teilneubau des in Teilen maroden Hauses gestartet, die für das komplexe Bauvorhaben erforderlichen Fördermittel eingeworben und den inzwischen festgestellten Bebauungsplan Horn 49 eingeleitet. Hierzu erfolgte im Übrigen eine entsprechende Beschlussfassung durch die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Anfang des Jahres 2022 hat der Verein „Bürger helfen Bürgern e.V.“ angefragt, ob ihm das Haus im Blohms Park vorübergehend überlassen werden könnte, um dort auf eigene Initiative Geflüchtete aus der Ukraine unterzubringen. Die Nutzungsüberlassung des Bestandsbaus durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte an den Verein „Bürger helfen Bürgern e.V.“ für die Unterbringung schutzsuchender Mütter und Kinder kam angesichts der anstehenden Baumaßnahme einvernehmlich von Beginn an zeitlich begrenzt zu Stande. Nach Umbaumaßnahmen über den Sommer 2022 wurde das Haus im September 2022 bezogen. Die Befristung der Nutzung wurde folgend dem Rahmenterminplan der Projektentwicklung für das neue „Haus im Blohms Park“ angepasst und mit „März 2026“ angegeben. Aufgrund der Frostperiode Anfang 2026 ist demgegenüber eine Verzögerung um 2 Monate – bis Ende Mai 2026 entstanden. Ab spätestens dem 01.09.2026 werden Grundstück und Gebäude nun für bauvorbereitende Arbeiten und die Gesamtumsetzung des Bauprojektes benötigt.&nbsp;</p><ol><li><p><i><strong>Anschlussunterbringung und Versorgung:</strong></i></p><p><i><strong>1.1 Welche konkreten Maßnahmen sind vorgesehen, um die weitere Unterbringung und soziale Versorgung der derzeit in der Einrichtung lebenden Frauen und Kinder sicherzustellen?</strong></i></p></li></ol><p class="text-justify">Hierzu befindet sich das Bezirksamt mit dem hierfür zuständigen Träger Bürger helfen Bürger e.V. im Austausch.</p>
<p><i><strong>1.2 Gibt es bereits konkrete Anschlussunterkünfte?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Siehe Antwort zu 1.1.</p>
<p><i><strong>1.3 Werden bestehende soziale Betreuungsstrukturen (z. B. Beratungsangebote, Betreuungsschlüssel) erhalten bleiben?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Angebote obliegen dem Träger Bürger helfen Bürger e.V.</p>
<p><i><strong>2. Information der Bewohnerinnen:</strong></i></p>
<p><i><strong>2.1 Seit wann sind die aktuell dort lebenden Frauen über die geplante Schließung sowie die damit verbundene Notwendigkeit eines Auszugs informiert?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Dass es sich um eine zeitlich begrenzte Zwischennutzung bis zum Start bauvorbereitender Maßnahmen handelt, stand bereits mit dem Nutzungsbeginn fest. Die Kommunikation obliegt im Übrigen dem Träger Bürger helfen Bürger e.V.</p>
<p><i><strong>2.2 In welcher Form erfolgte die Kommunikation (z. B. schriftlich, persönlich, über Träger)?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Kommunikation obliegt dem Träger Bürger helfen Bürger e.V.</p>
<p><i><strong>2.3</strong></i><strong> </strong><i><strong>Wurden individuelle Beratungsgespräche angeboten?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Siehe Antwort zu 2.2</p>
<p><i><strong>3. Zeitplan:</strong></i></p>
<p><i><strong>Wie gestaltet sich der konkrete Zeitplan für die Schließung der Einrichtung und den Umzug der Bewohnerinnen?</strong>&nbsp;</i></p>
<p class="text-justify">Die Zuständigkeit liegt beim Träger Bürger helfen Bürger e.V.</p>
<p><i><strong>4. Kapazitäten und Alternativen:</strong></i></p>
<p><i><strong>Stehen im Bezirk bzw. stadtweit ausreichend geeignete Plätze für die Zielgruppe (schutzsuchende Mütter mit Kindern) zur Verfügung?</strong></i></p>
<p>Ja, zu den Einzelheiten wäre die Sozialbehörde zu befragen (Anfrage nach § 27 BezVG).</p>
<p><i><strong>5. Beteiligung und Transparenz:</strong></i></p>
<p><i><strong>Inwiefern wurden bzw. werden die betroffenen Bewohnerinnen in die Planungen einbezogen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Planungen für das Haus im Blohms Park sind mit Beteiligung der Bezirksversammlung begonnen und umgesetzt worden, die Zwischennutzung begann zeitlich nachgelagert.</p>
<p><i><strong>6. Soziale Auswirkungen:</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Maßnahmen werden ergriffen, um negative Auswirkungen durch einen möglichen Ortswechsel (z. B. Schulwechsel der Kinder, Verlust sozialer Netzwerke) zu minimieren?</strong></i></p>
<p><i><strong>7. Umzugskosten:</strong></i></p>
<p><i><strong>Werden die im Zuge der Verlegung entstehenden Umzugskosten für die betroffenen Frauen übernommen?</strong></i></p>
<p><i><strong>8. Unterbringungsqualität und Sicherheit:</strong></i></p>
<p><i><strong>Wie wird sichergestellt, dass die Frauen und Kinder nicht in unsichere oder ungeeignete Unterkünfte verlegt werden?</strong></i></p>
<p><i><strong>9. Zuständigkeiten:</strong></i></p>
<p><i><strong>Welche Stellen sind konkret für die Planung, Organisation und Umsetzung der Verlegung verantwortlich (Bezirk, Träger, Sozialbehörde)?</strong></i></p>
<p>Die Verantwortung hierfür liegt beim Träger Bürger helfen Bürger e.V.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Familien,Kinder und Jugend</category><category>Frauen und Gleichstellung</category><category>Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448216</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Unterbringungssituation und mögliche Kindeswohlgefährdung im Bridge Inn Hotel in Rothenburgsort</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-unterbringungssituation-und-moegliche-kindeswohlgefaehrdung-im-bridge-inn-hotel-in-rothenburgsort/</link>
                
                <description>Vor dem Hintergrund von Berichten aus der Praxis bestehen Hinweise auf problematische Unterbringungsbedingungen im Bridge Inn Hotel (Billwerder Neuer Deich 2–4, 20539 Hamburg), das im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung genutzt wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1684</strong><br>Datum: 18.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Unterbringungssituation und mögliche Kindeswohlgefährdung im Bridge Inn Hotel in Rothenburgsort (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller:</strong> Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</p>
<p><strong>Sachverhalt:</strong></p>
<p class="text-justify"><i>Vor dem Hintergrund von Berichten aus der Praxis bestehen Hinweise auf problematische Unterbringungsbedingungen im Bridge Inn Hotel (Billwerder Neuer Deich 2–4, 20539 Hamburg), das im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung genutzt wird.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Insbesondere wurden von Fachkräften – unter anderem aus medizinischen und beratenden Kontexten – Belastungen für dort untergebrachte Kinder und Familien geschildert. Diese betreffen unter anderem hygienische Bedingungen, gesundheitliche Auswirkungen sowie psychosoziale Belastungen.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Zugleich ist unklar, in welchem Umfang aktuell noch Kinder und Jugendliche vor Ort untergebracht sind bzw. in der jüngeren Vergangenheit untergebracht waren und welche Maßnahmen ggf. bereits ergriffen wurden.</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt:</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage, teilweise auf der Grundlage von Auskünften der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) wie folgt:</p>
<p class="text-justify">Vorbemerkung:</p>
<p class="text-justify">Die Beschwerdelage zum Interimsstandort der öffentlich-rechtlichen Unterbringung (örU) Billwerder Neuer Deich 2-4 (Bridge Inn) ist der Sozialbehörde und F&amp;W Fördern und Wohnen AöR (F&amp;W) bekannt. Hinweise auf Mängel, Belastungslagen, Unterstützungsbedarfe oder mögliche Kindeswohlgefährdungen werden von allen Beteiligten sehr ernst genommen, geprüft und im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten bearbeitet bzw. weiterverfolgt.</p>
<p class="text-justify">Hierzu stehen die Sozialbehörde, F&amp;W, die Hotelbetreiberin bzw. der Hotelbetreiber, das Bezirksamt Hamburg-Mitte sowie die lokalen Akteurinnen und Akteure aus der Trägerinnen- und Trägerlandschaft und den Stadtteilnetzwerken in engem und regelmäßigem Austausch. Ziel ist es, die Situation fortlaufend zu bewerten, Sachverhalte aufzuklären und bei Bedarf geeignete Maßnahmen abzustimmen.</p>
<p class="text-justify">Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Auslastung der örU (Stichtag 30. April 2026: 102,8&nbsp;Prozent) ist die Nutzung von Hotel- und Hostelkapazitäten noch immer im gebotenen Umfang erforderlich. Hotel- und Hostelstandorte dienen dabei als Kapazitätsergänzung, um die Unterbringung von Personen mit einem Unterbringungsbedarf in örU sicherzustellen, bis eine Unterbringung im örU-Regelsystem möglich ist. Siehe hierzu auch Bürgerschafts-Drs. 22/11535, 22/12737, 23/1092 und 23/2169.</p>
<p class="text-justify">Zu berücksichtigen ist zudem, dass aufgrund der bestehenden Notwendigkeit der Hotel- und Hostelnutzung neben dem Bridge Inn auch am benachbarten Standort Billwerder Neuer Deich 14 (Hotel International) seitens F&amp;W Kapazitäten zur Interimsunterbringung genutzt werden. Beide Standorte weisen zusammen eine IST-Kapazität von 494 Plätzen bzw. IST-Belegung von 484 Plätzen (Stichtag jeweils 30. April 2026) auf. Ein erheblicher zusätzlicher Teil der Plätze im Hotel International (253 Plätze) wurde vor dem Hintergrund von Sanierungsmaßnahmen bereits Ende Oktober 2025 vollständig abgemietet und leergezogen. Dadurch hat sich die Zahl der in unmittelbarer Nähe untergebrachten Personen im Stadtteil reduziert.</p>
<p class="text-justify">Ungeachtet dessen kann es in Einrichtungen, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, im Alltag zu Konflikten, Belastungen und anderen herausfordernden Situationen kommen.</p>
<p class="text-justify">Bei dem Standort Bridge Inn handelt es sich nicht um eine von F&amp;W betriebene Unterkunft. F&amp;W nutzt dort auf vertraglicher Grundlage Hotelkapazitäten zur Unterbringung von Asyl- und Schutzsuchenden. Die Belegung des Standorts erfolgt im Rahmen einer gemischten Unterbringung unterschiedlicher Konstellationen. Der Betrieb der Immobilie verbleibt bei der Hotelbetreiberin bzw. dem Hotelbetreiber. Die Nutzung ist insoweit mit einer privaten oder gewerblichen Hotelanmietung vergleichbar.</p>
<p class="text-justify">Die Verantwortung für Instandhaltung, bauliche Unterhaltung, Reinigungsleistungen, hygienische Standards sowie die Einhaltung einschlägiger Genehmigungs- und Betriebsvorgaben liegt insofern grundsätzlich weiterhin in der Verantwortung der Hotelbetreiberin bzw. des -betreibers.</p>
<p class="text-justify">F&amp;W begleitet die Unterbringung jedoch fortlaufend und wirkt im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen darauf hin, dass festgestellte Mängel zeitnah behoben und die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Unterbringung dauerhaft gewährleistet werden.</p>
<p class="text-justify">Unabhängig davon ist F&amp;W regelmäßig mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort präsent. Das Mobile Einsatzteam (MET) steht den Bewohnerinnen und Bewohnern als niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Verfügung. Es nimmt deren Anliegen auf, vermittelt bei Bedarf an zuständige Stellen und greift Hinweise im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten auf.</p><ol><li><p class="text-justify"><i><strong>Wie viele Kinder und Jugendliche waren im Bridge Inn Hotel</strong></i></p></li></ol><p class="text-justify"><i><strong>a)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>zum aktuellen Zeitpunkt,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>b)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>zu den jeweiligen Stichtagen der letzten sechs Monate untergebracht? (Bitte nach Altersgruppen aufschlüsseln.)</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die monatliche Aufschlüsselung der am Standort untergebrachten Kinder und Jugendlichen nach Altersgruppen ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Die Belegung unterliegt laufenden Veränderungen infolge von Zu- und Auszügen sowie Verlegungen innerhalb des örU-Systems.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);float:left;width:383.25pt;" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;" rowspan="2"><strong>Monat (Stichtag jeweils Monatsletzter)</strong></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:279.8pt;" colspan="7"><p class="text-center"><strong>Kinder und Jugendliche –</strong></p><p class="text-center"><strong>Altersstufe in Jahren</strong></p></td></tr><tr><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;"><strong>0-3</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;"><strong>4-6</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;"><strong>7-9</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;"><strong>10-12</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;"><strong>13-15</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;"><strong>16-18</strong></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;"><strong>Gesamtanzahl</strong></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>April 2026</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">11</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">9</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">10</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">14</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">21</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">73</td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>März 2026</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">12</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">7</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">9</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">10</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">20</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">66</td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>Februar 2026</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">12</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">7</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">9</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">10</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">22</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">68</td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>Januar 2026</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">13</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">7</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">10</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">21</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">67</td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>Dezember 2025</strong></td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">13</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">8</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">12</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">10</td><td style="border-color:rgb(0, 0, 0);border-width:0.75pt;padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">22</td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">73</td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:81.1pt;"><strong>November 2025</strong></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:17.4pt;">13</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.85pt;">8</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:24.65pt;">9</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.7pt;">12</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:31.75pt;">14</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:38.8pt;">20</td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:45.85pt;">76</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
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<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><i><strong>2. Welche Kenntnisse hat das Bezirksamt über die aktuellen sowie zurückliegenden Unterbringungsbedingungen vor Ort, insbesondere in Bezug auf</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>a)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>hygienische Verhältnisse,</strong></i></p>
<p class="text-justify">F&amp;W ist im Rahmen der regelmäßigen Präsenz des MET vor Ort – derzeit an vier Tagen pro Woche – sowie durch quartalsweise stattfindenden Standortbegehungen fortlaufend über die Situation am Standort informiert.</p>
<p class="text-justify">Werden hierbei hygienische Mängel festgestellt oder entsprechende Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern bekannt, werden diese gegenüber der Hotelbetreiberin bzw. dem -betreiber angezeigt und die Wiederherstellung ordnungsgemäßer hygienischer Verhältnisse eingefordert. Die Bearbeitung der festgestellten Mängel wird durch F&amp;W nachverfolgt und im Rahmen weiterer Begehungen überprüft. Gleichwohl bei der Aufrechterhaltung der hygienischen Rahmenbedingungen auch die Mitwirkung der Bewohnenden eine wichtige Funktion hat.</p>
<p class="text-justify">Mit Ausnahme des bekannten Bettwanzenbefalls, siehe Antwort zu 3., liegen bzw. lagen bislang keine Erkenntnisse bei F&amp;W vor, die darauf hindeuten, dass die hygienischen Verhältnisse am Standort nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Unterbringung entsprechen bzw. entsprachen. Die Situation wird weiterhin im Rahmen der bestehenden Zuständigkeiten begleitet und bewertet.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>b)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>räumliche Situation,</strong></i></p>
<p class="text-justify">Der Standort verfügt derzeit über eine SOLL-Kapazität von 250 Plätzen, die sich überwiegend auf 3-Bett-Zimmer verteilen. Die Zimmer sind abgeschlossen, möbliert sowie jeweils mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet.</p>
<p class="text-justify">Ergänzend stehen auf den Fluren Gemeinschaftsküchen mit Kühlschränken zur Selbstversorgung sowie Aufenthaltsbereiche zur Verfügung.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>c)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>kindgerechte Unterbringung?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im Rahmen der Belegung wird seitens F&amp;W darauf geachtet, familiäre Bedarfe soweit möglich zu berücksichtigen. Kinderbetten werden bei Bedarf durch das Hotel bereitgestellt. Zudem ermöglichen die vorhandenen Gemeinschaftsküchen die Zubereitung von Säuglings- und Kleinkindnahrung.</p>
<p class="text-justify">Gesonderte Aufenthalts- oder Spielräume für Kinder im Innen- oder Außenbereich des Hotels sind nicht vorhanden.&nbsp; Die Umsetzung von Angeboten und Ausstattungsmerkmalen, wie sie in regulären öffentlich-rechtlichen Unterkünften (örU) vorgehalten werden können, ist an Hotel- und Hostelstandorten aufgrund der baulichen und betrieblichen Möglichkeiten in der Regel nicht im gleichen Umfang möglich. Im näheren Umfeld befinden sich mehrere öffentlich zugängliche Grün- und Freizeitflächen, darunter der Entenwerder Park sowie der Baakenpark mit entsprechenden Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>3. Sind dem Bezirksamt Hinweise auf Schädlingsbefall (insbesondere Wanzen) im Bridge Inn Hotel bekannt?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Wenn ja:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>a)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>seit wann,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>b)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>in welchem Umfang,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>c)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>welche Maßnahmen wurden ergriffen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im Bezirksamt Hamburg-Mitte gingen im Zusammenhang mit der Örtlichkeit am 18.06.2025 sowie erneut am 10.02.2026 und 04.05.2026 Beschwerden über Kakerlaken- bzw. Bettwanzenbefall ein. Der Beschwerde vom 10.02.2026 waren ein ärztliches Attest sowie ein Arztbericht mit geschilderten Symptomen eines Bettwanzenbefalls bei einem Kind beigefügt.</p>
<p class="text-justify">Nach Bekanntwerden entsprechender Meldungen wurde das Hygienemanagement von F&amp;W zur Begutachtung der Situation vor Ort sowie zur fachlichen Unterstützung und Beratung der Hotelbetreiberin bzw. des -betreibers hinzugezogen.</p>
<p class="text-justify">Durch die Hotelbetreiberin bzw. den Hotelbetreiber wurden wiederholt Maßnahmen zur Bettwanzenbekämpfung veranlasst.</p>
<p class="text-justify">Die Durchführung dieser Maßnahmen wurde durch die Hotelbetreiberin bzw. den Hotelbetreiber gegenüber F&amp;W dokumentiert. Darüber hinaus erfolgten ergänzende Vor-Ort-Kontrollen durch Mitarbeitende von F&amp;W sowie anlassbezogen durch das Hygienemanagement von F&amp;W.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>4. Welche Erkenntnisse liegen dem Bezirksamt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Bewohner*innen vor, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5. Inwieweit wurden Einschätzungen der vor Ort tätigen Ärztin sowie von Beratungsstellen (z. B. Caritas oder andere Träger) in die Bewertung der Situation einbezogen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Es werden keine systematischen Daten zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der am Standort untergebrachten Personen erhoben, sodass hierzu keine belastbaren Aussagen getroffen werden können.</p>
<p class="text-justify">Die Einschätzungen der vor Ort tätigen Ärztin sowie der Beratungsstellen wurden durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte, aufgenommen und an die Stabsstelle Flüchtlinge und übergreifende Aufgaben (SFA) weitergeleitet. Darüber hinaus fanden fachliche Austauschrunden zwischen Sozialraummanagement, SFA, Jugendamt und Polizei statt, um die geäußerten Einschätzungen und Behauptungen anhand vorhandener Daten zu prüfen und einzuordnen. Ergänzend wurde ein gesondertes Netzwerktreffen mit Bezirksamt, SFA, F&amp;W, Polizei, den Beratungsstellen sowie der Ärztin durchgeführt, um ein möglichst umfassendes Bild der Situation zu erhalten und Verantwortlichkeiten zu klären.</p>
<p class="text-justify">Ergänzend wird zu den Ziffern 2. a) verwiesen.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>6. Welche psychosozialen Unterstützungsangebote stehen den dort untergebrachten Kindern und Familien zur Verfügung?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Kindern, Jugendlichen und Familien stehen verschiedene psychosoziale Unterstützungsangebote zur Verfügung. Im Rahmen der regelmäßigen Orientierungsberatung durch das MET werden Anliegen der untergebrachten Personen niedrigschwellig aufgenommen. Bei erkennbaren Unterstützungsbedarfen wird einzelfallbezogen auf bezirkliche und bezirksübergreifende Angebote sowie auf spezialisierte Regelstrukturen verwiesen und eine entsprechende Anbindung unterstützt.</p>
<p class="text-justify">Die folgenden Angebote stehen hierfür im Bezirk zur Verfügung:</p><ul class="list-normal"><li><p class="text-justify">PARKS für Kinder- offenes Spiel-, Sport und Workshopangebot, Hallo: Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V.</p></li><li><p class="text-justify">Bats Kids Bus: Sport, Schwimmen und Bildung, St. Pauli Bats e.V.</p></li><li><p class="text-justify">Bats Kids Bus: Sport- und Freizeitangebote, St. Pauli Bats e.V.</p></li><li><p class="text-justify">Mobile Beratung, B+S Soziale Dienste gGmbH</p></li></ul><p class="text-justify">Ergänzend dazu stehen in der nahen Umgebung auch das Haus der Jugend Rothenburgsort, das Spielhaus Traunspark sowie die Elternschule Rothenburgsort für die Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung.</p>
<p class="text-justify">Darüber hinaus findet seit Mitte April 2026 am Standort das Projekt „Gesundheit und Wohlbefinden“ statt. Das Angebot ist allgemein präventiv ausgerichtet und dient der Förderung gesundheitlicher und psychosozialer Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner. Hierzu gehören unter anderem Entspannungstechniken sowie alltagspraktische Hinweise zur Stärkung des individuellen Wohlbefindens.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>7. Welche Schutz- und Kinderschutzkonzepte kommen im Bridge Inn Hotel zur Anwendung und wie wird deren Umsetzung überprüft?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Auch an Hotel- und Hostelstandorten dienen die Grundsätze des F&amp;W-Kinderschutzkonzeptes als Orientierungsrahmen für die Unterbringung und Begleitung von Familien mit Kindern. Das Konzept wird in enger Zusammenarbeit mit der Sozialbehörde sowie der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung regelmäßig fachlich überprüft und im Hinblick auf Weiterentwicklungen abgestimmt.</p>
<p class="text-justify">Die grundsätzliche Eignung eines Hotel-/Hostelstandorts für die Unterbringung von Familien und Kindern wird regelhaft im Rahmen der vorvertraglichen Prüfung festgestellt. Der Standort Billwerder Neuer Deich 2-4 wurde ebenso durch Mitarbeitende von F&amp;W einschließlich einer F&amp;W-Referentin für Kinderschutz begangen. Kinderschutzrelevante Aspekte wurden dabei anhand des F&amp;W-Kinderschutzkonzeptes geprüft.</p>
<p class="text-justify">Da es sich nicht um eine von F&amp;W betriebene Unterkunft handelt, besteht am Standort kein eigenständiges standortbezogenes Kinderschutzkonzept von F&amp;W.</p>
<p class="text-justify">Mit Abschluss des Vertrages erhalten die Hotels und Hostels einen Anhang, in dem die Grundsätze des F&amp;W-Schutzkonzepts dargelegt sind. In diesem Zusammenhang werden unter anderem wichtige Kontaktmöglichkeiten und Ansprechstellen benannt. Hierzu zählen insbesondere die Kinderschutzhotline des Kinder- und Jugendnotdiensts des Landesbetriebs Erziehung und Beratung, das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie das Beratungsangebot „savîa steps against violence“ der verikom gGmbH.</p>
<p class="text-justify">Bekanntwerdende Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung werden entsprechend der bestehenden Verfahrenswege bewertet und an den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Bezirksamts Hamburg-Mitte zur Bearbeitung weitergeleitet.</p>
<p class="text-justify">Aktuell wird darüber hinaus bei F&amp;W ein ergänzendes Merkblatt zum Thema Kinderschutz erarbeitet, das dem Hotelpersonal konkrete Hilfestellungen zu Handlungsmöglichkeiten und Ansprechwegen bei kinderschutzrelevanten Fragestellungen geben soll. Das Merkblatt soll standortübergreifend auch für weitere Hotelstandorte unterstützend zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Antwort zu 2. c).</p>
<p class="text-justify"><i><strong>8. Hat es in den vergangenen Monaten Verlegungen von Familien aus dem Bridge Inn Hotel gegeben?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Wenn ja:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>a)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>aus welchen Gründen,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>b)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>wohin wurden die Familien verlegt,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>c)</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>inwiefern standen die Verlegungen im Zusammenhang mit den Unterbringungsbedingungen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Verlegungen innerhalb der örU sind Bestandteil des regulären Belegungsmanagements und erfolgen aus unterschiedlichen individuellen Gründen. Hierzu zählen insbesondere Veränderungen der Haushaltsgröße durch Familienzuwachs, Familiennachzug, Familienzusammenführungen oder den Auszug einzelner Familienmitglieder, besondere Bedarfe der untergebrachten Personen, wiederholte und/oder erhebliche Verstöße gegen die Haus- und Benutzungsordnung sowie strukturelle Veränderungen im Unterbringungssystem.</p>
<p class="text-justify">Sofern bei einem Auszug weiterhin ein Unterbringungsbedarf besteht, erfolgt eine Anschlussunterbringung innerhalb des örU-Systems. Dabei berücksichtigt F&amp;W bei Verlegungen grundsätzlich bestmöglich bestehende schulische, familiäre und sozialräumliche Bezüge sowie weitere individuelle Bedarfe, um eine möglichst sozialverträgliche Anschlussunterbringung zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere für Familien mit Kindern.</p>
<p class="text-justify">Die konkrete Zielunterkunft richtet sich nach den zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Kapazitäten sowie den individuellen Anforderungen des jeweiligen Haushalts. Angesichts der hohen Auslastung der örU (Stichtag 30. April: 102,8 %) lassen sich Verlegungen in Unterkünfte außerhalb des bisherigen Bezirks oder Sozialraums regelmäßig jedoch nicht vermeiden und werden auch als zumutbar eingeschätzt.</p>
<p class="text-justify">Verlegungen von Familien hat es auch vom Standort Billwerder Neuer Deich 2–4 gegeben. Diese erfolgten aus den vorgenannten Gründen. Die Anschlussunterbringung erfolgte entsprechend der jeweils verfügbaren Kapazitäten in Unterkünften im gesamten Hamburger Stadtgebiet. Ein Zusammenhang zwischen den Verlegungen von Familien und den Unterbringungsbedingungen am Standort bestand nicht.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>9. Wie bewertet das Bezirksamt die Situation im Bridge Inn Hotel insgesamt im Hinblick auf mögliche Risiken für das Kindeswohl?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>10. Sieht das Bezirksamt Anhaltspunkte dafür, dass zu irgendeinem Zeitpunkt eine Kindeswohlgefährdung vorgelegen haben könnte oder aktuell vorliegt?</strong></i><br><i><strong>Wenn ja: welche Maßnahmen wurden bzw. werden ergriffen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Der Sozialbehörde, F&amp;W sowie dem Bezirksamt liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass am Standort eine institutionelle oder strukturelle Kindeswohlgefährdung besteht oder bestanden hat. Diese Einschätzung stützt sich auf die regelmäßige Präsenz von F&amp;W vor Ort, den bestehenden Melde- und Interventionswegen bei Verdachtsfällen sowie den Austausch mit beteiligten Akteurinnen und Akteuren im Rahmen der bestehenden Kooperations- und Abstimmungsstrukturen.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Antwort zu 2. c) und 7.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>11. Welche Rolle spielt Fördern &amp; Wohnen (F&amp;W) in der Bewertung und Steuerung der Unterbringungssituation vor Ort?</strong></i></p>
<p class="text-justify">F&amp;W übernimmt als Vertragspartnerin des Hotels die zentrale Steuerung der Belegung am Standort. Die Zuweisung von Personen erfolgt grundsätzlich durch die Aufnahme- und Vermittlungsstelle von F&amp;W im Rahmen der aktuellen Gesamtsituation des Zugangsgeschehens und auf Grundlage der aktuellen Kapazitäts- und Belegungsdaten.</p>
<p class="text-justify">Bei der Belegung werden familiäre Konstellationen, geschlechterspezifische Schutz- und Unterstützungsbedarfe sowie weitere individuelle Bedarfe im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten und der jeweiligen Belegungssituation berücksichtigt. So erfolgt beispielsweise grundsätzlich keine gemeinsame Unterbringung alleinstehender Personen mit Familien.</p>
<p class="text-justify">F&amp;W bewertet die Unterbringungssituation am Standort fortlaufend anhand der Belegungsstruktur, der verfügbaren Kapazitäten sowie der Erkenntnisse aus dem Betrieb. Soweit erforderlich und möglich, werden Anpassungen der Belegung, etwa durch interne Verlegungen am Standort, vorgenommen.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung und Antwort zu 8.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>12. Welche weiteren Maßnahmen sind geplant, um Transparenz herzustellen und die Situation – insbesondere für Kinder und Jugendliche – nachhaltig zu verbessern?</strong></i>&nbsp;</p>
<p class="text-justify">F&amp;W ist mit den lokalen Akteurinnen bzw. Akteuren aus der Trägerinnen- und Trägerlandschaft, Behörden und Stadtteilnetzwerken regelmäßig im Austausch. Dazu zählt insbesondere die Teilnahme von F&amp;W am quartalsweise stattfindenden Runden Tisch Rothenburgsort, bei dem aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Stadtteil sowie Themen im Zusammenhang mit dem Standort Billwerder Neuer Deich 2-4 unter Beachtung der geltenden Vertraulichkeits- und Geheimhaltungspflichten erörtert werden. Beteiligt sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, der Polizei sowie sozialer und medizinischer Einrichtungen.</p>
<p class="text-justify">Ergänzend bestehen seitens F&amp;W weitere regelmäßige Austauschformate mit den zuständigen Stellen, unter anderem mit dem ASD.</p>
<p class="text-justify">Zudem können Bewohnerinnen und Bewohner sowie externe Akteurinnen bzw. Akteure Rückmeldungen über das F&amp;W-Feedbackmanagement einreichen. Eingehende Hinweise werden seitens F&amp;W geprüft und bearbeitet.</p>
<p class="text-justify">Der regelmäßige Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren wird fortgeführt und bei Bedarf anlassbezogen mit dem Ziel, Hinweise und Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Unterbringungssituation fortlaufend weiterzuentwickeln, angepasst.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Familien,Kinder und Jugend</category><category>Migration und Flucht</category><category>Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448217</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Veränderte Wohnlagen an der Koppel</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-veraenderte-wohnlagen-an-der-koppel/</link>
                
                <description>Der Stadtteil St. Georg ist seit Jahrzehnten von Gentrifizierung und Verdrängung geprägt. Ein neuer Mietenspiegel ist auch dort regelmäßig Anlass für Mieterhöhungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1647</strong><br>Datum: 17.6.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Veränderte Wohnlagen an der Koppel (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller:</strong></p>
<p class="text-justify"><i>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</i></p>
<p><i><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></i></p>
<p><i>Der Stadtteil St. Georg ist seit Jahrzehnten von Gentrifizierung und Verdrängung geprägt. Ein neuer Mietenspiegel ist auch dort regelmäßig Anlass für Mieterhöhungen.</i></p>
<p><i>Im aktuellen Mietenspiegel von Ende 2025 wurden mehrere Abschnitte der Straße Koppel von einer normalen in eine gute Wohnlage umgestuft.</i></p>
<p><i>Seit Jahrzehnten wehren sich Anwohner*innen gegen die Höherstufung, in der Koppel (auf der anderen Straßenseite) auch mit gerichtlichem Erfolg.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen die zuständigen Behörden daher:</strong></i></p>
<p>Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) nimmt zur Anfrage wie folgt Stellung:</p><ol><li><i><strong>Welche konkreten Veränderungen oder Neubewertungen haben dazu geführt, dass die Abschnitte Koppel 2-40 und 39-75 nunmehr der „guten Wohnlage“ zugeordnet wurden?</strong></i></li></ol><p class="text-justify">Die genannten Abschnitte der Straße Koppel wurden als Folge einer Änderung der Indikatoren für die Bewertung der Wohnlagen der „guten Wohnlage“ zugeordnet: Die Indikatoren für die Wohnlagenzuordnungen werden im Rahmen der alle vier Jahre stattfindenden Neuerstellung des Hamburger Mietenspiegels auf ihre statistische Signifikanz für die Wohnlagenzuordnung hin überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Neuerstellung im Jahre 2025 erfolgte nach wissenschaftlichen Grundsätzen durch das beauftragte Institut auf der Grundlage der Indikatoren Bodenrichtwert, Statusindex, 4+ Straße (d.h. eine mehr als vierspurige Straße), Einwohnerdichte, Lärm sowie Grün- und Wasserflächenanteil. Dabei wurde der Indikator Grünflächenanteil insbesondere aufgrund des Freizeitwertes von Wasserflächen im Stadtgebiet um den Aspekt Wasserflächen erweitert. Die Nähe der genannten Abschnitte der Straße Koppel zu Wasserflächen führte dann zu der Umstufung von „normaler“ zu „guter Wohnlage“.</p>
<p><i><strong>2. In wie vielen Fällen wurden in Hamburg-Mitte Einstufungen von Wohnlagen nach Klagen von Grundstückseigentümer*innen verändert? Bitte nach Stadtteilen jährlich seit 2020 angeben und die betroffenen Straßenabschnitten benennen.</strong></i></p>
<p class="text-justify">Gerichtliche Entscheidungen zur Wohnlageneinstufung betreffen nur das individuelle privatrechtliche Verhältnis zwischen Klagenden und Beklagten im Rahmen eines einzelnen Mietvertrages. Sie haben keine generelle Wirkung auf die für das gesamte Stadtgebiet geltenden Wohnlageneinstufungen. Diese werden also nicht als Folge von Gerichtsentscheidungen verändert. Veränderungen erfolgen ausschließlich als Folge der alle vier Jahre stattfindenden Neuerhebung der Wohnlagen für den Mietenspiegel oder bei der zwei Jahre später stattfindenden Fortschreibung, wenn ein Einwand für die Blockseite vorlag.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Wohnraum</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448084</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Schließung des Timo Jugendclubs und des Projekts STOB zum 30.06.2026</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-schliessung-des-timo-jugendclubs-und-des-projekts-stob-zum-30062026/</link>
                
                <description>Die angekündigte Schließung der Einrichtungen stellt einen erheblichen Einschnitt für die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Hamburg-Horn dar. Vor dem Hintergrund der bislang bekannten Informationen ergeben sich insbesondere Fragen hinsichtlich der Entscheidungsprozesse, der Finanzierung sowie der Beteiligung relevanter Akteur*innen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1649</strong><br>Datum: 11.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Schließung des Timo Jugendclubs und des Projekts STOB zum 30.06.2026 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</p>
<p class="text-justify">Die angekündigte Schließung der Einrichtungen stellt einen erheblichen Einschnitt für die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Hamburg-Horn dar. Vor dem Hintergrund der bislang bekannten Informationen ergeben sich insbesondere Fragen hinsichtlich der Entscheidungsprozesse, der Finanzierung sowie der Beteiligung relevanter Akteur*innen.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>Wir fragen die Verwaltung daher:</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage wie folgt:</p><ol><li><p class="text-justify"><i><strong>Seit wann ist dem Bezirksamt bekannt, dass die Finanzierung der Einrichtungen nicht über den 28.02.2026 hinaus gesichert ist?</strong></i></p></li></ol><p class="text-justify">Die Zuwendung an den Träger war zunächst für den Bewilligungszeitraum vom 01.01.2025 bis 31.12.2026 (Doppelhaushalt) in Höhe von 609.622,56 Euro für beide Projekte Timo Jugendclub und STOB bewilligt worden. Auf Grundlage der Prüfungsergebnisse zur Mittelverwendung und Trägerstruktur wurde die Zuwendung mit Wirkung zum 28.02.2026 aufgehoben.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>2. Seit wann sind finanzielle bzw. strukturelle Probleme im Zusammenhang mit der Trägerschaft und/oder der Immobilie bekannt?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Erste Hinweise auf strukturelle Auffälligkeiten ergaben sich aus einer Prüfung des Rechnungshofs sowie aus einer Selbstmeldung der Vorsitzenden des Kirchengemeinderats vom 23.06.2025, in der auf nicht nachvollziehbare Buchungen und auf bevorstehende Veränderungen in der Gemeindestruktur hingewiesen wurde. Der geplante Verkauf der Liegenschaft wurde der Verwaltung am 02.02.2026 mitgeteilt. Eine verbindliche Auskunft des Trägers zu einer möglichen Übernahme der Trägerschaft durch den Kirchenkreis oder die Diakonie ist trotz mehrfacher Anfragen nicht erfolgt. Die Verwaltung hat seit Juni 2025 kontinuierlich Stellungnahmen und Nachweise eingefordert sowie Beratungsgespräche geführt mit dem Ziel, die Trägersituation zu klären und eine geordnete Fortführung der Förderung zu ermöglichen (siehe Frage 3).</p>
<p class="text-justify"><i><strong>3. Welche konkreten Maßnahmen wurden seit Bekanntwerden der Problemlage ergriffen, um die Einrichtungen zu erhalten oder alternative Lösungen zu entwickeln?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Verwaltung hat im gesamten Jahr 2025 das Ziel der Klärung der Trägersituation verfolgt. Es wurden mehrfach Stellungnahmen und Nachweise eingefordert, Fristverlängerungen gewährt sowie Beratungsgespräche mit der Vorsitzenden des Kirchengemeinderats geführt. In diesen Gesprächen wurden die zuwendungsrechtlichen Anforderungen und Erwartungen transparent kommuniziert mit dem Ziel, die Trägerschaft beratend zu begleiten und die festgestellten Mängel zu beheben.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>4. Aus welchen Gründen wurde die Refinanzierung beendet, und warum erfolgte dies offenbar ohne vorherigen Beschluss des Jugendhilfeausschusses?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Beendigung der Zuwendung erfolgte aufgrund festgestellter Mängel in der wirtschaftlichen Verwendung der Mittel und in der ordnungsgemäßen Geschäftsführung des Trägers. Sie ist zuwendungsrechtlich begründet und bedarf keines Beschlusses des Jugendhilfeausschusses.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>5. Welche Gremien und Akteur*innen (z. B. Jugendhilfeausschuss, Bezirksversammlung, freie Träger, Stadtteilgremien) wurden wann und in welcher Form informiert?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Der Träger wurde im Gespräch am 23.02.2026 über die bevorstehende Aufhebung der Zuwendung in Kenntnis gesetzt. Eine interne behördliche Kommunikation erfolgte nachgelagert, nachdem der Träger die Mitarbeitenden bereits selbst informiert hatte. Eine externe Kommunikation gegenüber Gremien und Stadtteilakteuren wurde zunächst zurückgestellt, um die Vertraulichkeit gegenüber dem Träger im laufenden Rückforderungsverfahren zu wahren und eine geordnete Information durch den Träger gegenüber den Mitarbeitenden und Nutzer:innen zu ermöglichen. Eine Information des Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses ist durch die Fachamtsleitung Sozialraummanagement bei Beendigung der Zuwendung erfolgt. Zudem wurde auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27.04.2026 durch die Verwaltung der aktuelle Sachstand mitgeteilt. Die Verwaltung hat zusätzlich zu dem Sachverhalt am 20.05.2026 auf der Stadtteilkonferenz Horn Stellung bezogen und den aktuellen Sachstand erläutert. Eine Beteiligung des zuständigen Unterausschusses ist für Anfang Juni 2026 vorgesehen.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>6. In welcher Weise wurden die betroffenen Jugendlichen sowie bestehende Beteiligungsstrukturen (z. B. Jugendparlament) in die Prozesse einbezogen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das Jugendparlament Horn ist von der Aufhebung der Zuwendung an die Kirchengemeinde und von der Schließung der Einrichtungen Timo Jugendclub und STOB nicht betroffen. Die Zuwendung an das Jugendparlament besteht unverändert fort, seine Arbeit wird ohne Unterbrechung weitergeführt.</p>
<p class="text-justify">Die Einbindung der Jugendlichen, die das Angebot des Trägers nutzen, obliegt primär dem Träger.&nbsp; Am 04.05.2026 fand ein Gespräch zwischen Vertreter:innen der Verwaltung und Akteuren des Jugendparlament Horn statt, in dem sowohl Fragen der weiteren Finanzierung als auch pädagogische Fragestellungen und Erwartungen besprochen wurden. Für 2026 wird in Abstimmung mit dem Jugendparlament ein Träger für die Zahlungsabwicklung gesucht. Für den kommenden Doppelhaushalt 2027/2028 ist eine engere fachliche Begleitung durch einen Träger zu klären.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>7. Welche konkreten Anschlussangebote und Perspektiven bestehen für die bislang betreuten Jugendlichen nach der Schließung?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das bestehende Angebot wird durch den Träger bis zum 30.06.2026 fortgeführt. Die Entscheidung des Kirchengemeinderats zur Schließung der Einrichtungen zum 30.06.2026 wurde im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft eigenständig getroffen. Die Gestaltung des Übergangs sowie die Information der bisher betreuten Jugendlichen liegen in der Verantwortung des Trägers. Die fachliche Begleitung sozialräumlicher Anschlussperspektiven liegt beim Fachamt Sozialraummanagement (SR) -Jugendhilfeplanung-. Dort wird derzeit sowohl an einer Übergangslösung als auch an dauerhaften Perspektiven gearbeitet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Familien,Kinder und Jugend</category><category>Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447964</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Stand der laufenden Prozesse aus dem Wohnungsbauprogramm 2024. Hier: Wohlwillstraße (Gewerbeschule)</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-stand-der-laufenden-prozesse-aus-dem-wohnungsbauprogramm-2024-hier-wohlwillstrasse-gewerbeschule/</link>
                
                <description>Am 11.04.2024 wurde dem Stadtplanungsausschuss das Bezirkliche Wohnungsbauprogramm 2024 (Drs. 22‑4582) vorgestellt. Darin enthalten ist u. a. eine Übersicht zu Wohnungsbaupotenzialen (Stand April 2024), darunter die Potenzialflächen SP 07 „Wohlwillstraße (Gewerbeschule)“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1565</strong><br>Datum: 4.6.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Stand der laufenden Prozesse aus dem Wohnungsbauprogramm 2024. Hier: Wohlwillstraße (Gewerbeschule) (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragesteller: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken.</p>
<p><i>Am 11.04.2024 wurde dem Stadtplanungsausschuss das Bezirkliche Wohnungsbauprogramm 2024 (Drs. 22‑4582) vorgestellt. Darin enthalten ist u. a. eine Übersicht zu Wohnungsbaupotenzialen (Stand April 2024), darunter die Potenzialflächen SP 07 „Wohlwillstraße (Gewerbeschule)“.</i></p>
<p><i>Die Fläche wird seit 2019 vom Struensee Gymnasium zwischengenutzt. Im Anhang 1 des Wohnungsbauprogramms 2024 heißt es, dass zum Stand April 2024 keine Realisierungschancen für neuen Wohnraum absehbar waren. Weiter wird ausgeführt: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau und dem damit einhergehenden Anstieg der Schülerzahlen kann auf die Fläche bis auf Weiteres nicht verzichtet werden.“</i></p>
<p><i>Da der Bericht inzwischen fast zwei Jahre zurückliegt, bitten wir um Auskunft zum aktuellen Stand.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen das Bezirksamt Hamburg-Mitte daher:</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) nimmt zur o.g. Anfrage wie folgt Stellung:</p>
<p class="text-justify">Der Standort Wohlwillstraße wird noch bis Sommer 2026 durch das Struensee Gymnasium genutzt. Im Anschluss erfolgt nach Herrichtung der Gebäude eine unmittelbare Nachnutzung durch das Regionale Bildung- und Beratungszentrum (ReBBZ) Mitte. Die Nachnutzung erfolgt für rund sechs Jahre bis zur Fertigstellung des Neubaus des ReBBZ Mitte am Standort Pröbenweg 24. Die darüber hinausgehenden Standortplanungen sind noch nicht abgeschlossen.<br>&nbsp;</p><ol><li><i><strong>Bis zu welchem Datum ist die Zwischennutzung durch das Struensee Gymnasium befristet?</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Gibt es Planungen oder Vereinbarungen zur Verlängerung der Zwischennutzung? Wenn ja, mit welchen Laufzeiten?</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Gibt es Pläne das Grundstück und/oder das Schulgebäude zu veräußern? Wenn ja, liegt bereits eine Ausschreibung oder ein Interessenbekundungsverfahren vor, gibt es Kaufinteressenten?</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Gibt es Überlegungen, die Fläche nach Ende der schulischen Nutzung für den sozialen Wohnungsbau vorzusehen?</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Wird geprüft, das Grundstück für eine Baugemeinschaft oder ein Projekt der Agentur für Baugemeinschaft bereitzustellen?</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Soll nach dem Nutzungsende des Struensee Gymnasiums das Gebäude weiter als Schule genutzt werden? Falls ja, mit welcher Schulform und gibt es hierfür schon einen Zeitplan?</strong></i></li></ol>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Stadtentwicklung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447975</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Auswirkungen von Veränderungen bei Integrations- und projektbezogenen Fördermitteln auf soziale Träger in Hamburg-Mitte </title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-auswirkungen-von-veraenderungen-bei-integrations-und-projektbezogenen-foerdermitteln-auf-soziale-traeger-in-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>Die Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bittet die Sozialbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg um Auskunft zu den Auswirkungen von Veränderungen in der Finanzierung sozialer Arbeit auf die soziale Infrastruktur im Bezirk Hamburg-Mitte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1634</strong><br>Datum: 03.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Auswirkungen von Veränderungen bei Integrations- und projektbezogenen Fördermitteln auf soziale Träger in Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><i><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></i></p>
<p><i>Die Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bittet die Sozialbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg um Auskunft zu den Auswirkungen von Veränderungen in der Finanzierung sozialer Arbeit auf die soziale Infrastruktur im Bezirk Hamburg-Mitte.</i></p>
<p><i>Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Integrations- und projektbezogene Fördermittel, die sich aus unterschiedlichen Finanzierungssystemen zusammensetzen. Dazu gehören kommunale Zuwendungen der Freien und Hansestadt Hamburg, Bundesmittel, insbesondere über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Bereich der Integrationskurse sowie über das Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Verantwortungsbereich des Jobcenters team.arbeit.hamburg, sowie Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).</i></p>
<p><i>Diese unterschiedlichen Finanzierungsquellen bilden in der Praxis häufig eine Mischfinanzierung für soziale Träger. Diese sind unter anderem in den Bereichen Migrationsberatung, Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration, Jugend- und Familienhilfe sowie niedrigschwelliger sozialer Unterstützung tätig.</i></p>
<p><i>Wir weisen darauf hin, dass soziale Träger in Hamburg-Mitte in hohem Maße in vernetzten Förderstrukturen arbeiten und Veränderungen in einzelnen Finanzierungsbereichen systemische Auswirkungen auf die gesamte soziale Infrastruktur haben können.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen die Behörde für Gesundheit und Soziales daher:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage auf Grundlage von Auskünften der Behörde für Gesundheit und Soziales:</p><ol><li><i><strong>Welche Veränderungen in der Finanzierung (z. B. Kürzungen, Umsteuerungen oder begrenzte Ausschreibungsvolumina) bei kommunalen Mitteln, ESF-Plus-Mitteln, BAMF-finanzierten Integrationsangeboten sowie SGB-II-finanzierten Maßnahmen sind der Sozialbehörde in den letzten Jahren bekannt?</strong></i></li></ol><p class="text-justify">Im Bereich der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente haben sich keine grundlegenden Veränderungen in der Systematik ergeben. Die Förderung erfolgt überwiegend projektbezogen und ist an haushaltsrechtliche Rahmenbedingungen sowie politische Schwerpunktsetzungen gebunden. Innerhalb dieser Systematik werden Mittel weiterhin verlässlich eingesetzt. Das Hamburger ESF-Plus Programm ist im Jahr 2021 gestartet und hat ein Budget von 155 Mio. Euro für die Projektförderung (62 Mio. Euro ESF-Plus-Mittel und 93 Mio. Euro nationale Kofinanzierung). Es gab seit dem Jahr 2021 keine Budgetkürzungen.</p>
<p class="text-justify">Die Finanzierung sämtlicher Maßnahmen von Jobcenter team.arbeit.hamburg (Jobcenter) erfolgt aus Bundesmitteln. Die Bundesmittel werden für ganz Hamburg zur Verfügung gestellt, eine Verteilung der Mittel auf die Bezirke erfolgt nicht.</p>
<p class="text-justify">Für den Bereich der Integrations- und Berufssprachkurse ist zu berücksichtigen, dass die finanzielle und organisatorische Verantwortung beim Bundesministerium des Inneren und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem ausführenden Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) liegt. Eine Verteilung der Sprachfördermittel des Bundes auf Länder oder Bezirke erfolgt nicht. Aktuelle Entwicklungen – wie Einschränkungen bei der Zulassung zu Integrationskursen – resultieren aus bundesrechtlichen bzw. bundesorganisatorischen Entscheidungen und stehen nicht im Zusammenhang mit landesseitigen Förderansätzen.</p>
<p class="text-justify">Im Bereich der Integrations- und Berufssprachkurse wurden in den Jahren 2025/2026 spürbare Änderungen vorgenommen, die insbesondere strukturelle Anpassungen betreffen und zugleich mit Einschränkungen im Kursangebot einhergehen. So hat das BAMF aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung für das Jahr 2025 eine Priorisierung und Kontingentierung der Berufssprachkurse (BSK) vorgenommen, die mit einer Reduzierung des Sprachförderangebots verbunden ist. Diese konzeptionelle Anpassung wurde auch 2026 beibehalten.</p>
<p class="text-justify">Auch im Bereich der Integrationskurse (IK) wurden im Jahr 2025 durch die 5. Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung (IntV) konzeptionelle und strukturelle Änderungen vorgenommen, die sich auf die Kurslandschaft deutlich auswirkten. Gleichwohl sind derzeit auch positive Entwicklungen zu verzeichnen. Nach Medienberichten plane der Bund, den am 9.&nbsp;Februar 2026 verkündete Zulassungsstopp für die Personengruppe gemäß § 44 Abs.&nbsp;4&nbsp;AufenthG teilweise aufzuheben. Vorgesehen sei die Einführung eines Kontingents für freiwillige Teilnehmende bestimmter Zielgruppen (voraussichtlich für Personengruppen nach §&nbsp;24&nbsp;AufenthG sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger). Diese Entscheidung sieht zwar keine vollständige Rücknahme des verkündeten Zulassungsstopps vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die infolge des verkündeten Zulassungsstopps eingetretenen Folgen deutlich geringer ausfallen werden als ursprünglich angenommen.</p>
<p class="text-justify">Vor diesem Hintergrund setzt sich die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) kontinuierlich für eine bedarfsgerechte Ausgestaltung des Sprachförderangebots des Bundes ein, u.a. im Rahmen der Integrationsministerkonferenz (IntMK), der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) sowie der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), und richtet wiederholt an den Bund die Forderung, eine auskömmliche Finanzierung des Sprachförderangebots sicherzustellen. Auch der jüngst gefasste wichtige Beschluss des Bundesrates zur Rücknahme der verkündeten Zulassungsstopps erfolgte unter aktiver Beteiligung und Mitwirkung der FHH.</p>
<p class="text-justify">Das Bundesangebot der sog. Erstorientierungskurse (EOK) konnte bis Ende des Jahres 2025 vorübergehend mit Landesmitteln verstärkt werden. Ab Herbst 2026 plant der Bund eine umfänglichere Finanzierung des EOK-Angebotes über den Asyl- und Migrationsfonds (AMIF). Dabei werden die EOK nicht auf Bezirksebene zugewiesen.</p>
<p class="text-justify">In Bezug auf die Finanzierung der Sozialräumlichen Integrationsnetzwerke im Zusammenhang mit der Offenen Kinder und Jugendarbeit hat der Senat zuletzt in den Drs. 23/2249, 23/2314 und 23/2542 ausführlich berichtet.</p>
<p><i><strong>2. Welche Auswirkungen dieser Entwicklungen sind bereits für soziale Träger in Hamburg-Mitte feststellbar, insbesondere hinsichtlich:</strong></i></p><ul class="list-normal"><li><i><strong>der Reduzierung oder Beendigung von Projekten im Bereich Integration und soziale Teilhabe</strong></i></li><li><i><strong>der Veränderung von Personalstrukturen in projektfinanzierten Arbeitsbereichen</strong></i></li><li><i><strong>der Einschränkung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten</strong></i></li></ul><p class="text-justify">Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht sind keine strukturellen Einschnitte erkennbar, die über die bekannte projektförmige Förderlogik hinausgehen. Anpassungen erfolgen im Rahmen regulärer Programmsteuerung. Ziel bleibt es, erfolgreiche und bewährte Ansätze – insbesondere im Bereich der Arbeitsmarktintegration und sozialen Teilhabe – möglichst fortzuführen.</p>
<p class="text-justify">Für die ESF-Plus-Träger ergeben sich in der laufenden Förderperiode keine Veränderungen. Für zukünftige Förderperioden (ab dem Jahr 2028) kann noch keine Aussage getroffen werden.</p>
<p class="text-justify">Zu Auswirkungen in Bezug auf die Finanzierung der Sozialräumlichen Integrationsnetzwerke hat der Senat in der Drs. 23/2542 berichtet.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Antwort zu 1 und Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>3. In welchem Umfang führt die projektbezogene Finanzierungssystematik zu einer verstärkten Abhängigkeit sozialer Träger von befristeten Förderprogrammen?</strong></i></p>
<p><i><strong>4. Liegen Erkenntnisse darüber vor, ob es infolge veränderter Förderbedingungen zu einer Verlagerung von Unterstützungsbedarfen in andere Hilfesysteme (z. B. Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe oder weitere Leistungen nach dem SGB) kommt?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Hierzu liegen den beteiligten Fachbehörden keine belastbaren eigenen Erkenntnisse vor. Grundsätzlich ist jedoch zu berücksichtigen, dass Maßnahmen in den Bereichen Integration, soziale Beratung, Jugendhilfe und Arbeitsmarktintegration darauf ausgerichtet sind, Unterstützungsbedarfe möglichst frühzeitig zu adressieren und Übergänge in andere Hilfesysteme zu vermeiden.</p>
<p>Im Übrigen siehe Antwort zu 1 sowie Vorbemerkung</p>
<p><i><strong>5. Wie bewertet die Sozialbehörde die langfristige Stabilität der sozialen Infrastruktur in Hamburg-Mitte vor dem Hintergrund der bestehenden Mischfinanzierungsstrukturen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Siehe Antwort zu 1 und 2 sowie Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>6. Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um Planungssicherheit und Kontinuität für soziale Träger trotz projektbezogener Förderlogiken zu gewährleisten</strong></i><strong>?</strong></p>
<p class="text-justify">Die Hamburger ESF-Förderung innerhalb des siebenjährigen EU-Haushaltes ist in zwei vierjährige Förderphasen aufgeteilt. Eine vierjährige Projektförderung bietet für die ESF-Träger hinreichende Planungssicherheit und Kontinuität.</p>
<p class="text-justify">Neben den im ESF-Plus angelegten mehrjährigen Förderstrukturen wird auch im Zuständigkeitsbereich der für Arbeit zuständigen Behörde darauf geachtet, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies erfolgt insbesondere durch möglichst mehrjährige Projektlaufzeiten sowie die Fortführung bewährter Projekte über Förderperioden hinweg, soweit haushaltsrechtlich und fachlich angezeigt.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Antwort zu 1 und Vorbemerkung.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Arbeitsmarktpolitik</category><category>Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447974</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Finanzierung, Konzept und personelle Ausstattung des OKJA-Standorts Merkenstraße 24</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-finanzierung-konzept-und-personelle-ausstattung-des-okja-standorts-merkenstrasse-24/</link>
                
                <description>Geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt sowie Belästigung beeinträchtigen Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind gemäß § 11 SGB VIII ein zentraler Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe und dienen der Förderung junger Menschen in ihrer Entwicklung sowie der Schaffung positiver Lebensbedingungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1635</strong><br>Datum: 02.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Finanzierung, Konzept und personelle Ausstattung des OKJA-Standorts Merkenstraße 24 (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller:</strong> <strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><i>Einleitung für die Fragen:</i></p>
<p><i>Geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt sowie Belästigung beeinträchtigen Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind gemäß § 11 SGB VIII ein zentraler Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe und dienen der Förderung junger Menschen in ihrer Entwicklung sowie der Schaffung positiver Lebensbedingungen.</i></p>
<p><i>Vor dem Hintergrund der im Kinder- und Jugendhilfeausschuss dargestellten finanziellen Herausforderungen im Bereich OKJA/Jugendsozialarbeit sowie der Bedeutung einer bedarfsgerechten Jugendhilfeplanung gemäß § 80 SGB VIII besteht Klärungsbedarf hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung, Finanzierung und Steuerung des Standorts Merkenstraße 24. im Bezirk Hamburg-Mitte.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen die Behörde für Gesundheit und Soziales sowie das Bezirksamt Hamburg-Mitte daher:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage wie folgt:</p>
<p><i><strong>I. Finanzierung / Haushalt</strong></i></p><ol><li><i><strong>Wie hoch ist die jährliche Gesamtfinanzierung (Personal-, Sach- und Betriebskosten) für den Standort Merkenstraße 24?</strong></i></li></ol><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zuwendungsempfänger: freier Träger Jugendarbeit Horn e. V.</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewilligungszeitraum für das Projekt "Jugendzentrum Billstedt": 1. Juni 2025 bis 31. Dezember 2026</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aufstellung der Mittel im Doppelhaushalt 2025/2026:</p>
<p>○&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Personalausgaben: 364.000,00 EUR</p>
<p>○&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sachausgaben: 77.000,00 EUR</p>
<p>○&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Honorare: 59.000,00 EUR</p>
<p>○&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zwischensumme Zuwendung: 500.000,00 EUR</p>
<p>○&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Betriebskosten: 20.000,00 EUR (separate Finanzierung außerhalb der Zuwendung)</p>
<p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesamtfinanzierung: 520.000,00 EUR</p>
<p><i><strong>2. Wie hoch ist der prozentuale Anteil des Standorts an den gesamten Mitteln für OKJA im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anteil des Standorts Merkenstraße 24 an den Gesamtmitteln OKJA Hamburg-Mitte: 3,9 %</p>
<p><i><strong>3. Welche Mittel wurden für den Standort im aktuellen Doppelhaushalt 2025/2026 veranschlagt und tatsächlich bewilligt?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Veranschlagt im Doppelhaushalt 2025/2026: 497.373,00 EUR</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewilligt: 500.000,00 EUR</p>
<p><i><strong>4. Gibt es zusätzliche Sondermittel, Projektmittel oder nachträgliche Mittelaufstockungen bzw. -verschiebungen für den Standort? Wenn ja, in welcher Höhe und aus welchen Quellen?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nein, es gibt aktuell darüber hinaus keine weiteren Sondermittel, Projektmittel o.ä. für den betreffenden Standort</p>
<p><i><strong>&nbsp;5. Wurde die Finanzierung des Standorts im Zuge der aktuellen Haushaltslage gekürzt, verschoben oder anderweitig angepasst? Wenn ja, bitte mit Begründung.</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nein, es sind keine Kürzungen der Mittel erfolgt.<br>&nbsp;</p>
<p><i><strong>II. Konzept / Planung</strong></i></p><ol><li><i><strong>Auf welcher sozialräumlichen Bedarfsanalyse im Sinne des § 80 SGB VIII basiert die Einrichtung bzw. der Betrieb des Standorts Merkenstraße 24?</strong></i></li></ol><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundlage: sozialräumliche Bedarfsanalyse mit Blick auf die Lebenslagen junger Menschen in Billstedt/Horn</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Identifizierte Bedarfe:</p>
<p>familiäre Belastungen</p>
<p>eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten</p>
<p>geschlechtsspezifische Einschränkungen, etwa für Mädchen</p>
<p>strukturelle Ausschlüsse</p>
<p>fehlende Rückzugsräume</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Daraus abgeleitet: Angebotsstruktur, Öffnungszeiten und inhaltliche Schwerpunkte</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schwerpunkte: Mädchenarbeit, Inklusion, Medienpädagogik</p>
<p><i><strong>2. Welche Zielgruppen sind für den Standort verbindlich definiert (Alter, Sozialraum, besondere Bedarfe)?</strong></i></p>
<p>Alter: Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren</p>
<p>Differenzierung in 10 bis 14 Jahre und ab 14 Jahre</p>
<p>Sozialraum:</p>
<p>-&nbsp;vorrangig Jugendliche aus Billstedt und angrenzenden Stadtteilen</p>
<p>- &nbsp;grundsätzlich offen für alle Hamburger Kinder und Jugendlichen</p>
<p>Besondere Bedarfe:</p><ul class="list-normal"><li>Mädchen und junge Frauen (geschlechtersensible, geschützte Angebote, etwa Mädchentag)</li><li>Jugendliche mit familiären, schulischen, psychosozialen, migrationsbedingten, gesundheitlichen oder behinderungsbedingten Belastungen</li><li>Jugendliche mit erhöhtem Unterstützungsbedarf in Medienkompetenz, Bildung und Berufsorientierung</li><li>Jugendliche mit Fluchterfahrung oder aus Familien mit sprachlichen oder sozialen Barrieren</li><li>Jugendliche mit unterschiedlichen geschlechtlichen Identitäten</li></ul><p><i><strong>3. Welche fachlichen und pädagogischen Leitlinien liegen dem Angebot zugrunde?</strong></i></p>
<p>Gesetzliche Grundlagen:</p><ul class="list-normal"><li>SGB VIII (insbesondere §§ 1, 11, 74)</li><li>Globalrichtlinie GR J1/2021</li><li>UN-Kinderrechtskonvention</li></ul><p>Pädagogische Ausrichtung:</p><ul class="list-normal"><li>Förderung von Selbstständigkeit, Eigenverantwortung sowie sozialer und digitaler Handlungskompetenz</li><li>Ressourcen- und Lebensweltorientierung</li><li>niedrigschwelliger und freiwilliger Zugang</li><li>Partizipation und demokratische Mitbestimmung über Kinder- und Jugendbeirat</li><li>Inklusion und Antidiskriminierung als gelebter Alltag</li><li>geschlechtersensible und geschützte Angebote, insbesondere für Mädchen und junge Frauen</li><li>niedrigschwellige Elternarbeit</li><li>Umwelterziehung und Nachhaltigkeit als Querschnittsthema</li><li>Medienpädagogik als integraler Bestandteil</li><li>Kooperation und Vernetzung im Sozialraum</li></ul><p>Inhaltliche Schwerpunkte:</p><ul class="list-normal"><li>Mädchenarbeit (Mädchentag, Empowerment, geschützte Räume)</li><li>Inklusion (Abbau von Barrieren, Zusammenarbeit mit Fachstellen)</li><li>Geschlechtssensibilität (genderreflektierende Ansätze, Förderung individueller Identitätsentwicklung)</li><li>Umwelterziehung (Projekte zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Upcycling)</li></ul><p><i><strong>4. Wie wurde das Konzept erarbeitet (Beteiligung von freiem Träger, Verwaltung, Kinder- und Jugendhilfeausschuss)?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erarbeitung durch den freien Träger Jugendarbeit Horn e. V.</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundlage: langjährige Erfahrung und Bedarfe im Stadtteil</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eingeflossen: Rückmeldungen von Jugendlichen, Eltern, Kooperationspartnern, Fachkräften</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abstimmung mit der Verwaltung (Bezirksamt Hamburg-Mitte, Sozialraummanagement)</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben</p>
<p><i><strong>5. Welche verbindlichen Kooperationen bestehen mit Schulen, sozialen Einrichtungen oder weiteren Akteuren im Sozialraum?</strong></i></p>
<p><strong>Schulen:</strong></p>
<p>Stadtteilschule Öjendorf</p>
<p>Kurt-Körber-Gymnasium</p>
<p>Inhalte: gemeinsame Projekte, Raumnutzungen, AGs, Lernformate</p>
<p><strong>Wirtschaft:</strong></p>
<p>MediaMarkt TechVillage (digitale Bildung, Technik-Workshops, Berufsorientierung)</p>
<p>Opel Dello (technische Workshops, Berufsorientierung)</p>
<p>Soziale Einrichtungen:</p>
<p>Nordlicht e. V. (Gewaltprävention)</p>
<p>Academy for Future (individuelle Lernförderung, Workshops)</p>
<p>Jobcenter Billstedt</p>
<p>Jugendberufsagentur Sportvereine:</p>
<p>SC Vorwärts Wacker 04</p>
<p>Caprice Fitness &amp; Sport</p>
<p>Inhalte: Integration durch Sport, Bewegungsangebote</p>
<p><strong>Fachverbände:</strong></p>
<p>Creative Gaming e. V. (medienpädagogische Projekte, Gaming-Workshops)</p>
<p>Polizei und Feuerwehr:</p>
<p>Präventionsarbeit, Informationsveranstaltungen</p>
<p>Förderung von Engagement und Vertrauen</p>
<p>Religiöse Einrichtungen:</p>
<p>Moscheen, Kirchen und Synagogen</p>
<p>interkultureller Dialog, gemeinsame Veranstaltungen</p>
<p><strong>Lokale Betriebe:</strong></p>
<p>Friseure und Nagelstudios (Berufsorientierung,)</p>
<p><strong>Eltern:</strong></p>
<p>Beratung, Gruppenangebote, Elternabende, Müttergruppen</p>
<p><strong>Weitere:</strong></p>
<p>Psycholog*innen, Ärzt*innen, Selgros</p>
<p>Betriebe im Industriegebiet Billbrook<br>&nbsp;</p>
<p><i><strong>III. Personal / Stellenschlüssel</strong></i></p><ol><li><i><strong>Welcher Stellenschlüssel wird für den Standort angewendet?</strong></i></li></ol><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4 Teilzeitstellen am Standort Merkenstraße 24</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 Stellen S 11b zu je 30 Wochenstunden (TV-L Teil II Nr. 20.4, anerkannte Sozialpädagog*innen)</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2 Stellen S 8b zu je 30 Wochenstunden (TV-L Teil II Nr. 20.6, staatlich anerkannte Erzieher*innen)</p>
<p><i><strong>2. Wie viele Vollzeitäquivalente (VZÄ) sind aktuell vorgesehen und wie viele tatsächlich besetzt?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorgesehen: 3,08 VZÄ</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tatsächlich besetzt: keine, da bislang keine Einstellungen vorgenommen werden konnten</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grund: laufende Renovierungsarbeiten am Standort</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Besetzung erfolgt nach Abschluss der baulichen Maßnahmen</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Voraussichtliche Fertigstellung: Ende Juni bzw. Anfang Juli 2026</p>
<p><i><strong>3. Wie gestaltet sich das Verhältnis von pädagogischen Fachkräften zu Zusatzpersonal (z. B. Honorarkräfte, FSJ, Praktikant*innen)?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verhältnis noch nicht abschließend festgelegt</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nach Betriebsaufnahme vorgesehen: Ergänzung des pädagogischen Stammpersonals durch Honorarkräfte und weiteres nicht-pädagogisches Personal</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bedarfsgerechte Anpassung</p>
<p><i><strong>4. Welche Mindestbesetzung ist während der Öffnungszeiten vorgesehen?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mindestbesetzung: 3 Personen</p><ul class="list-normal"><li>2 pädagogische Fachkräfte</li><li>1 Honorarkraft</li></ul><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tatsächliche Besetzung wird flexibel an die Besucherzahl angepasst</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pauschale Festlegung über die Mindestbesetzung hinaus nicht möglich</p>
<p><i><strong>5. Welche fachlichen Mindestqualifikationen sind für das eingesetzte Personal verbindlich vorgeschrieben?</strong></i></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; S 11b: anerkannte Sozialpädagog*innen</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; S 8b: staatlich anerkannte Erzieher*innen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>IV. Steuerung / Qualitätssicherung</strong></i></p><ol><li><i><strong>Welche Ziel- und Leistungsvereinbarungen bestehen zwischen dem Zuwendungsgeber und dem freien Träger (bitte Inhalte und Laufzeit darstellen)?</strong></i></li></ol><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verbindliche Ziel- und Leistungsvereinbarungen auf Grundlage der jeweils gültigen Globalrichtlinie</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewilligung im Rahmen des Doppelhaushalts für jeweils 2 Jahre</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aktuelle Laufzeit: Haushaltsjahre 2025 und 2026 (für den Standort Merkenstraße 24 ab 1. Juni 2025)</p>
<p><strong>Inhaltliche und qualitative Anforderungen:</strong></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Angebotsstruktur</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; personelle Ausstattung</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zielgruppenorientierung</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einhaltung gesetzlicher und fachlicher Standards</p>
<p><strong>Vereinbarte Leistungen:</strong></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; bedarfsgerechte Öffnungs- und Angebotszeiten</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Maßnahmen zur Inklusion und Partizipation</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einhaltung der Kinderschutzstandards</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; kontinuierliche Dokumentation und Berichterstattung</p>
<p><strong>Berichtspflichten:</strong></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -jährlich: Sachbericht</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; quartalsweise: Besucher- und Angebotszahlen</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; regelmäßig: Aktualisierung des Einrichtungs- und Kinderschutzkonzepts (mindestens alle 4 Jahre)</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; auf Anforderung: Zwischennachweise</p>
<p><strong>Überprüfung:</strong></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; durch Trägerberatung mindestens 2x jährlich</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vor-Ort-Besuche</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auswertung der eingereichten Berichte und Nachweise</p>
<p>- &nbsp;bei Bedarf zusätzliche Beratungsgespräche und Evaluationen</p>
<p>- Nach Ablauf der Bewilligungsperiode: Überprüfung und ggf. Fortschreibung</p>
<p><i><strong>2. In welchen Abständen erfolgt eine fachliche Evaluation des Standorts?</strong></i></p>
<p>- Mindestens 2x jährlich durch Trägerberatung mit Vor-Ort-Besuchen</p>
<p>- Bei Bedarf zusätzliche Termine</p>
<p><strong>Weitere Instrumente:</strong></p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; jährlicher Sachbericht</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; quartalsweise Besucher- und Angebotszahlen</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; regelmäßige Aktualisierung der Konzepte</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zwischennachweise</p>
<p><strong>Bisherige Vor-Ort-Besuche:</strong></p>
<p>Zeitraum 1. Juni 2025 bis 30. April 2026: 4 Besuche in der Merkenstraße 24</p>
<p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorausgegangen: mehrere Austauschtermine zu Zweckbeschreibung, Konzeption und weiteren relevanten Themen</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Familien,Kinder und Jugend</category><category>Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447976</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Verkehrliche Auswirkungen des Projekts &quot;Dock 41&quot; im Bereich Tribünenweg (Hamburg-Horn)</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-verkehrliche-auswirkungen-des-projekts-dock-41-im-bereich-tribuenenweg-hamburg-horn/</link>
                
                <description>Nach Auskunft des Bezirksamts befindet sich das Projekt „Dock 41“ (Neubau eines zweigeschossigen Gebäudes für ein Spielhaus sowie soziale Dienste) derzeit in der Vorplanung. Die geplante Nutzung wird grundsätzlich als sinnvoll und unterstützenswert angesehen. Gleichzeitig werden jedoch erhebliche Herausforderungen im Hinblick auf die bereits angespannte Verkehrssituation vor Ort gesehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1671</strong><br>Datum: 01.06.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p>Antwort: Verkehrliche Auswirkungen des Projekts "Dock 41" im Bereich Tribünenweg (Hamburg-Horn) (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</p>
<p><strong>Fragesteller: </strong>Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken.</p>
<p><i>Nach Auskunft des Bezirksamts befindet sich das Projekt „Dock 41“ (Neubau eines zweigeschossigen Gebäudes für ein Spielhaus sowie soziale Dienste) derzeit in der Vorplanung. Die geplante Nutzung wird grundsätzlich als sinnvoll und unterstützenswert angesehen. Gleichzeitig werden jedoch erhebliche Herausforderungen im Hinblick auf die bereits angespannte Verkehrssituation vor Ort gesehen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Parkplatzsituation im Tribünenweg sowie in den angrenzenden Straßen bereits heute stark belastet ist und freie Stellplätze – vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden – kaum zur Verfügung stehen. Durch das geplante Vorhaben ist mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen (Mitarbeitende, Besucher sowie Hol- und Bringverkehr) zu rechnen, was zu einer weiteren Verschärfung der Situation führen könnte.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen das Bezirksamt Hamburg-Mitte und die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende daher:</strong></i></p><ol><li><i><strong>Wird im Rahmen der Planung des Projekts „Dock 41“ ein tragfähiges Verkehrskonzept erarbeitet, das insbesondere den zusätzlichen Hol- und Bringverkehr berücksichtigt?</strong></i></li></ol><p class="text-justify">Finanzbehörde:</p>
<p class="text-justify">Im Zuge der Bauantragsstellung wird das mit der Planung beauftragte städtische Bildungsbauunternehmen GMH | Gebäudemanagement Hamburg ein ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickeln, das die zukünftige Nutzung des neuen Quartierhauses und die Infrastruktur des Quartiers berücksichtigen wird.</p>
<p><i><strong>2. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass sich die Parkplatzsituation für die Anwohnerschaft durch das Vorhaben nicht weiter verschlechtert?</strong></i></p>
<p><i><strong>3. Welche Steuerungsmaßnahmen (z. B. Bewohnerparken, Kurzzeitparkzonen oder Verkehrslenkung) werden geprüft oder sind vorgesehen?</strong></i></p>
<p><i><strong>4. Welche verkehrsberuhigenden Maßnahmen im Umfeld des Tribünenwegs werden im Zuge der Planung geprüft?</strong></i></p>
<p><i><strong>5. Wie wird die sichere Organisation des Hol- und Bringverkehrs gewährleistet (z. B. durch Haltezonen oder zeitliche Steuerung)?</strong></i></p>
<p><i><strong>6. Welche Maßnahmen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und andere vulnerable Personengruppen, sind vorgesehen?</strong></i></p>
<p><i><strong>7. In welcher Form und zu welchem Zeitpunkt wird die Anwohnerschaft in die weiteren Planungen einbezogen?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und der Behörde für Verkehr und Mobilität liegen zu den Fragen 1 – 7 keine Informationen vor.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Verkehr und Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447807</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Plakatierung zur Kundgebung &quot;Sag Ja zu Olympia in Hamburg!&quot; </title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-plakatierung-zur-kundgebung-sag-ja-zu-olympia-in-hamburg/</link>
                
                <description>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Kleine Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.:&nbsp;23-1688</strong><br>Datum: 20.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Plakatierung zur Kundgebung "Sag Ja zu Olympia in Hamburg!" (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragstellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><i><u>Einleitung für die Fragen:</u></i></p>
<p><i>Am 31. Mai 2026 findet in Hamburg ein Bürgerschaftsreferendum zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele statt. Im Bezirk Hamburg-Mitte wurden im April Plakate aufgestellt, die unter dem Motto „Sag Ja zu Olympia in Hamburg!“ für den 24. April 2025 zu einer Kundgebung am Jungfernstieg aufgerufen. Als Verantwortlicher im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.) wird auf dem Plakat „OlympJA.Hamburg“ angegeben. Zu der Kundgebung wurde auch unter <a href="https://olympja.hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer">olympja.hamburg</a> aufgerufen. Hier finden sich in dem Impressum die folgenden Angaben: Uwe Bergmann, Offakamp 23, 22529 Hamburg.</i></p>
<p><i>Bei den aufgestellten Plakaten handelt es sich um Werbung im öffentlichen Raum. Dies stellt gem. § 19 Hamburgisches Wegegesetz (HWG) eine Sondernutzung dar, die einer Erlaubnis bedarf. Für politische Werbung auf öffentlichen Wegen trifft die Fachanweisung über die politische Werbung auf öffentlichen Wegen mit Werbeträgern zusätzliche Regelungen. Nach Ziff. 4.1 der Fachanweisung darf Werbung für politische Zwecke auf öffentlichen Wegen mit Plakaten auf Werbeträgern nur Berechtigten erlaubt werden. Diese Berechtigen sind in Ziff. 4.2 der Fachanweisung benannt.</i></p>
<p><i>Die Initiative OMAS GEGEN RECHTS führte unter dem Motto „Hamburg wehrt sich“ am 31.01.2025 in der Hamburger Innenstadt eine Kundgebung durch. Eine Erlaubnis zur Plakatierung für diese Veranstaltung wurde den OMAS GEGEN RECHTS durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte mit Verweis darauf, dass es sich um eine politische Plakatierung handle, nicht erlaubt.</i></p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksamtsleitung:</strong></i></p>
<p>Das <u>Bezirksamt Hamburg-Mitte</u> beantwortet die Anfrage wie folgt:</p><ol><li><i><strong>Wurde für die genannten Plakatierungen eine Erlaubnis gem. § 19 Abs. 1 S: 2 HWG erteilt?</strong></i></li></ol><p>Gemäß der Fachanweisung Politische Werbung in Verbindung mit den Hinweisen zum Umgang mit politischer Werbung auf öffentlichen Wegen mit Werbeträgern im Zusammenhang mit dem Olympia-Referendum ruht in der Vorabstimmungszeit die allgemeine Antragspflicht.</p>
<p><i><strong>2. Wenn eine Erlaubnis gem. § 19 Abs. 1 S. 2 HWG erteilt wurde, gegenüber wem wurde diese Erlaubnis erteilt?</strong></i></p>
<p>Siehe Antwort zu 1.</p>
<p><i><strong>3. Handelt es sich bei den genannten Plakaten nach Auffassung der Bezirksamtsleitung um politische Werbung im Sinne der Fachanweisung über die politische Werbung auf öffentlichen Wegen mit Werbeträgern?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte lag kein entsprechender Antrag mit Informationen zum Inhalt der Plakate vor. Eine Prüfung und Einordnung der genannten Plakate im Sinne der Fachanweisung über politische Werbung auf öffentlichen Wegen mit Werbeträgern erfolgte daher nicht.</p>
<p><i><strong>4. Wurde der Antrag zur Erlaubnis gem. § 19 Abs. 1 S. 2 HWG durch einen Berechtigten gem. Ziff. 4.2 der Fachanweisung gestellt?</strong></i></p>
<p>Siehe Antwort zu 3.</p>
<p><strong>5. Sofern die Bezirksamtsleitung die Plakate nicht als politische Werbung bewertet, wie wird dies begründet? Wie unterscheidet sich dieser Fall insbesondere von dem oben geschilderten Fall zur Kundgebung der OMAS GEGEN RECHTS?</strong></p>
<p>Eine Begründung oder Abgrenzung zum genannten Vergleichsfall ist nicht möglich, da kein entsprechender Antrag, der Informationen zum Inhalt der Plakate hätte liefern können, vorlag. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447810</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Entwicklung von Straftaten, insbesondere geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt sowie Belästigung, und Schutz-, Präventions- und Unterstützungsstrukturen im Zeitraum 2024-2026 in HH-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-entwicklung-von-straftaten-insbesondere-geschlechtsspezifischer-und-sexualisierter-gewalt-sowie-belaestigung-und-schutz-praeventions-und-unterstuetzungsstrukturen-im-zeitraum-2024-2026-in-hh-mitte/</link>
                
                <description>Geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt sowie Belästigung beeinträchtigen insbesondere Frauen und marginalisierte Gruppen im öffentlichen Raum und Nachtleben erheblich.
Die Konzentration solcher Vorfälle in stark frequentierten Bereichen wie St. Pauli und St. Georg sowie bestehende Defizite bei Schutz- und Unterstützungsstrukturen machen eine differenzierte, geschlechtersensible Betrachtung und politisches Handeln dringend erforderlich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1581</strong><br>Datum: 08.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Entwicklung von Straftaten, insbesondere geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt sowie Belästigung, und Schutz-, Präventions- und Unterstützungsstrukturen im Zeitraum 2024-2026 in Hamburg-Mitte (insbesondere St. Pauli und St. Georg) (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><strong><u>Einleitung für die Fragen:</u></strong></p>
<p><i>Geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt sowie Belästigung beeinträchtigen insbesondere Frauen und marginalisierte Gruppen im öffentlichen Raum und Nachtleben erheblich.</i></p>
<p><i>Die Konzentration solcher Vorfälle in stark frequentierten Bereichen wie St. Pauli und St. Georg sowie bestehende Defizite bei Schutz- und Unterstützungsstrukturen machen eine differenzierte, geschlechtersensible Betrachtung und politisches Handeln dringend erforderlich.</i></p>
<p><i><strong>Wir fragen die Behörde für Inneres und Sport, die Behörde für Gesundheit und Soziales sowie das Bezirksamt Hamburg-Mitte daher:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage, teilweise auf der Grundlage von Auskünften der Behörde für Inneres und Sport (BIS), der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde), der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV), der Behörde für Kultur und Medien</p>
<p>(BKM) und der der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) wie folgt:</p>
<p>BIS</p>
<p>Vorbemerkung:</p>
<p>Die Polizei erfasst Straftaten gemäß dem Straftatenkatalog der Richtlinien für die Erfassung und Verarbeitung der Daten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Die Auswertung von PKS-Daten in Tabellenform als standardisierte Ergebnistabellen unterliegt einem bundesweit abgestimmten Prozess. Darin wird fachlich beschrieben, wie die PKS-Daten zu erheben sind und wie sie in den jeweiligen Ergebnistabellen ausgewertet werden.</p>
<p>Die statistische Erfassung eines Falles erfolgt nicht bei Eingang einer Strafanzeige, sondern erst mit Abschluss aller polizeilichen Ermittlungen durch die für die Endbearbeitung zuständige Dienststelle bei endgültiger Abgabe der entstandenen Ermittlungsvorgänge bzw. des Schlussberichts an die Staatsanwaltschaft oder das Gericht. In der PKS wird ein Fall in dem Monat gezählt, in dem er erfasst wurde. Die Tatzeit bleibt dabei unberücksichtigt und wird nicht in der PKS ausgewertet. Somit sind in der PKS eines Kalenderjahres regelmäßig Straftaten enthalten, die ein oder mehrere Jahre zuvor begangen wurden, während Straftaten mit Tatzeit aus dem aktuellen Kalenderjahr aufgrund der laufenden Ermittlungen noch nicht erfasst wurden. Die PKS kann Anhaltspunkte zum Beispiel für die kriminalpolitische Ausrichtung oder die Planung / Anpassung präventiver Maßnahmen liefern. Für die Erkennung aktueller Brennpunkte oder Problemlagen sowie die Planung kurzfristiger lageangepasster Maßnahmen der Polizei ist sie hingegen ungeeignet.</p>
<p>Bei der Berechnung der Tatverdächtigen (TV) wird in der PKS eine echte Tatverdächtigenzählung vorgenommen. Dabei wird ein TV nur einmal gezählt, auch wenn er mehrfach registriert wurde. Dieses Prinzip wird sowohl für die Anzahl der TV insgesamt als auch für die Anzahl der TV für jedes Delikt angewendet. Wird ein TV mit zwei verschiedenen Delikten registriert, wird er für das jeweilige Delikt als TV gezählt. Für TV insgesamt wird er dagegen nur einmal gezählt.</p>
<p>Daten zu Opfern werden in der PKS nur bei Delikten erfasst, für die im Straftatenkatalog eine Opfererfassung vorgesehen ist. Nach der bundeseinheitlich geltenden PKS-Richtlinie betrifft dies grundsätzlich Delikte gegen höchstpersönliche Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung).</p>
<p>Im Gegensatz zur „Echttäterzählung“ der TV in der PKS handelt es sich bei der Opfererfassung um sogenannte „Opferwerdungen“, d. h., wenn eine Person im Laufe eines Jahres mehrfach Opfer von Straftaten geworden ist, wird sie auch mehrfach in der PKS erfasst. Daten zum Opfer werden nicht auf Basis der Fälle, sondern auf Basis der Erfassungen der Opferwerdungen ausgewertet. Eine Verknüpfung mit Fallzahlen ist nicht möglich.</p>
<p>Die Zahl der Opfer kann nicht in Relation zu den Fallzahlen gesetzt werden, da mehrere Opfer zu einem Fall erfasst worden sein können.</p>
<p>Die Tatörtlichkeit „öffentlicher Raum“ setzt sich nur aus den Tatörtlichkeiten „öffentlicher Park/Grünanlagen“ (Zahl aus Tabelle 170-0600) und „sonstige Straßen, Wege oder Plätze (ohne Park, Grünanlage, Verkehrseinrichtung, -bereich)“ (Zahl aus Tabelle 170) zusammen. Tatörtlichkeiten wie Verkehrseinrichtungen/Verkehrsbereich (z. B. Bahnhof) werden nicht berücksichtigt. Wesentliches Merkmal für den öffentlichen Raum ist, dass dort kein Hausrecht ausgeübt werden kann.</p>
<p>Auswertungen zu Opferwerdungen und zu Tatörtlichkeiten auf der Ebene der Bezirke und Stadtteile bedürfen einer Sonderauswertung. Darüber hinaus werden Opferdaten auch für Hamburg gesamt standardisiert lediglich für das Halbjahr und das ganze Jahr generiert, sodass für das 1. und 3. Quartal eine Sonderauswertung erfolgen muss. Diese Sonderauswertungen können nur für das laufende und das vorangegangene Jahr durchgeführt werden.</p>
<p>Darüber hinaus ist die Aussagekraft der PKS auf Jahresauswertungen ausgelegt. Innerhalb eines Berichtsjahres unterliegt der PKS-Datenbestand einer ständigen Pflege, zum Beispiel durch Hinzufügen von nachträglich ermittelten Tatverdächtigen oder der Herausnahme von Taten, die sich im Nachhinein nicht als Straftat erwiesen haben. Zur Gewährleistung eines Mindestmaßes an Validität wird das Jahr 2026 als Vierteljahreszahl (Januar bis März) abgebildet.</p>
<p>Aus Hass und Diskriminierung begangene frauen- und queerfeindliche Straftaten werden der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) zugeordnet und bei der für die Sachbearbeitung zuständigen Abteilung Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA 7) im Kriminalpolizeilichen Meldedienst Politisch motivierte Kriminalität (KPMD-PMK) im Phänomenbereich Hasskriminalität erfasst. Zur Erfassung von Straftaten der PMK sowie zu den Auswertemöglichkeiten und deren Grenzen siehe Bürgerschafts-Drs. 21/3165. Für die hierzu in der Anlage 2 dargestellten Ergebnisse ist die Kriminaltaktische Anfrage (KTA) des KPMD-PMK als Recherchegrundlage herangezogen worden.</p>
<p>Die Kriminalitätsentwicklung der Jahre 2024/2025 ist zum Teil der Veröffentlichung der PKS und ergänzend der Veröffentlichung des Stadtteilatlasses für das Jahr 2025 im Internet zu entnehmen:</p>
<p><a href="https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/veroeffentlichung-jahrbuch-der-polizeilichen-kriminalstatistik-pks-2025-hamburgs" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><i>https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/veroeffentlichung-jahrbuch-der-polizeilichen-kriminalstatistik-pks-2025-hamburgs</i></a></p>
<p><a href="https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/veroeffentlichung-stadtteilatlas-der-polizeilichen-kriminalstatistik-2025-hamburgs" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><i>https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/veroeffentlichung-stadtteilatlas-der-polizeilichen-kriminalstatistik-2025-hamburgs</i></a></p>
<p>Im Übrigen hat sich der Senat im Rahmen der Beantwortung Parlamentarischer Anfragen regelmäßig u.a. zu den Maßnahmen der Polizei geäußert, etwa in den Bürgerschafts-Drs. 23/2027, 23/3209, 22/17794, 22/11512, 22/13987, 22/16934, 23/1922 und 23/1923.</p>
<p>Dies vorausgeschickt, beantwortet die Behörde für Inneres und Sport die Anfrage wie folgt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Sozialbehörde</p>
<p class="text-justify"><u>Vorbemerkung:</u></p>
<p class="text-justify">Prävention und Intervention geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt erfolgen in Hamburg in einem gesamtstädtischen Ansatz. Alle Fachberatungsstellen und Schutzeinrichtungen, die durch die für Soziales zuständige Behörde gefördert werden, arbeiten bezirksübergreifend. Die Beantwortung der zu der Gewaltschutz- Landschaft gestellten Fragen erfolgt deshalb für Hamburg insgesamt und nicht ausschließlich für den Bezirk Hamburg-Mitte.</p>
<p><i><strong>I. Entwicklung der Kriminalität</strong></i></p><ol><li><i><strong>Wie viele Straftaten wurden in den Jahren 2024 sowie im bisherigen Jahr 2025 und 2026 in Hamburg insgesamt registriert?</strong></i><br><i><strong>(Bitte nach Deliktgruppen aufschlüsseln.)</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Wie viele Straftaten wurden im gleichen Zeitraum im Bezirk Hamburg-Mitte registriert? (Differenziert nach Deliktgruppen und Jahren.)</strong></i><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Wie viele Straftaten wurden 2024–2026 in den Stadtteilen St. Pauli und St. Georg registriert?</strong></i></li></ol><p>BIS zu den Fragen Nr. 1-3:</p>
<p>Für den Zeitraum Januar bis März 2026 beträgt die Anzahl der erfassten Straftaten im Stadtteil St. Pauli 2.918 und im Stadtteil St. Georg 7.773 Fälle.</p>
<p>Darüber hinaus siehe <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage1Uebersicht.pdf" class="link-download">Anlagen 1</a> und <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage2KPMD-PMK.pdf" class="link-download">2</a>., im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>4. Wie viele Fälle von geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt sowie Belästigung (inkl. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Übergriffe, sexuelle Belästigung und weitere einschlägige Delikte) wurden 2024–2026</strong></i><br><i><strong>a) in Hamburg insgesamt,</strong></i><br><i><strong>b) im Bezirk Hamburg-Mitte,</strong></i><br><i><strong>c) in St. Pauli und St. Georg registriert?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage2KPMD-PMK.pdf" class="link-download">Anlagen 2</a> und <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage3Sexualstraftaten.pdf" class="link-download">3</a>., im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i>&nbsp;<strong>5. Wie verteilen sich Betroffene und Tatverdächtige nach Geschlecht, Alter und ggf. Beziehung zueinander?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage2KPMD-PMK.pdf" class="link-download">Anlage 2</a> sowie <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage4Opfer-TV-Beziehung.pdf" class="link-download">Anlagen 4</a> bis <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage6TV-Alter-Geschlecht.pdf" class="link-download">6</a>.</p>
<p>Darüber hinaus werden die erfragten Daten zu Geschädigten im KPMD-PMK nicht gespeichert. Zu Tatverdächtigen werden im KPMD-PMK Altersangaben nicht und Angaben zum Geschlecht erst seit dem 1. Januar 2025 statistisch erfasst. Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>6. Wie haben sich die Fallzahlen im Vergleich zu 2023 entwickelt?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage1Uebersicht.pdf" class="link-download">Anlagen 1</a> bis <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage3Sexualstraftaten.pdf" class="link-download">3</a>., im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>7. Welche Erkenntnisse liegen zu Tatorten (öffentlicher Raum, Gastronomie/Nachtleben, ÖPNV, private Wohnungen) insbesondere in St. Pauli und St. Georg vor?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Die Tatörtlichkeiten „Gastronomie/Nachtleben“, „ÖPNV“ und „private Wohnungen“ sind in dieser Form in der PKS nicht enthalten. Für die Beantwortung der Anfrage wurden die nachstehend aufgeführten Tatörtlichkeiten gemäß PKS beigezogen:</p>
<p>Gastronomie/Nachtleben: Gaststätte (Zahl aus Tabelle 170-0400)</p>
<p>ÖPNV: Verkehrsmittel im ÖPV (Zahl aus Tabelle 170-0700)</p>
<p>Private Wohnungen: Wohnung (Zahl aus Tabelle 170)</p>
<p>Siehe hierzu <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage7Tatoertlichkeit.pdf" class="link-download">Anlage 7</a>., im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>8. Welche Erkenntnisse bestehen zu Tatzeiten (Tageszeiten/Wochentage) und Häufungen?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>9. Wie hoch ist die Aufklärungsquote dieser Delikte 2024–2026 (differenziert nach Gebiet und Deliktart)?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage1Uebersicht.pdf" class="link-download">Anlagen 1</a> bis <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/23-1581/Anlage3Sexualstraftaten.pdf" class="link-download">3</a>., im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>10. Welche Erkenntnisse liegen zu Fällen von geschlechtsspezifischer Belästigung unterhalb der Strafbarkeit (Catcalling, verbale Übergriffe) vor, insbesondere im öffentlichen Raum und Nachtleben?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Daten im Sinne der Fragestellung werden von der Polizei nicht statistisch auswertbar erhoben.</p>
<p><i><strong>II. Schutz, Prävention und Awareness</strong></i></p>
<p><i><strong>11. Welche konkreten Schutzvorkehrungen bestehen derzeit im öffentlichen Raum im Bezirk Hamburg-Mitte zur Verhinderung von geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt sowie Belästigung?</strong></i><br><i><strong>(Bitte differenziert nach Polizeipräsenz, Ordnungskräften, Beleuchtung, städtebaulichen Maßnahmen, Videoüberwachung.)</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte steuert das Projekt Sozialraumläufer. Die Sozialraumläuferinnen und Sozialraumläufer sind etablierte Ansprechpersonen im Sozialraum rund um den Hauptbahnhof und bilden einen wichtigen Lückenschluss zwischen ordnungsrechtlichen und sozialen Maßnahmen und der Straßensozialarbeit. Als sichtbare Ansprechpersonen für die Klientel vor Ort sowie für Passantinnen, Passanten und Nachbarschaft sprechen sie Menschen bei Fehlverhalten (bspw. offener Drogenkonsum oder öffentliches Urinieren) an und verweisen auf entsprechende Hilfs- und Beratungsangebote. Durch ihre roten Westen sind die Sozialraumläufer für alle auffällig und klar erkennbar. Sie sind für alle Menschen im Einsatzgebiet ansprechbar und erhöhen somit auch das Sicherheitsgefühl für Passanten und Passantinnen sowie Bewohnerinnen und Bewohner. Das Einsatzgebiet der Sozialraumläufer wird stetig evaluiert und angepasst. Ein Fokus liegt auf den Flächen rund um das Drob Inn (August-Bebel-Park, Carl-Legien-Park am Museum für Kunst und Gewerbe, Besenbinderhof), zusätzlich haben die Sozialraumläufer insbesondere Kindertagesaufenthaltsstätten, Schulen oder Spielplätze in St. Georg im Blick.</p>
<p><i><strong>12. Welche besonderen Maßnahmen werden in St. Pauli und St. Georg - insbesondere Reeperbahn/Nachtleben - umgesetzt?</strong></i></p>
<p><i><strong>13. In welchem Umfang sind Awareness-Strukturen und -Teams etabliert, auch im Nachtleben? (z. B. Safer Space, Anlaufstellen, Awareness-Teams)</strong></i></p>
<p><i><strong>14. Gibt es feste oder mobile Anlaufstellen für Betroffene im öffentlichen Raum und Nachtleben (Reeperbahn)? Bitte Details zu Standort, Öffnungszeiten und Trägerschaft angeben.</strong></i></p>
<p><i><strong>15. Inwieweit arbeiten Behörden mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Clubs, Veranstaltern und sozialen Trägern zusammen, um Awareness und Prävention zu stärken?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p>Siehe Drs. 22/15843, 23/2722.</p>
<p><i><strong>16. Welche Schulungs- oder Sensibilisierungsmaßnahmen bestehen für Personal im Nachtleben (Polizei und Sicherheitsdienste), insbesondere im Umgang mit Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt?</strong></i></p>
<p><i><strong>17. Welche Erkenntnisse liegen zur Wirksamkeit bestehender Schutz- und Awarenessmaßnahmen vor?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Siehe Drs. 22/15828.</p>
<p><i><strong>18. Welche weiteren Maßnahmen sind geplant, um in stark frequentierten Bereichen wie Reeperbahn die Sicherheit und den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und Belästigung zu erhöhen?</strong></i></p>
<p>BIS zu den Fragen 11-18:</p>
<p>Die Polizeikommissariate (PK) stehen allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr für Anliegen u.a. im Zusammenhang mit sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Belästigung offen.</p>
<p>Die Polizei trifft im Rahmen ihrer Zuständigkeit auf Grundlage aktueller Lageerkenntnisse und unter Berücksichtigung der gebotenen Prioritätensetzungen grundsätzlich alle erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Dabei werden die im Zusammenhang mit polizeilichen Einsätzen erlangten Erkenntnisse bewertet und die gewonnenen Erfahrungen bei der Planung und Durchführung von zukünftigen Einsätzen berücksichtigt. Diese Maßnahmen sind grundsätzlich geeignet, um auch den in Rede stehenden Deliktsphänomenen präventiv zu begegnen.</p>
<p>Die Polizei führt im Bereich des Vergnügungsviertels St. Pauli, im Umfeld des Hauptbahnhofs sowie am Hansaplatz präventive Videoüberwachungen durch und hält zudem eine Einsatzkonzeption zur Bewältigung von Einsatzlagen im Phänomenbereich sexualisierter Gewalt durch Personengruppen in Menschenmengen vor. Zu den konkreten Inhalten wird aus polizeitaktischen Erwägungen grundsätzlich keine Auskunft erteilt.</p>
<p>Die kultur- und geschlechtersensiblen Anforderungen an den Polizeiberuf werden im Rahmen der polizeilichen Ausbildungsgänge ausführlich thematisiert. Daneben nutzen die Bediensteten der Polizei auch Fortbildungsangebote des Landesbetriebs Zentrum für Aus- und Fortbildung sowie den persönlichen Austausch, um Erfahrungen zu reflektieren und das Bewusstsein für die Thematik zu stärken. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden in Dienstunterrichten für dieses Thema sensibilisiert.</p>
<p>Die Beamtinnen und Beamten des Besonderen Fußstreifendienstes pflegen im Rahmen der täglichen Aufgabenwahrnehmung einen engen Austausch zu den im Bezirk Hamburg-Mitte ansässigen Bars, Clubs sowie weiteren Akteuren des öffentlichen Lebens.</p>
<p>Die beiden Ansprechpersonen der Polizei (Cops4Q), die sowohl im eigenständigen Kontakt zur Szenegastronomie in St. Pauli und St. Georg stehen als auch anlassbezogen hinzugezogen werden können, stehen den Mitgliedern der LSBTI*-Communities für Beratungsanliegen mit polizeilichem Bezug sowie für die Anzeigenaufnahme zur Verfügung (zum Angebot der Cops4Q: <a href="https://www.polizei.hamburg/lsbti/)" target="_blank" rel="noreferrer">www.polizei.hamburg/lsbti/)</a>.</p>
<p>Darüber hinaus steht die Polizei im Austausch mit verschiedenen Stakeholdern, beispielsweise mit dem in der Prostitutionsberatung tätigen „Café Sperrgebiet“ der Diakonie Hamburg. Seit November 2018 gibt es in Hamburg außerdem eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Polizei und der Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel (KOOFRA e.V.). Zudem sind die Leitung des PK 15 (St. Pauli) sowie die Beamtinnen und Beamten des Besonderen Fußstreifendienstes seit April 2025 im Kontakt mit dem „Clubkombinat“ als verantwortliche Organisatoren für das Projekt „wtf - what the fear“, welches sich u.a. für die Sensibilisierung für Gewalt- und Diskriminierungsformen im Nachtleben einsetzt. Ziel ist es, mögliche Schnittstellen auszuloten und ggf. zukünftig präventiv-polizeilich zu unterstützen.</p>
<p>Nicht zuletzt stehen der Polizei und dem Amt für Migration - dort insbesondere der Abteilung für Angelegenheiten der Erstaufnahme sowie der für zentrale Ausländerangelegenheiten - verschiedene Netzwerkpartner und Fachberatungsstellen zur Verfügung, die im Einzelfall eingebunden werden können. Exemplarisch seien in diesem Zusammenhang Intervento (proaktive Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt) bzw. Savia (Unterstützung und Beratung bei Gewalt gegen Geflüchtete) aber auch das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen sowie die Hamburger Frauenhäuser genannt.</p>
<p>Die Fragestellungen tangieren zudem die Zuständigkeiten der Sozialbehörde, der Behörde für Kultur und Medien sowie des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, sodass darüber hinaus dorthin verwiesen wird.</p>
<p>Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>19. Inwiefern werden Betreiber*innen von Clubs, Bars und Veranstaltungsorten, die im Rahmen von städtischer Organisation oder Förderung durch Hamburg oder den Bezirk Hamburg-Mitte stattfinden, verpflichtet oder unterstützt, Awareness-Konzepte umzusetzen?</strong></i><br><i><strong>Bitte darstellen: Vorgaben bei Genehmigung/Förderung, verpflichtende Konzepte, Mindeststandards.</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Siehe Drs. 22/15828.</p>
<p><i><strong>20. Welche Schulungs- oder Sensibilisierungsmaßnahmen bestehen bei städtisch geförderten Veranstaltungen für Personal (Türsteher*innen, Sicherheitsdienste, Barpersonal), insbesondere im Umgang mit Belästigung, Grenzverletzungen und geschlechtsspezifischer Gewalt? Bitte darstellen: Pflicht, Inhalte, Durchführende, Kontrolle.</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen diesbezüglich keine Informationen vor.</p>
<p><i><strong>III. Strukturelle Rahmenbedingungen und Versorgung</strong></i></p>
<p><i><strong>21. Welche Auswirkungen haben bundesweite Kürzungen bzw. die unzureichende Ausstattung des Fonds Sexueller Missbrauch auf Unterstützungsangebote im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen diesbezüglich keine Informationen vor.</p>
<p><i><strong>22. In welchem Umfang können Betroffene im Bezirk Hamburg-Mitte Leistungen aus dem Fonds in Anspruch nehmen? Bitte auch Zugangshürden darstellen.</strong></i></p>
<p>Dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen diesbezüglich keine Informationen vor.</p>
<p><i><strong>23. Wie bewertet der Senat die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Hamburg und speziell im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p>
<p><i><strong>24. In welchen Bereichen bestehen Defizite bei der Umsetzung der Istanbul-Konvention (Schutz, Prävention, Strafverfolgung, Koordinierung)?</strong></i></p>
<p>BIS zu den Fragen 23 – 24:</p>
<p>Die mit der Istanbul-Konvention verbundenen Forderungen zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt haben in der Gewaltschutzstrategie des Senats ihren Niederschlag gefunden. Sie wurden in der von der Sozialbehörde initiierten Fachdialogreihe „Gewalt gegen Frauen“ weiter konkretisiert. Die Polizei leistet hierzu einen Beitrag, indem u.a.</p>
<p>- Fälle von häuslicher Gewalt bzw. Beziehungsgewalt durch speziell fortgebildeten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte bearbeitet werden,</p>
<p>- die Daten von gewaltbetroffenen Personen an die Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking „intervento“ sowie</p>
<p>- die Daten von gewaltausübenden Personen seit Beginn des Jahres 2026 an die beim Hamburger Gewaltschutzzentrum angegliederte Täter-Beratungsstelle „BeTa“ übermittelt werden.</p>
<p>Darüber hinaus erheben die zuständigen Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg derzeit konkrete Umsetzungsbedarfe im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie 2024/1385 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Diese zielt auf eine Stärkung des Opferschutzes sowie erweiterte Anforderungen an die Ermittlungs- und Schutzpraxis der zuständigen Behörden ab und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.</p>
<p>Im Übrigen wird auf die Zuständigkeiten der Sozialbehörde, der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung sowie der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung verwiesen.</p>
<p>Sozialbehörde</p>
<p class="text-justify">In dem Bericht zur Umsetzung des Konzepts zur Bekämpfung von Gewalt gegen von Frauen und Mädchen, Menschenhandel und Gewalt in der Pflege (Opferschutzkonzept), Bürgerschafts-Drs.&nbsp;20/10994, hat der Senat umfangreich zu den Umsetzungsständen der in dem Opferschutzkonzept beschriebenen Maßnahmen berichtet und dabei sowohl zu erfolgten als auch noch ausstehenden Umsetzungsbedarfen Stellung genommen. Auf diesen Bericht wird verwiesen, siehe Drs. 21/19677. In der Konsequenz wurden in den Jahren 2021 und 2022 mehrere Fachdialoge durchgeführt, an denen Expertinnen und Experten aus über 100 Hamburger Einrichtungen und Institutionen beteiligt waren. Die jeweils erarbeiteten Ergebnisse sind anschließend in das im Jahr 2024 veröffentlichte neue „Gewaltschutzkonzept zur Umsetzung der Istanbulkonvention in Hamburg“ eingeflossen, das nun die strategische Grundlage des Gewaltschutzes in Hamburg für die kommenden Jahre darstellt, siehe Drs. 22/15828.</p>
<p class="text-justify">Zusammengefasst basiert der Gewaltschutz in Hamburg bereits heute auf einem breit aufgestellten Fundament. Dazu gehören eine gut vernetzte und kooperierende Gewaltschutz-Hilfelandschaft sowie ein ausdifferenziertes Schutz- und Unterstützungssystem. Dieses berücksichtigt auch die Belange von Kindern, die Zeuginnen und Zeugen von Gewalttaten wurden. Hinzu kommen zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, die sich auf unterschiedlichen Ebenen gegen Gewalt und deren Ursachen engagieren. Ergänzt wird dies durch staatliche Regelstrukturen, die den Gewaltschutz zunehmend interdisziplinär und behördenübergreifend gestalten und umsetzen.</p>
<p class="text-justify">Gleichzeitig hat der Umsetzungsbericht auch ergeben, dass es Arbeits- und Handlungsfelder gibt, die in den kommenden Jahren schwerpunktmäßig bearbeitet werden müssen. Dies sind insbesondere die Weiterentwicklung des Hilfesystems für Zielgruppen mit besonderen Bedarfen sowie die Ausweitung der im Opferschutzkonzept 2014 beschriebenen Ansätze auf neue Gewaltausprägungen bzw. neue Betrachtungen von Gewaltformen, z.B. im Bereich der digitalen Gewalt.</p>
<p class="text-justify">BSFB:</p>
<p class="text-justify">Zur flächendeckenden Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wird zudem die Erarbeitung eines behördenübergreifenden Maßnahmenplanes geprüft.</p>
<p class="text-justify">BJV zu den Fragen 23 – 24:</p>
<p class="text-justify">Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz war aktiv an dem von der Sozialbehörde initiierten Fachdialog und an der Erarbeitung des Gewaltschutzkonzepts zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Hamburg beteiligt. Aktuell wird – ebenso wie in weiteren Fachbehörden – geprüft, ob sich aus der Richtlinie (EU) 2024/1385 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt weiterer Umsetzungsbedarf ergibt.</p>
<p class="text-justify">Die strafrechtliche Verfolgung von geschlechtsspezifisch gegen Mädchen und Frauen gerichteter Gewalt findet bei der Staatsanwaltschaft Hamburg ganz überwiegend in Sonderabteilungen statt, bei denen eine besondere Sachkunde einerseits für die deliktsspezifischen Besonderheiten und Ermittlungsmöglichkeiten, andererseits auch für den sensiblen Umgang mit den Verletzten dieser Straftaten besteht. Dieser durch die Spezialisierung gewonnene hohe Standard wirkt sich sowohl auf die Ermittlungstätigkeit als auch auf den Umgang mit den Verletzten aus. Das Landgericht Hamburg hat – beginnend mit dem Geschäftsverteilungsplan 2026 – spezialisierte Strafkammern für die Verfolgung von Sexualdelikten errichtet. Die Richterinnen und Richter, die in diesen Spezialkammern tätig sind, werden mit einem besonderen Fortbildungsangebot unterstützt. Auch dadurch wird ein besonders sensibler Umgang mit den Verletzten dieser Delikte gewährleistet.</p>
<p><i><strong>25. Wie viele Plätze in Frauenhäusern stehen aktuell in Hamburg und im Bezirk Hamburg-Mitte zur Verfügung?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Hamburg verfügt über 261 Plätze in Frauenhäusern und aktuell vier Plätze in Schutzwohnungen für Frauen, sowie drei Schutzplätze für Männer.&nbsp;</p>
<p><i><strong>26. Wie hoch ist die Auslastung und wie viele Frauen mussten 2024–2026 abgewiesen werden?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p>Die für Soziales zuständige Behörde veröffentlicht jährlich zum 30. September Daten und Fakten zum Opferschutz in Hamburg im Fact-Sheet Opferschutz, <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/opferschutz/daten-fakten-48570" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Daten und Fakten - Factsheet Opferschutz Hamburg - hamburg.de</u></a></p>
<p>Im Jahr 2025 lag die Auslastungsquote der Hamburger Frauenhäuser bei 92,20 %. In den Frauenhäusern lebten 597 Personen, 300 Frauen und 297 Kinder.</p>
<p>Da die Aufnahme über die Zentrale Notaufnahme der Hamburger Frauenhäuser erfolgt, wird keine Frau abgewiesen.</p>
<p><i><strong>27. Welche Maßnahmen wurden zur Kapazitätserhöhung von Frauenhäusern/Schutzunterkünften ergriffen?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Die Anzahl an Schutzplätzen wurde in den letzten zehn Jahren um 36% gesteigert, von 194 Plätzen im Jahr 2015 auf 261 Schutzplätze im Jahr 2025. Die Erhöhung wurde insbesondere durch die Eröffnung des sechsten Hamburger Frauenhauses mit 32 Plätzen im Jahr 2020 und durch die Eröffnung des siebten Hamburger Frauenhauses als spezielle Schutzunterkunft für psychisch kranke Frauen mit elf Plätzen erreicht. Darüber hinaus wurden die Platzkapazitäten der zentralen Notaufnahme erhöht und durch Umbaumaßnahmen in einzelnen Häusern weitere Plätze gesichert.</p>
<p><i><strong>28. Welche Planungen bestehen, um den Bedarf an Schutzplätzen - insbesondere für Frauen und weitere geschlechtsspezifisch betroffene Gruppen - künftig zu decken?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">In Umsetzung des durch den Bund verabschiedeten Gewalthilfegesetzes wird derzeit eine Bestandsermittlung, Bedarfsanalyse und Entwicklungsplanung erstellt. Diese ist bis zum 31.&nbsp;Dezember 2026 fertigzustellen und wird sich unter anderem auch mit dem Ausbau an Schutzplätzen befassen.</p>
<p><i><strong>29. Inwieweit entspricht die Versorgung den Vorgaben der Istanbul-Konvention (Plätze pro Einwohnerinnenzahl)? In Hamburg Mitte?</strong></i></p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Im Zusammenhang mit der Istanbulkonvention werden verschiedene Quoten angeführt. Die Istanbulkonvention macht hier keine starren, rechtlich bindenden Vorgaben, sondern formuliert einen Orientierungsrahmen, nach dem sich die Versorgung mit Schutzplätzen am Bedarf ausrichten soll. Dieser Bedarf ist allerdings vielschichtig. Die Bereitstellung von Frauenhausplätzen ist dabei ein wichtiger Aspekt, der jedoch nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit anderen erforderlichen Maßnahmen betrachtet werden muss. Um die Verfügbarkeit der existierenden Frauenhausplätze in akuten Notsituationen zu sichern, ergreift der Senat bereits zahlreiche Maßnahmen, um u.a. die Verweildauer der Frauen und Kinder in den Häusern so kurz wie möglich zu halten. Diese Anstrengungen werden weiterhin fortgeführt und nötigenfalls im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten verstärkt. Zu der derzeitigen Bedarfsermittlung siehe Antwort zu Frage 28.</p>
<p><i><strong>30. Welche zusätzlichen finanziellen Mittel wurden seit 2024 für Prävention, Beratung und Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Hamburg-Mitte bereitgestellt?</strong></i></p>
<p>BIS:</p>
<p>Aus dem Haushaltsbudget der Polizei Hamburg wurden keine zusätzlichen Mittel im Sinne der Fragestellung bereitgestellt.</p>
<p>Im Übrigen wird auf die Zuständigkeiten der Sozialbehörde sowie der Behörde für Kultur und Medien verwiesen.</p>
<p>Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Für das Jahr 2025 11.879 Tsd. Euro, für das Jahr 2026 12.679 Tsd. Euro. Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p class="text-justify">BKM:</p>
<p class="text-justify">Die Behörde für Kultur und Medien (BKM) unterstützt mit dem Projekt „tba (to be aware) continues“ Awarenessarbeit im Nachtleben mit 76.314,00 € in 2025 und 69.998,00 € in 2026. In 2025 wurde das Vorhaben um das Teilprojekt „wtf – what the fear“ mit Mitteln der Sozialbehörde (15.500,00 €) und dem Bezirk Mitte (500,00 €) erweitert. In das Teilprojekt „wtf – what the fear“ sind keine Haushaltsmittel der BKM eingeflossen.</p>
<p><i><strong>31. Wie stellt der Senat sicher, dass ausreichend niedrigschwellige, geschlechtersensible Angebote insbesondere für Frauen, queere Personen und Migrant*innen in Hamburg-Mitte existieren?</strong></i></p>
<p class="text-justify">BIS:</p>
<p class="text-justify">Siehe Antworten zu den Fragen 11, 23, 24, sowie Vorbemerkung.</p>
<p class="text-justify">Sozialbehörde:</p>
<p class="text-justify">Die Angebote des Gewaltschutzes in Hamburg stehen allen Gewaltbetroffenen gleichermaßen zur Verfügung. Alle Einrichtungen im Opferschutz verfolgen einen niedrigschwelligen Zugang. Zu der derzeitigen Bedarfsplanung siehe Antwort zu Frage 28.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Frauen und Gleichstellung</category><category>Inneres und Justiz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447830</guid>
                <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:58:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Teilnahme- und Einladungsmanagement beim Spatenstich auf dem Areal der ehemaligen Esso-Häuser</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-teilnahme-und-einladungsmanagement-beim-spatenstich-auf-dem-areal-der-ehemaligen-esso-haeuser/</link>
                
                <description>Große Anfrage nach § 24 BezVG und Antwort des Bezirksamtes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Große Anfrage nach § 24 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.:&nbsp;23-1679</strong><br>Datum: 19.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Teilnahme- und Einladungsmanagement beim Spatenstich auf dem Areal der ehemaligen Esso-Häuser (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragstellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><i><u>Einleitung für die Fragen:</u></i></p>
<p><i>Am 30. April 2026 fand der Spatenstich für das Neubauprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Esso-Häuser statt. Anwesend waren neben der Presse auch Landespolitiker*innen, Vertreter*innen der SAGA, von Quantum, der Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte und auch einige Bezirkspolitiker*innen. Die Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wurde im Vorfeld nicht informiert. Ein Anwohner aus dem direkten Umfeld hat zudem berichtet, dass er, als er die Veranstaltung zum Spatenstich besuchen wollte, aufgehalten und darauf hingewiesen wurde, dass nur geladene Gäste zugelassen seien.</i></p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:</strong></i></p>
<p>Das <u>Bezirksamt Hamburg-Mitte</u> beantwortet die Anfrage wie folgt:</p><ol><li><p><i>Ist dem Bezirksamt bekannt, ob es für die oben genannte Veranstaltung eine Gästeliste gab, oder eine Anmeldung erforderlich war? Falls eines der beiden zutreffend ist, ist dem Bezirksamt bekannt, wieso die organisierende Stelle sich dafür entschieden hat? Bitte den Grund ggf. benennen.</i></p><p>Die Quantum Immobilien AG hat die Veranstaltung organisiert und zum Termin eingeladen. Darüber hinaus wurden Medienvertreter über den Verteiler der Senatskanzlei eingeladen.</p></li><li><p><i>Falls es eine Gästeliste gab: Ist dem Bezirksamt bekannt, wer über die Zusammensetzung entschieden hat? Falls ja, welche Stelle ist dies?</i></p><p>Siehe Frage 1.</p></li><li><p><i>Ist dem Bezirksamt bekannt, ob politische Vertreter*innen eingeladen wurden? Wenn ja, ist dem Bezirksamt bekannt, nach welchen Kriterien entschieden wurde, wer eine Einladung bekommt, und wieso die Linksfraktion in Hamburg-Mitte keine erhalten hat</i></p><p>Darüber hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte keine Kenntnis.</p></li><li><p><i>Welche Rolle spielte das Bezirksamt Hamburg-Mitte bei der Erstellung und/oder Abstimmung von der Gästeliste bzw. bei möglichen Anmeldungen?</i></p><p>Keine. Der Veranstalter hat die Pressestelle des Bezirksamtes in Kenntnis gesetzt, welche Mitarbeitenden des Bezirksamtes eingeladen wurden.</p></li><li><p><i>Ist dem Bezirksamt bekannt, ob über den Spatenstich im Voraus öffentlich informiert, wurde bzw. ob er öffentlich beworben wurde? Falls ja, ist dem Bezirksamt bekannt, wie er beworben wurde?</i></p><p>Neben den Einladungen von Quantum an die Projektbeteiligten und der Medieneinladung über den Senatsverteiler wurde die Veranstaltung nach Kenntnis des Bezirksamts nicht öffentlich beworben.</p></li><li><p><i>Hat das Bezirksamt Anwohner*innen in der Umgebung zu dem Spatenstich eingeladen oder darüber informiert? Oder ist dem Bezirksamt bekannt, ob andere Stellen die Anwohner*innen in der Umgebung zu dem Spatenstich eingeladen haben oder darüber informiert haben?</i><br><i>Falls das Bezirksamt eingeladen oder informiert hat, auf welchem Wege ist dies geschehen, bzw. falls andere Stellen dies getan haben, ist dem Bezirksamt bekannt, wie dies geschehen ist? Falls weder das Bezirksamt oder eine andere Stelle eingeladen oder informiert haben, warum hat das Bezirksamt dies nicht getan, bzw. ist dem Bezirksamt bekannt, warum dies nicht geschehen ist</i></p><p>Siehe Frage 1-5.</p></li><li><p><i>Hat das Bezirksamt Engagierte aus dem Umfeld der PlandBude, der Initiative Esso-Häuser und/oder des Projektrats vom vorherigen Bauprojekt (Paloma-Viertel) über den Spatenstich informiert und / oder eingeladen? Bzw. ist dem Bezirksamt bekannt, dass andere Stellen Engagierte aus dem Umfeld der PlandBude, der Initiative Esso-Häuser und/oder des Projektrats vom vorherigen Bauprojekt (Paloma-Viertel) über den Spatenstich informiert und / oder eingeladen haben?</i><br><i>Falls das Bezirksamt eingeladen oder informiert hat, auf welchem Wege ist dies geschehen, bzw. falls andere Stellen dies getan haben, ist dem Bezirksamt bekannt, wie dies geschehen ist? Falls weder das Bezirksamt oder eine andere Stelle eingeladen oder informiert haben, warum hat das Bezirksamt dies nicht getan, bzw. ist dem Bezirksamt bekannt, warum dies nicht geschehen ist</i></p><p>Siehe Frage 1-5.</p></li><li><p><i>Ist dem Bezirksamt bekannt, wer für die Durchführung der Veranstaltung verantwortlich war, einschließlich Zugangskontrollen, Kommunikation und Gästemanagement? Falls ja, bitte die Stelle benennen.</i></p><p>Die Quantum Immobilien AG hat die Veranstaltung organisiert.</p></li></ol>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447601</guid>
                <pubDate>Mon, 11 May 2026 11:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Kontrollen, Bußgelder, Platzverweise und Maßnahmen im öffentlichen Raum in speziellen Zonen im Bezirk Hamburg-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-kontrollen-bussgelder-platzverweise-und-massnahmen-im-oeffentlichen-raum-in-speziellen-zonen-im-bezirk-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen unterschiedliche Zonen mit spezifischen Verboten und Gefahrenregelungen, darunter:

Waffenverbotszonen (z. B. Innenstadtlagen mit hoher Gewaltbelastung)
Glasflaschenverbotszonen (z. B. stark frequentierte öffentliche Plätze, Veranstaltungsbereiche)
Alkoholverbotszonen (z. B. Reeperbahn, St. Pauli, zentrale Innenstadtbereiche)
Kontaktverbotszonen (z. B. öffentliche Plätze, Haltestellen)
Sperrgebiete / Sperrgebotszonen (z. B. temporäre Sicherheitszonen bei Großveranstaltungen)
Bettelverbotszonen (z. B. HVV-Bereiche, Innenstadt)
Innenstadtbereiche mit hoher öffentlicher Präsenz
HVV-Bereiche (Haltestellen, Bahnhöfe, Zonen mit Fahrgastkontrollen)

Diese Zonen dienen laut Aussagen des Senates der Gefahrenabwehr und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. In ihnen gelten spezifische Verbote und Regelungen, deren Umsetzung über Kontrollen, Präsenzstreifen, Platzverweise, Bußgelder / Ordnungsgelder und Strafverfolgungen erfolgt.

Alle Ordnungswidrigkeiten, Bußgelder und Platzverweise werden von den Behörden erfasst, registriert und dokumentiert. Auch Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit prekärer Wohnsituation können davon betroffen sein.

Die rechtlichen Grundlagen umfassen:

§§ 12a ff. SOG Hamburg – Platzverweise, Aufenthalts- und Gefahrenabwehrmaßnahmen
§§ 19, 23 HWG – Sondernutzung öffentlicher Wege, Verunreinigung
Spezifische Polizeiverordnungen / Verbotszonenregelungen – Waffen, Glasflaschen, Alkohol
Bettelverbot HVV – Beförderungsbedingungen der Verkehrsunternehmen2. Fragen an die Behörden2.1 Kontrollen und Streifen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1548</strong><br>Datum: 11.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Antwort: Kontrollen, Bußgelder, Platzverweise und Maßnahmen im öffentlichen Raum in speziellen Zonen im Bezirk Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><i>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen unterschiedliche Zonen mit spezifischen Verboten und Gefahrenregelungen, darunter:</i></p><ul class="list-normal"><li><i>Waffenverbotszonen (z. B. Innenstadtlagen mit hoher Gewaltbelastung)</i></li><li><i>Glasflaschenverbotszonen (z. B. stark frequentierte öffentliche Plätze, Veranstaltungsbereiche)</i></li><li><i>Alkoholverbotszonen (z. B. Reeperbahn, St. Pauli, zentrale Innenstadtbereiche)</i></li><li><i>Kontaktverbotszonen (z. B. öffentliche Plätze, Haltestellen)</i></li><li><i>Sperrgebiete / Sperrgebotszonen (z. B. temporäre Sicherheitszonen bei Großveranstaltungen)</i></li><li><i>Bettelverbotszonen (z. B. HVV-Bereiche, Innenstadt)</i></li><li><i>Innenstadtbereiche mit hoher öffentlicher Präsenz</i></li><li><i>HVV-Bereiche (Haltestellen, Bahnhöfe, Zonen mit Fahrgastkontrollen)</i></li></ul><p><i>Diese Zonen dienen laut Aussagen des Senates der Gefahrenabwehr und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. In ihnen gelten spezifische Verbote und Regelungen, deren Umsetzung über Kontrollen, Präsenzstreifen, Platzverweise, Bußgelder / Ordnungsgelder und Strafverfolgungen erfolgt.</i></p>
<p><i>Alle Ordnungswidrigkeiten, Bußgelder und Platzverweise werden von den Behörden erfasst, registriert und dokumentiert. Auch Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit prekärer Wohnsituation können davon betroffen sein.</i></p>
<p><i>Die rechtlichen Grundlagen umfassen:</i></p>
<p><i>§§ 12a ff. SOG Hamburg – Platzverweise, Aufenthalts- und Gefahrenabwehrmaßnahmen</i></p>
<p><i>§§ 19, 23 HWG – Sondernutzung öffentlicher Wege, Verunreinigung</i></p>
<p><i>Spezifische Polizeiverordnungen / Verbotszonenregelungen – Waffen, Glasflaschen, Alkohol</i></p>
<p><i>Bettelverbot HVV – Beförderungsbedingungen der Verkehrsunternehmen [2. Fragen an die Behörden2.1 Kontrollen und Streifen]</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt und die Innenbehörde:</strong></i></p>
<p><u>Vorbemerkung der BIS:</u></p>
<p>Im Bezirk Hamburg-Mitte hat die Polizei Hamburg zusammen mit weiteren Akteuren verschiedene ordnungspolitische Maßnahmen umgesetzt, um den öffentlichen Raum nachhaltig zu entlasten und die allgemeine Sicherheit und Ordnung zu stärken. Die polizeilichen Maßnahmen tragen dazu bei, das Sicherheitsniveau zu steigern, präventiv Straftaten zu verhindern und das Wohlbefinden der Bevölkerung im öffentlichen Raum zu verbessern. So zeigt beispielsweise nach den Wahrnehmungen der Polizei die überwiegende Anzahl der von der Polizei überprüften Personen im Zusammenhang mit Kontrollen von Waffenverbotsgebieten großes Verständnis für die Maßnahmen und begrüßte diese ausdrücklich.</p>
<p>Waffenverbotsgebiete erstrecken sich auf die Bereiche Reeperbahn, Hansaplatz sowie den öffentlichen Nahverkehr und sind durch unterschiedliche Rechtsverordnungen geregelt. Ergänzend wurden zeitlich begrenzte Glasflaschenverbotszonen in bestimmten Straßen rund um die Reeperbahn und den Hansaplatz eingerichtet. Darüber hinaus gilt im Bereich des Hauptbahnhofes durchgängig ein Alkoholkonsumverbot.</p>
<p>Darüber hinaus untersagt die Sperrgebiets- und Kontaktverbotsverordnung in St. Georg die Anbahnung sexueller Dienstleistungen gegen Entgelt.</p>
<p>In den Stadtteilen St. Pauli und St. Georg hat die Polizei sogenannte „Gefährliche Orte Betäubungsmittel bzw. Gewalt“ eingerichtet. Der Senat informiert die Hamburgische Bürgerschaft regelmäßig über die darin erfolgten polizeilichen Maßnahmen. Zuletzt ist dies in der <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/97871/23_01865_unterrichtung_der_buergerschaft_ueber_die_im_jahr_2024_durchgefuehrten_und_berichterstattungspflichtigen_massnahmen_nach_dem_sog_und_dem_poldvg#navpanes=0" target="_blank" class="link-extern" title="Bürgerschafts-Drs. 23/01865" rel="noreferrer">BÜ-Drs. 23/1865</a> zu den Maßnahmen im Jahr 2024 erfolgt. Bei den „Gefährlichen Orten“ bestehen Überschneidungen mit den vorgenannten Verbotsgebieten.</p>
<p>Die Erhebung statistischer Daten bei der Polizei erfolgt grundsätzlich quartalsweise sowie anhand von Ganzjahreszahlen. Ein spezifisches Controlling, das eine differenzierte Analyse nach einzelnen Verbotszonen ermöglicht, ist nicht vorhanden. Die verfügbaren Daten basieren teilweise auf Auswertungen im Zusammenhang mit Schwerpunkteinsätzen (SPE) der Polizei. Maßnahmen, die im Rahmen des allgemeinen Dienstbetriebes durch die Wachdienstgruppen der Polizeikommissariate (PK) getroffen werden, sind dabei grundsätzlich nicht berücksichtigt.</p>
<p>Statistische Erhebungen bei der Polizei erfolgen im Sinne der Fragestellung im Rahmen der gegenüber der Hamburgischen Bürgerschaft bestehenden Berichtspflichten sowie auf Grundlage polizeiinterner Vorgaben. Grundsätzlich werden statistische Daten nur dann erhoben, wenn dies für die Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben erforderlich ist.</p>
<p>Die nachfolgend aufgeführten Zahlen zu polizeilichen Maßnahmen basieren auf den im Rahmen der regelmäßigen statistischen Erhebungen erfassten Daten. Diese Angaben stehen unter dem Vorbehalt einer vollständigen und korrekten Erfassung. Weitergehende Differenzierungen, beispielsweise nach einzelnen Verstößen, erfolgen im Rahmen der polizeilichen Statistik nicht. Darüberhinausgehende statistische Daten im Sinne der Fragestellungen werden von der Polizei nicht erhoben.</p>
<p>Bettelverbotszonen auf öffentlichen Wegen und Plätzen, die auf Grundlage von Rechtsverordnungen oder Gesetzen eingerichtet wurden, sind der Polizei Hamburg nicht bekannt.</p>
<p>Welche konkreten Bereiche mit der Bezeichnung „Innenstadtbereiche mit hoher öffentlicher Präsenz“ gemeint sind, ist für die Polizei nicht ersichtlich. Auch die Begrifflichkeiten „Sperrgebiete“ oder „Sperrgebotszonen“ im Zusammenhang mit beispielsweise temporären Sicherheitszonen bei Großveranstaltungen sind der Polizei Hamburg nicht bekannt.</p>
<p>Im Übrigen ist für die Beantwortung von Fragen zu Bereichen des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) der HVV selbst zuständig.</p>
<p>Die Auswertung der Ordnungswidrigkeitenmeldungen sowie der verhängten Bußgelder im vergangenen Jahr durch die Bußgeldstelle M6 kann ausschließlich für die Glasflaschenverbotszonen (im Bereich Reeperbahn, Hans-Albers-Platz, umliegende Straßen und S-Bahnhof Reeperbahn) sowie für die Alkoholverbotszone am Hauptbahnhof erfolgen. Für andere Gebiete wie Waffenverbotsgebiete, Kontaktverbotsgebiete usw. liegen M6 keine statistischen Daten vor, sodass hierzu keine Auswertung möglich ist.</p>
<p><u>Vorbemerkung des Bezirksamts:</u></p>
<p>Die Beantwortung der Fragen ist teilweise nicht möglich, da die Gebiete, auf die die Fragen bezogen sind, nicht abschließend in ihrer Gesamtheit der Stabsstelle Veranstaltungs- und Kontrollwesen bekannt sind. Daher kann keine gebietsbezogene Auswertung erfolgen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt, sofern möglich, allgemein.</p>
<p>Dies vorausgeschickt, beantworten das Bezirksamt, die Behörde für Inneres und Sport (BIS) und die Behörde für Verkehr und Mobilität (BVM) die Fragen wie folgt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>1. Einsatzstatistik</strong></i></p>
<p><i><strong>1.1 Wie viele Kontrollen wurden in den letzten 12 Monaten in den einzelnen Gefahrengebieten / Zonen durchgeführt?</strong></i></p>
<p>Von den in der Einleitung genannten Verbotsgebieten fällt lediglich das Glasflaschenverbotsgesetz in Teilen in den Zuständigkeitsbereich des Bezirksamtes. Die Zuständigkeit des Bezirksamtes beschränkt sich auf die Ahndung von Verstößen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Glasflaschen. Die Zuständigkeit für die Ahndung von Verstößen gegen das Verbot des Mitführens von Glasflaschen liegt hingegen bei der Behörde für Inneres und Sport. Im Rahmen seiner Zuständigkeit führt das Bezirksamt anlassbezogene Kontrollen durch.</p>
<p>Im Frühjahr 2025 wurde die bislang geduldete Praxis des Umschüttens von Glasflaschen in Plastikbecher – die eigentlich den erlaubnispflichtigen Tatbestand des Ausschanks alkoholischer Getränke nach dem Gaststättengesetz erfüllt – in Absprache mit der Polizei aufgehoben. In diesem Zusammenhang wurden alle betroffenen Kioske persönlich aufgesucht sowie über die geänderte Verwaltungspraxis informiert und beraten. Im weiteren Verlauf wurde zudem ein Informationsschreiben versandt. In den darauffolgenden Wochen fanden weitere Kontrollen statt. Dabei wurde in einem Fall ein unerlaubter Abverkauf von Glasflaschen sowie in wenigen Fällen ein unerlaubter Ausschank alkoholischer Getränke durch das Umfüllen von Glasflaschen in Plastikbecher festgestellt.</p>
<p><i><strong>1.2 Wie viele Einsätze von Polizei-, Quadrostreife-, Ordnungsdienst- oder Präsenzstreifen fanden in diesen Zonen statt?</strong></i></p>
<p>Durch den Bezirklichen Kontrolldienst finden i.d.R. anlassbezogene Kontrollen statt.</p>
<p>Bestreifungen finden in der Innenstadt in Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat (PK) 14, sowie in St. Georg rund um den Steindamm zusammen mit dem PK11, den WasteWatchern der Stadtreinigung sowie dem Landesbetrieb Verkehr (LBV) Parkraummanagement und ggf. der Hochbahnwache statt. Diese Streifen sind jeweils zweimal pro Woche angesetzt.</p>
<p><i><strong>1.3 Wie oft waren diese Streifen mit Kontrollen im Zusammenhang mit Ordnungswidrigkeiten (z. B. Verstöße gegen Verbotszonen) befasst?</strong></i></p>
<p>Im Rahmen der Streifen werden auch Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Eine statistische Auswertung, wie viele Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der Streife entstanden sind, gibt es nicht. Das würde die Durchsicht von rund 1.500 Berichten erforderlich machen.</p>
<p><i><strong>1.4 Wie viele Menschen wurden insgesamt kontrolliert, aufgeschlüsselt nach Zone / Gefahrengebiet und Wohnstatus?</strong></i></p>
<p>Der Bezirkliche Kontrolldienst führt keine Statistik im Sinne der Fragestellung.</p>
<p class="text-justify">BVM</p>
<p class="text-justify">Es wurden im Jahr 2025 in den Bereichen der Hochbahn und der S-Bahn im gesamten hvv-Bereich die folgende Anzahl der Fahrgäste kontrolliert. Daten im Sinne der Fragestellung werden nicht erhoben.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Verkehrsunternehmen</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Anzahl der gesamtgeprüften Fahrgäste</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">S-Bahn Hamburg</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">4.949.945</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Hochbahn</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">4.339.103</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Im 1. Quartal 2026 wurde die folgende Anzahl an Fahrgästen kontrolliert:</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Verkehrsunternehmen</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Anzahl der gesamtgeprüften Fahrgäste</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">S-Bahn Hamburg</p></td><td style="border-bottom:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">1.116.835</p></td></tr><tr><td style="border-right:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">Hochbahn</p></td><td style="border-left:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);border-top:0.75pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.03pt;padding-right:5.03pt;vertical-align:top;width:226.4pt;"><p class="text-justify">952.073</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Zu den Ziffern 1.2-1.4 werden keine Daten erhoben.</p>
<p class="text-justify">BIS</p>
<p class="text-justify">Zu den Fragen 1.1. bis 1.4.:</p>
<p class="text-justify">Die Polizei erhebt quartalsweise Daten zu polizeilichen Maßnahmen im Waffenverbotsgebiet St. Pauli. In diesem Zusammenhang sind für das Verbotsgebiet im Jahr 2025 folgende Maßnahmen im Sinne der Fragestellungen registriert worden:</p>
<p class="text-justify">Zu den in den Bereichen der PK 11 und PK 15 an den gefährlichen Orten Betäubungsmittel (BtM) und Gewalt im Jahr 2025 getroffenen Maßnahmen siehe folgende Tabelle:</p>
<p class="text-justify">Im Rahmen der „Allianz sicherer Hauptbahnhof“ sind im Betrachtungszeitraum 1. Februar 2025 bis 28. Februar 2026 von der Polizei Hamburg insgesamt 26 SPE registriert worden, bei denen 8.832 Personen überprüft wurden.</p>
<p class="text-justify">Für die Quattrostreife erfolgt eine monatliche statistische Erfassung der von den beteiligten Kooperationspartnern (Deutsche Bahn Sicherheit, Hamburg Hochbahnwache, Bundespolizei und Polizei Hamburg) getroffenen Maßnahmen. Im Betrachtungszeitraum 1. Februar 2025 bis 28. Februar 2026 waren dies im Sinne der Fragestellung:</p><table class="table"><tbody><tr><td>Maßnahme</td><td>Überprüfte Personen</td><td>Gefertigte Strafanzeigen</td><td>Durchsetzung Hausrecht</td></tr><tr><td>Anzahl</td><td>22.870</td><td>5.463</td><td>741</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>2. Ordnungswidrigkeiten, Bußgelder und Platzverweise</strong></i></p>
<p><i><strong>2.1 Wie viele Ordnungswidrigkeitsmeldungen wurden in den einzelnen Zonen im letzten Jahr registriert?</strong></i></p>
<p>siehe Vorbemerkung</p>
<p><i><strong>2.2 Wie viele Bußgelder wurden insgesamt verhängt?</strong></i><br><i><strong>Bitte aufschlüsseln nach Zone / Gefahrengebiet sowie nach Wohnstatus der betroffenen Personen (mit festem Wohnsitz, ohne festen Wohnsitz / ohne festen Aufenthaltsstatus)</strong></i></p>
<p>siehe Vorbemerkung</p>
<p>BIS</p>
<p>Die nachfolgenden Daten wurden durch manuelle Auswertungen im Justiziariat der Polizei erhoben, das für die Sachbearbeitung von Verstößen gegen die Regelungen der Kontaktverbotsverordnung sowie gegen die Waffenverbots- und Glasflaschenverbotszonen zuständig ist. Die Angaben für das Jahr 2025 stehen unter dem Vorbehalt einer vollständigen und korrekten Erfassung.</p>
<p>Die Differenz zwischen der Anzahl der registrierten Ordnungswidrigkeitenanzeigen und der tatsächlich verhängten Bußgelder ergibt sich zum einen daraus, dass bereits beim Eingang festgestellte Anzeigen gegen Personen ohne festen Wohnsitz nicht weiterverfolgt, werden können. Zum anderen sind in der Differenz auch jene Verfahren enthalten, die sich zum Zeitpunkt der Auswertung noch in Bearbeitung befinden und für die noch kein Bußgeldbescheid erlassen wurde.</p>
<p>Im vergangenen Jahr (2025) wurden in der Alkoholverbotszone von der Bußgeldstelle M6 insgesamt 28 Ordnungswidrigkeitenmeldungen registriert, davon 23 wegen des verbotswidrigen Verzehrs und fünf wegen des Mitführens alkoholischer Getränke im Geltungsbereich der Verordnung. Daraus resultierten zwölf verhängte Bußgelder. In der Glasflaschenverbotszone wurden im Zeitraum von August bis Dezember 2025 insgesamt 505 Ordnungswidrigkeitenmeldungen erfasst und 281 Bußgelder ausgesprochen. Es ist zu beachten, dass die Zahl der verhängten Bußgelder nicht zwangsläufig der Zahl, der im gleichen Zeitraum festgestellten Ordnungswidrigkeiten entspricht, da die Bearbeitung der Fälle teilweise zeitverzögert erfolgt und sich die ausgesprochenen Bußgelder auch auf Ordnungswidrigkeiten aus dem Vorjahr beziehen können.</p>
<p>Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>2.3 Wie viele Platzverweise wurden insgesamt ausgesprochen?</strong></i><br><i><strong>Bitte ebenfalls aufschlüsseln nach Zone / Gefahrengebiet und Wohnstatus sowie nach der aussprechenden Stelle (Polizei-, Ordnungsdienst- oder Präsenzstreifen)</strong></i></p>
<p>Der Bezirkliche Kontrolldienst spricht keine Platzverweise aus.</p>
<p>BIS</p>
<p>Für den Bereich der Sperrgebiets- und Kontaktverbotsverordnung hat die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 1.445 Platzverweise erteilt.</p>
<p>Im Übrigen siehe 2.1. und 2.2. sowie Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>2.4 Wie viele Strafverfolgungen / Anzeigen, und Bußgeldverfahren wurden eingeleitet?&nbsp;</strong></i><br><i><strong>Bitte aufschlüsseln nach Zone / Gefahrengebiet sowie nach Wohnstatus der betroffenen Personen (mit festem Wohnsitz, ohne festen Wohnsitz / ohne festen Aufenthaltsstatus)</strong></i></p>
<p>siehe Vorbemerkung</p>
<p>BIS:</p>
<p>Siehe 2.1. und 2.2. sowie Vorbemerkung.</p>
<p><i><strong>2.5 Welche Mechanismen zur Dokumentation und Registrierung von Bußgeldern, Platzverweisen und anderen Ordnungsmaßnahmen bestehen, und wie werden diese statistisch ausgewertet?</strong></i></p>
<p>Bußgeldverfahren werden aktuell in Papierakten geführt. Eine statistische Auswertung findet nicht statt. Im Rahmen von SKAs regelhaft abgefragte Zahlen werden separat in Excel-Listen zur statistischen Auswertung vorgehalten.</p>
<p>Im Rahmen der Einführung des Fachverfahrens owi21 zur Bearbeitung von Bußgeldern in der Bezirksverwaltung wird eine Auswertung über PowerBI realisiert.</p>
<p class="text-justify">BVM</p>
<p class="text-justify">Durch die Verkehrsunternehmen werden nur Vertragsstrafen ausgestellt.</p>
<p class="text-justify">Durch die Verkehrsunternehmen werden keine Bußgelder verhängt (Ausstellung von Vertragsstrafen).</p>
<p class="text-justify">„Platzverweise“ können nur durch die Polizei ausgestellt werden, die Verkehrsunternehmen können lediglich Hausrechtsmaßnahmen ergreifen.</p>
<p class="text-justify"><u>Bei der HOCHBAHN wurden die folgenden Verstöße festgestellt:</u></p>
<p class="text-justify">Verstöße gegen die Beförderungsbedingungen (Verstoß gegen Rauchverbot, Alkoholkonsumverbot, Musizier- und Bettelverbot): 5.872 Vertragsstrafen</p>
<p class="text-justify">Fahrgeldhinterziehungen (Forderung eines erhöhten Beförderungsentgelts): 84.238</p>
<p class="text-justify">Hausrechtsmaßnahmen: 30.022 (Verweise aus den Anlagen, Hausverbote, Anzeigen bzgl. Hausfriedensbruch)</p>
<p class="text-justify"><u>Bei der S-Bahn wurden die folgenden Verstöße festgestellt:</u></p>
<p class="text-justify">Eine gesonderte Statistik von betroffenen Personen (mit festem Wohnsitz, ohne festen Wohnsitz / ohne festen Aufenthaltsstatus) wird nicht erhoben.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Es gibt keine speziellen Kontrollen zur Einhaltung des Bettelverbotes. Diese Verstöße werden im Rahmen der regulären Kontrollen festgestellt.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">S-Bahn Hamburg</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">Anzahl verhängter Vertragsstrafen wegen Bettelns</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">2025</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">1704</p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">Januar – März 2026</p></td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">440</p></td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Es gibt keine speziellen Kontrollen zur Einhaltung des Alkoholkonsumverbots. Diese Verstöße werden im Rahmen der regulären Kontrollen festgestellt.</p><table style="background-color:rgb(255, 255, 255);border:1pt solid rgb(0, 0, 0);" class="table"><tbody><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">S-Bahn Hamburg</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">Festgestellte Verstöße wegen Alkoholkonsumverbot</p></td></tr><tr><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">2025</p></td><td style="border-bottom:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">5404</p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;"><p class="text-justify">Januar – März 22026</p></td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;"><p class="text-justify">1454</p></td></tr><tr><td style="border-right:1pt solid rgb(0, 0, 0);padding-left:4.9pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:102.2pt;">&nbsp;</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:4.9pt;vertical-align:top;width:173.5pt;">&nbsp;</td></tr></tbody></table><p class="text-justify">Für das Jahr 2025 wurden&nbsp;672 Hausverbote ausgestellt, sie umfassen sämtliche Hausverbote im gesamten S-Bahn-Netz und beziehen sich nicht ausschließlich auf den Tatbestand des Bettelns. Hausverbote werden aus unterschiedlichen Gründen ausgesprochen, darunter auch Betteln, aber ebenso andere Verstöße wie aggressives Verhalten.</p>
<p class="text-justify">BIS:</p>
<p class="text-justify">Die von den Polizeikräften durchgeführten Maßnahmen werden grundsätzlich schriftlich im elektronischen Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei erfasst. Die erstellten Berichte werden anschließend in der Regel elektronisch an die jeweils zuständigen Dienststellen zur weiteren Bearbeitung oder Ahndung übermittelt. Platzverweise, Aufenthaltsverbote und Ingewahrsamnahmen werden zusätzlich elektronisch im polizeilichen Auskunfts- und Informationssystem dokumentiert.</p>
<p class="text-justify">Maßnahmen im Zusammenhang mit SPE werden von der Polizei nach Abschluss der jeweiligen Maßnahme grundsätzlich händisch erfasst und gezählt.</p>
<p class="text-justify">Die Dokumentation und Registrierung von Bußgeldern in den Glasflaschen- und Alkoholverbotszonen erfolgt durch die Bußgeldstelle M6 mittels standardisierter Verfahren im Fachverfahren owi21. Die im Fachverfahren erfassten Daten, einschließlich personenbezogener Angaben, stehen aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben und der daraus folgenden kurzen Speicherfristen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Nicht personenbezogene Daten werden anschließend in das Datawarehouse (DWH) überführt, das als zentrales System zur strukturierten Ablage und Auswertung von Verwaltungsdaten dient. Die statistische Auswertung der erfassten Anzeigen und Maßnahmen erfolgt ebenfalls im Datawarehouse (DWH) in Berichtsform. Im Übrigen siehe Vorbemerkung.</p>
<p class="text-justify">Die Speicherdauer der elektronischen Vorgangsdaten richtet sich nach den jeweils einschlägigen rechtlichen Vorgaben und den gesetzlich vorgeschriebenen Löschfristen.</p>
<p><i><strong>3 Schutzbedarfe für besonders schutzbedürftige Menschen</strong></i></p>
<p><i><strong>3.1</strong></i><strong> </strong><i><strong>Welche Maßnahmen werden getroffen, um besonders schutzbedürftige Menschen während der Kontrollen zu berücksichtigen.</strong></i><br><i><strong>Bitte einzeln Aufführen für</strong></i></p>
<p><i><strong>3.1.1 alte Menschen,</strong></i></p>
<p><i><strong>3.1.2 Menschen mit chronischen oder</strong></i></p>
<p><i><strong>3.1.3 psychischen Erkrankungen</strong></i></p>
<p><i><strong>3.1.4 sowie Menschen mit einer Behinderung.</strong></i></p>
<p>Die Vorgehensweisen werden individuell und situativ gewählt. Eine verallgemeinernde Darstellung ist nicht möglich. Im Rahmen der Räumung von Lagerstätten wird regelhaft die Koordinierungsstelle Obdachlosigkeit mit einbezogen bzw. vorab davon unterrichtet.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">BVM</p>
<p class="text-justify">Die HOCHBAHN-Wache schult alle Mitarbeitenden im Umgang mit besonderen Personengruppen</p>
<p class="text-justify">Für die Mitarbeitenden der S-Bahn gilt, dass jeder Reisende als besonders schützenswert betrachtet wird. Darüber hinaus gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Personen, die Hilfe benötigen, besonders behutsam und rücksichtsvoll um.</p>
<p class="text-justify">BIS</p>
<p class="text-justify">Das Selbstverständnis der Polizei umfasst den respektvollen Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber. Hierbei steht die Wahrung der Menschenwürde stets im Mittelpunkt. Um dies sicherzustellen, werden die Einsatzkräfte durch gezielte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen frühzeitig geschult. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von Kommunikationsstrategien sowie der Sensibilisierung für die Verhältnismäßigkeit polizeilicher Maßnahmen im Kontext vulnerabler Personengruppen. Hierbei werden insbesondere die individuellen Bedürfnisse von Personen während polizeilicher Kontrollen berücksichtigt.</p>
<p class="text-justify">Seit 2025 bietet die Akademie (AK) der Polizei einen zweitägigen Lehrgang „Herausforderung Demenz“ sowie einen eintägigen Lehrgang „Demenz im Straßenverkehr“ an. Die Inhalte dieser Lehrgänge sind zudem seit Jahren fester Bestandteil der Ausbildung für polizeiliche Nachwuchskräfte. Das Thema „Umgang mit psychisch Erkrankten“ wird an der AK durch einen externen Dozenten vermittelt. Darüber hinaus entwickelt die Forschungsstelle für strategische Polizeiforschung derzeit einen eigenen Fortbildungslehrgang zu diesem Themenbereich.</p>
<p class="text-justify">Auch in den Seminaren „Umgang mit Konflikten“ der AK der Polizei wird das Thema „schutzbedürftige Menschen“ im Zusammenhang mit Kommunikationsstrategien, insbesondere einer adressatengerechten Ansprache, behandelt. Ziel all dieser Maßnahmen ist es, die Beschäftigten der Polizei für die Belange aller Menschen, insbesondere schutzbedürftiger Personen, zu sensibilisieren und einen respektvollen sowie würdevollen Umgang während polizeilicher Maßnahmen sicherzustellen.</p>
<p><i><strong>4 Öffentliches Lagern</strong></i></p>
<p><i><strong>4.1 Wie wird der Aufenthalt und das Lagern von Personen im öffentlichen Raum kontrolliert und ggf. sanktioniert, insbesondere in den Gefahrengebieten / Zonen und Fußgängerzonen?</strong></i></p>
<p>Lagerstätten (z.B. Zelte, Matratzen, etc.) auf öffentlichem Grund sind Sondernutzungen, die der Erlaubnispflicht unterliegen. Das Bezirksamt wird im Rahmen von Beschwerden auf diese Lagerstätten aufmerksam gemacht. Die Lagerstätte wird aufgesucht,&nbsp;<br>bewertet und ggf. eine Aufforderung zur Räumung hinterlassen. Wird dieser Aufforderung nicht gefolgt, wird die Lagerstätte geräumt und durch die Stadtreinigung entsorgt. Im Rahmen der Räumung von Lagerstätten wird regelhaft die Koordinierungsstelle Obdachlosigkeit mit einbezogen bzw. vorab davon unterrichtet.</p>
<p>BIS</p>
<p>Kontrollen im Sinne der Fragestellung werden von der Polizei unabhängig von bestehenden Verbotszonen oder als gefährlich eingestuften Orten durchgeführt. Sie erfolgen im Rahmen regelmäßiger Präsenzstreifen an Örtlichkeiten, an denen sich nach polizeilichen Erkenntnissen oder auf Grundlage von Hinweisen aus der Bevölkerung regelmäßig Personen niederlassen.</p>
<p>Als mögliche Sanktionen kommen Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Ingewahrsamnahmen sowie die Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren in Betracht. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die angetroffenen Personen nach Ansprache durch die Polizeikräfte in der Vergangenheit überwiegend kooperativ reagierten und sich häufig selbstständig entfernten. Daher waren weitergehende Maßnahmen zur Sanktionierung des Aufenthalts oder des Lagerns bislang nur in Ausnahmefällen erforderlich.</p>
<p>Im Übrigen siehe Bürgerschafts-Drs. <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83292/22_11409_raeumung_von_platten_und_schlafplaetzen_von_obdachlosen_menschen_ii#navpanes=0" target="_blank" class="link-extern" title="Bürgerschafts-Drs. 22/11409" rel="noreferrer">22/11409</a>.</p>
<p><strong>4.2 Welche rechtlichen Grundlagen (SOG, HWG, Satzungen, Verbotszonenregelungen) werden dabei angewendet?</strong></p>
<p>Hamburgisches Wegegesetz (HWG)<strong>,</strong> Grün- und Erholungsanlagen-Verordnung, Landeswaldgesetz je nach Lage</p>
<p>BIS</p>
<p>Rechtsgrundlagen für die polizeilichen Maßnahmen sind das Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (SOG) sowie in subsidiärer Zuständigkeit für das zuständige Bezirksamt das Hamburgische Wegegesetz (HWG) und die Verordnung zum Schutz der öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen.</p>
<p><i><strong>4.3 Wie werden besonders gefährdete oder schutzbedürftige Menschen bei Maßnahmen im öffentlichen Raum berücksichtigt?</strong></i></p>
<p>Die Bezirkliche Koordinierungsstelle Obdachlosigkeit wird mit einbezogen und schaltet wiederum die Straßensozialarbeit ein.</p>
<p>Ansonsten siehe Antwort zu Frage 3.1</p>
<p class="text-justify">BVM</p>
<p class="text-justify">Es erfolgen regelmäßige Bestreifungen durch den Sicherheitsdienst im Hausrechtsbereich der HOCHBAHN (kein öffentlicher Raum) durch die HOCHBAHN-Wache.</p>
<p class="text-justify">Auch die S-Bahnwache bestreift lediglich die Hausrechtsbereiche.</p>
<p class="text-justify">Die rechtlichen Grundlagen sind die Beförderungsbedingungen des hvv.</p>
<p class="text-justify">Die Mitarbeitenden der HOCHBAHN-Wache geben bei Bedarf Flyer mit Hilfsangeboten und -einrichtungen an die betroffenen Personen aus. Außerdem wird bei extremer Kälte das Kältemobil angefordert. Zusätzlich besteht ein regelmäßiger Austausch mit sozialen Einrichtungen.</p>
<p class="text-justify">BIS</p>
<p class="text-justify">Die Beschäftigten der Polizei stehen im Bezirk Hamburg-Mitte nahezu jeden Morgen im Innenstadtbereich regelmäßig in Kontakt mit obdachlosen Personen und vereinzelt auch mit Betäubungsmittelkonsumieren-den. In geringerem Umfang trifft dies ebenfalls auf die Stadtteile Wilhelmsburg, Hamm und Horn zu. Bei Bedarf werden durch die Polizei Hilfsmaßnahmen eingeleitet, etwa indem bei medizinischen Notfällen ein Rettungswagen angefordert wird oder Hinweise auf bestehende Unterstützungsangebote gegeben werden. Hilfsbedürftigen Menschen werden regelmäßig Möglichkeiten und Angebote zur Unterstützung aufgezeigt. Dazu gehört auch, dass auf soziale Anlaufstellen wie beispielsweise die Tafel Wilhelmsburg oder PikAs verwiesen oder aktiv der Kontakt zu diesen Institutionen hergestellt wird.</p>
<p class="text-justify">Erforderlichenfalls werden entsprechende Berichte an das Bezirksamt Hamburg-Mitte übermittelt. Die Koordinierungsstelle Obdachlosigkeit im Bezirksamt steht in engem Austausch mit der Polizei und koordiniert parallel Maßnahmen, bei denen auch die Straßensozialarbeit sowie der Bezirkliche Kontrolldienst eingebunden sind.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen siehe Bürgerschafts-Drs. <a href="https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/83292/22_11409_raeumung_von_platten_und_schlafplaetzen_von_obdachlosen_menschen_ii#navpanes=0" target="_blank" class="link-extern" title="Bürgerschafts-Drs. 22/11409" rel="noreferrer">22/11409</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Sport und Freizeit</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Verkehr und Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446823</guid>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Mögliche Auswirkungen einer Olympiabewerbung auf Sportstätten, öffentliche Flächen und Infrastruktur im Bezirk Hamburg-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/antwort-moegliche-auswirkungen-einer-olympiabewerbung-auf-sportstaetten-oeffentliche-flaechen-und-infrastruktur-im-bezirk-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>im Zusammenhang mit der Diskussion über eine mögliche Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg für Olympische und Paralympische Spiele ergeben sich zahlreiche Fragen zu möglichen Auswirkungen auf den Bezirk Hamburg-Mitte. Insbesondere interessieren uns die möglichen Folgen für öffentliche Sportstätten, Grünflächen, Verkehr sowie die Nutzung öffentlicher Räume.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1549</strong><br>Datum: 06.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Mögliche Auswirkungen einer Olympiabewerbung auf Sportstätten, öffentliche Flächen und Infrastruktur im Bezirk Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>im Zusammenhang mit der Diskussion über eine mögliche Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg für Olympische und Paralympische Spiele ergeben sich zahlreiche Fragen zu möglichen Auswirkungen auf den Bezirk Hamburg-Mitte. Insbesondere interessieren uns die möglichen Folgen für öffentliche Sportstätten, Grünflächen, Verkehr sowie die Nutzung öffentlicher Räume.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt:</strong></i></p>
<p>Das Bezirksamt Hamburg-Mitte beantwortet die Anfrage, teilweise auf der Grundlage von Auskünften der Behörde für Inneres und Sport (BIS) wie folgt:</p><ol><li><i><strong>Bestand und Zustand der Sportstätten</strong></i><ol><li><i><strong>Wie viele öffentliche Sportanlagen (Sportplätze, Sporthallen, Schwimmbäder und sonstige Sportflächen) befinden sich aktuell im Bezirk Hamburg-Mitte? Bitte nach Stadtteilen und Betreiberzuständigkeit aufschlüsseln.</strong></i></li><li><p><i><strong>In welchem baulichen Zustand befinden sich diese Anlagen (z. B. guter Zustand, sanierungsbedürftig, grundsanierungsbedürftig)?</strong></i></p><p><i>Siehe </i><a href="/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/Anlage1zuDrs23-1549.pdf" class="link-download"><i>Anlage 1</i></a><i>.</i></p></li><li><i><strong>Wie hoch wird der aktuelle Sanierungsbedarf bzw. Sanierungsstau bei Sportanlagen im Bezirk eingeschätzt?</strong></i><br><br>Siehe <a href="/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/Anlage1zuDrs23-1549.pdf" class="link-download">Anlage 1.</a><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Welche Sanierungsmaßnahmen sind bereits geplant, aber derzeit nicht oder nur teilweise finanziert?</strong></i><br><br>Siehe <a href="/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/Anlage1zuDrs23-1549.pdf" class="link-download">Anlage 1.</a><br>&nbsp;</li><li><i><strong>Sind diese Anlagen barrierefrei nutzbar (z.B. rollstuhlgerecht, taktile Elemente) und für welche Altersgruppen sind sie ausgelegt?</strong></i><br><br>Siehe <a href="/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/Anlage1zuDrs23-1549.pdf" class="link-download">Anlage 1</a>.<br>&nbsp;</li><li><p><i><strong>Wie wird die regelmäßige Pflege, Instandhaltung und Verkehrssicherheit dieser öffentlichen Anlagen gewährleistet?</strong></i></p><p><i>Siehe </i><a href="/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Anfragen/2026/Anlage1zuDrs23-1549.pdf" class="link-download"><i>Anlage 1.</i></a><br><br>Bestand und Zustand der (bezirklichen) Sportstätten ist der Bezirksversammlung (BV) und dem zuständigen Fachausschuss der Bezirksversammlung über die Bereitstellung der sog. Bauzustandsberichte (auch im Transparenzportal zu finden) und zudem deren Erläuterung im Beirat Bezirklicher Sportstättenbau (BV Mitte nimmt stimmberechtigt teil) bekannt.</p><p>Die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der bezirklichen Sportanlagen werden in den vorgenannten Gremien ebenfalls in zwei Sitzungen zunächst erläutert und dann beschlossen. Entsprechende Protokolle der Sitzungen gehen an den gesamten Fachausschuss der BV.</p><p><strong>BIS</strong></p><p>Als öffentliche Sportanlagen werden solche Anlagen definiert, die sich im städtischen Eigentum bzw. in städtischer Betreiberschaft befinden. Vereinseigene Anlagen sind davon nicht umfasst. Der Bestand sowie Zustand der Sportstätten im Sinne der Fragestellung ergibt sich aus der Anlage 1.</p><p>Angaben zu Schulsporthallen im Bezirk Hamburg-Mitte erfolgen über Schulbau Hamburg und Finanzbehörde direkt an die Bezirksversammlung.<br>&nbsp;</p></li></ol></li><li><i><strong>Anträge zu baulichen Maßnahmen an Sportstätten</strong></i><ol><li><i>Wie viele Anträge oder Beschlüsse zur Erhaltung, Sanierung oder baulichen Verbesserung von Sportstätten im Bezirk Hamburg-Mitte wurden im Laufe der aktuellen Legislaturperiode in der Bezirksversammlung behandelt?</i></li><li><i>Wie viele dieser Anträge wurden bewilligt bzw. beschlossen?</i></li><li><i>Wie viele dieser Anträge wurden abgelehnt oder nicht weiterverfolgt?</i></li><li><i>Wie viele Anträge und Gelder wurden in Ausschüssen beschlossen oder abgelehnt oder befinden sich weiterhin in Beratung?</i></li><li><i>Welche Sportstätten waren jeweils Gegenstand dieser Anträge (bitte nach Sportstätte und Maßnahme aufschlüsseln)?</i><br><br>Das Bezirksamt führt darüber keine Statistik. Die Daten sind aber öffentlich und online unter <a href="https://sitzungsdienst-hamburg-mitte.hamburg.de/bi/vo040.asp" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Drucksachen</u></a> abrufbar.<br>&nbsp;</li></ol></li><li><i><strong>Mögliche Nutzung von Flächen im Rahmen einer Olympiabewerbung</strong></i><ol><li><i>Liegen dem Bezirksamt Informationen darüber vor, welche Flächen im Bezirk Hamburg-Mitte im Rahmen einer möglichen Olympiabewerbung als Veranstaltungsorte, Trainingsflächen oder Infrastrukturflächen geprüft oder vorgesehen werden könnten?</i></li><li><i>Falls ja: um welche Flächen handelt es sich (bitte nach Stadtteil und Art der Nutzung aufschlüsseln)?</i><br><br>BIS</li></ol></li></ol><table class="table"><tbody><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;"><strong>Stadtteil</strong></td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;"><strong>Wettkampfstätte</strong></td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;"><strong>Nutzung</strong></td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">St. Pauli</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Heiligengeistfeld</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Beach-Volleyball, BMX-Freestyle, Skateboard</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">St. Pauli</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Millerntorstadion</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Hockey</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">St. Pauli</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Messe</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">u.a. Boxen, Badminton, Judo Tischtennis</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Neustadt</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Binnenalster</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">3x3 Basketball, Bogenschießen (Finale), Padel</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Neustadt</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Rathausmarkt</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Triathlon</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Altstadt</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">St. Annenplatz</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Radsport (Straße)</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Steinwerder</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Elbinsel Steinwerder (Am Fährkanal 3)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Klettern</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Hamm</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Sportanlage Aschberg (Rückersweg 31)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Bogenschießen (Vorrunde)</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Rothenburgsort</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Sport-und Eventarena neuer Huckepackbahnhof (Olga-Brandt-Knack-Straße)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Volleyball</td></tr><tr><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Wilhelmsburg</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Inselpark (Kurt-Emmerich- Platz 10.östl.)</td><td style="padding-left:5.4pt;padding-right:5.4pt;vertical-align:top;width:135.6pt;">Wasserball, Moderner Fünfkampf</td></tr></tbody></table><p><i>III. Welche bestehenden Sportstätten könnten temporär oder dauerhaft von olympischen Planungen betroffen sein?</i><br><br>BIS</p>
<p>Im Bereich der bestehenden Sportstätten sind das Millerntorstadion, die „Sport- und Eventarena am neuen Huckepackbahnhof“ sowie die Sportanlage Aschberg Gegenstand der Planungen. Diese sind ausschließlich im Rahmen eines zeitlich begrenzten Zeitraums betroffen, der die Vorbereitung, die Durchführung der Wettkämpfe sowie die anschließende Rückführung in die ursprüngliche Nutzung umfasst.</p>
<p>Alle weiteren Wettkampfstätten im Bezirk Hamburg-Mitte werden temporär errichtet bzw. temporär ertüchtigt.<br>&nbsp;<br><strong>4.</strong> <i><strong>Nutzung öffentlicher Räume und Grünflächen</strong></i></p>
<p><i><strong>4.1. Welche öffentlichen Plätze, Parks oder Wasserflächen im Bezirk könnten nach aktuellem Kenntnisstand für Veranstaltungen, temporäre Bauten oder Medien- und Sicherheitszonen genutzt werden?</strong></i></p>
<p>BIS</p>
<p>Zum aktuellen Planungsstand können noch keine abschließenden Aussagen zur Einrichtung von Sicherheitszonen sowie zur Nutzung öffentlicher Parks und Wasserflächen getroffen werden.</p>
<p>Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, folgende öffentliche Plätze als Wettkampfstätten zu nutzen: Heiligengeistfeld, Binnenalster, St. Annenplatz, Rathausmarkt sowie den Kurt-Emmerich-Platz.</p>
<p><i><strong>4.2.</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>Welche Einschränkungen für die öffentliche Nutzung dieser Flächen wären während der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Großereignisses zu erwarten?</strong></i></p>
<p>BIS</p>
<p>Zum derzeitigen Planungsstand können noch keine konkreten Aussagen zu Art und Umfang möglicher Einschränkungen getroffen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es im Zuge vorbereitender Maßnahmen, während der Durchführung der Spiele sowie im Rahmen der anschließenden Rückbauarbeiten zu kurzfristigen Einschränkungen der öffentlichen Nutzung kommen wird.</p>
<p><i><strong>5. Verkehr und Infrastruktur</strong></i></p><ol><li><i><strong>Liegen dem Bezirksamt Erkenntnisse über mögliche Verkehrsmaßnahmen im Bezirk Hamburg-Mitte vor (z. B. temporäre Straßensperrungen, Sonderfahrspuren oder Sicherheitszonen)?</strong></i></li><li><i><strong>Welche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr, den Radverkehr sowie Liefer- und Anwohnerverkehr werden derzeit diskutiert oder geprüft?</strong></i></li></ol><p>BIS</p>
<p>Die grundsätzlichen Verkehrsmaßnahmen sind in dem entsprechenden Mobilitätskonzept einsehbar. Grundsätzlich ist nicht geplant, Sonderfahrspuren einzurichten. Konkrete Verkehrsmaßnahmen hängen auch von der entsprechenden Sicherheitslage ab. Daher kann hierzu zum aktuellen Zeitpunkt noch keine konkrete Aussage getroffen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><strong>6. Finanzielle und organisatorische Auswirkungen auf den Bezirk</strong></i></p>
<p><i><strong>6.1. Welche zusätzlichen personellen oder finanziellen Belastungen könnten für den Bezirk Hamburg-Mitte im Zusammenhang mit einer Olympiabewerbung oder der Durchführung von Spielen entstehen?</strong></i></p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass im Zusammenhang mit einer Olympiabewerbung oder der Durchführung von Spielen zusätzliche personelle und finanzielle Belastungen für das Bezirksamt Hamburg-Mitte entstehen können. Eine konkrete Abschätzung des Umfangs dieser Belastungen ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht möglich.</p>
<p><i><strong>6.2.</strong></i><strong>&nbsp;&nbsp; </strong><i><strong>Welche Aufgaben würden voraussichtlich vom Bezirksamt übernommen werden müssen (z. B. Genehmigungen, Koordination öffentlicher Flächen, Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen)?</strong></i></p>
<p>Für die Nutzung öffentlicher, gewidmeter Flächen müssen Sondernutzungserlaubnisse nach dem Hamburger Wegegesetz durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte erteilt werden.</p>
<p>BIS</p>
<p>Das Bezirksamt wird entsprechend seiner fachlichen Zuständigkeit, analog zu anderen Großveranstaltungen, die anfallenden Aufgaben übernehmen. Für detailliertere Aussagen ist der derzeitige Zeitpunkt noch zu früh.</p>
<p><i><strong>7. Bürgerbeteiligung</strong></i></p>
<p><i><strong>7.1. Welche Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Hamburg-Mitte sind im Zusammenhang mit einer möglichen Olympiabewerbung vorgesehen?</strong></i></p>
<p><i><strong>7.2. Wie können Bezirksversammlung, Stadtteilinitiativen und Sportvereine in entsprechende Planungsprozesse einbezogen werden?</strong></i></p>
<p>BIS</p>
<p>Hamburg setzt auf einen gestuften Beteiligungsprozess. Bisher haben sich seit November 2025 im Rahmen von Dialogveranstaltungen und Online-Beteiligung über 3.000 Bürgerinnen und Bürger eingebracht; dabei wurden rund 800 Anregungen zu Themen wie Sportstätten, öffentliche Räume, Mobilität und Nachnutzung gesammelt. Diese fließen in die weitere Konzeptentwicklung ein. Für den Bezirk Hamburg-Mitte wurden bisher insbesondere ein bezirkliches Dialogformat und die Online-Beteiligung umgesetzt. Über den Hamburger Sportbund wurden im Herbst 2025 vor allem Sportvereine eingeladen, sich am bisherigen Beteiligungsprozess zu beteiligen.</p>
<p>Der Beteiligungsprozess wird in den weiteren Planungsschritten fortgeführt und bei Bedarf an den jeweiligen Konkretisierungsgrad der Bewerbung angepasst. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven aus der Stadtgesellschaft – insbesondere auch aus den Bezirken – kontinuierlich einzubeziehen und transparent zu berücksichtigen. Mit fortschreitender Ausarbeitung des Konzepts und der Bewerbung werden die Beteiligungsformate entsprechend weiterentwickelt und vertieft. Dabei steht im Vordergrund, Chancen und mögliche Auswirkungen frühzeitig zu diskutieren und gemeinsam tragfähige Lösungen für Hamburg und seine Bezirke zu erarbeiten.</p>
<p><i>Wir bitten um eine möglichst detaillierte Beantwortung sowie - sofern vorhanden – um Verweise auf entsprechende Drucksachen, Beschlüsse oder Planungsunterlagen.</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Sport und Freizeit</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Verkehr und Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446843</guid>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 16:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Antwort: Wohnungslosigkeit, Versorgung sowie Einrichtungen für wohnungs- und obdachlose Menschen im Bezirk in Hamburg-Mitte</title>
                <link>https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/anfragen/detail/news/wohnungslosigkeit-versorgung-sowie-einrichtungen-fuer-wohnungs-und-obdachlose-menschen-im-bezirk-in-hamburg-mitte/</link>
                
                <description>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen zahlreiche ordnungs- und sicherheitspolitische Regelungen für den öffentlichen Raum, die in unterschiedlichen Zonen Anwendung finden. Diese werden durch Kontrollen sowie Maßnahmen wie Platzverweise und Bußgelder durchgesetzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table class="table"><tbody><tr><td><strong>Anfrage nach § 27 BezVG</strong></td><td><strong>Drucksachen–Nr.: 23-1569</strong><br>Datum: 06.05.2026</td></tr></tbody></table><table class="table"><thead><tr><th colspan="3"><br>Beratungsfolge</th></tr></thead><tbody><tr><td>&nbsp;</td><td><strong>Gremium</strong></td><td><strong>Datum</strong></td></tr></tbody></table><p><strong>Antwort: Wohnungslosigkeit, Versorgung sowie Einrichtungen für wohnungs- und obdachlose Menschen im Bezirk in Hamburg-Mitte (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)</strong></p>
<p><strong>Fragestellerinnen und Fragesteller: Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken</strong></p>
<p><strong>Sachverhalt:</strong></p>
<p class="text-justify"><i>Im Bezirk Hamburg-Mitte bestehen zahlreiche ordnungs- und sicherheitspolitische Regelungen für den öffentlichen Raum, die in unterschiedlichen Zonen Anwendung finden. Diese werden durch Kontrollen sowie Maßnahmen wie Platzverweise und Bußgelder durchgesetzt.</i></p>
<p class="text-justify"><i>In der praktischen Anwendung betreffen diese Maßnahmen auch Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit prekärer Wohnsituation und können zu einer Verlagerung von Aufenthaltsorten führen.</i></p>
<p class="text-justify"><i>Vor diesem Hintergrund sind eine systematische Erfassung und Auswertung der Kontrollen, Ordnungswidrigkeiten und Maßnahmen erforderlich, um deren Anwendung und Auswirkungen nachvollziehbar darzustellen.</i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt und die Sozialbehörde:</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) nimmt zu der oben genannten Anfrage wie folgt Stellung:</p>
<p class="text-justify"><i><strong>1. Aktuelle Lage der Wohnungslosen</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>1.1. Wie viele Menschen sind aktuell wohnungslos bzw. obdachlos im Bezirk Hamburg-Mitte? Bitte nach kurzfristiger und langfristiger Obdachlosigkeit sowie nach Zahl der Menschen in Notunterkünften aufschlüsseln.</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>1.2. Wie viele der Betroffenen sind besonders schutzbedürftig, z. B. aufgrund von Alter, chronischen oder psychischen Erkrankungen, Behinderung oder queerer Identität?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>1.3. Erfassungsmethoden: Wie werden diese Zahlen erhoben?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Bitte aufschlüsseln nach:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Streetwork / Straßenzählungen,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Meldungen aus Notunterkünften,</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Tagesaufenthalten und Übergangswohnheimen</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Statistik der Sozialbehörde oder</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> andere Erhebungen</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Bitte auch mitteilen, wie häufig die Erhebungen erfolgen und welche Limitationen die Daten haben.</strong></i></p>
<p class="text-justify">Der 2. Wohnungslosenbericht des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wurde im Januar 2025 veröffentlicht. Darin wurden erstmals bundesweit Daten zur Anzahl der obdachlosen Menschen erhoben. Aktuell sind demnach deutschlandweit rund 47.300 Menschen obdachlos, siehe</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/wohnen/wohnungslosenbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/wohnen/wohnungslosenbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2</u></a>. Davon leben knapp 3.800 Menschen in Hamburg. Eine Differenzierung nach Bezirken erfolgte dabei nicht.</p>
<p class="text-justify">Dies sind knapp doppelt so viele wie zuletzt in der Untersuchung in Hamburg 2018 gezählt wurden, vergleiche</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/obdachlosenstudie-hamburg-2018-42910" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/obdachlosenstudie-hamburg-2018-42910</u></a>.</p>
<p class="text-justify">Diese Entwicklung entspricht auch den bisherigen Erkenntnissen der zuständigen Behörde aus der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit relevanten Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Neuere Daten hat das BMWSB bisher noch nicht veröffentlicht. Großstädten sind durch verfestigte Wohnungslosigkeit geprägt: 27 % der hier lebenden Menschen sind länger als 5 Jahre wohnungslos. Für die wissenschaftlich-methodische Vorgehensweise liegt die Zuständigkeit beim BMWSB.</p>
<p class="text-justify">Von der für Soziales zuständigen Behörde wurde in den vergangenen Jahren bereits mit einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Systems der Obdach- und Wohnungslosenhilfe sowie der Suchthilfe reagiert. Zielgerichtete Hilfen – insbesondere für besonders vulnerable und schutzbedürftige Menschen - &nbsp;wurden weiterentwickelt und neu pilotiert, wie unter anderem eine Koordinierungsstelle für die Belange obdachloser Menschen am Hauptbahnhof (sogenannter Social Hub/ Bahnhofsmission), eine Einrichtung zur Pflege schwerkranker obdachloser Menschen und das sogenannte Übergangswohnen mit einer temporären, wohnähnlichen Unterbringung für die Zeit der Perspektivklärung und -unterstützung, aber auch besondere Wohnformen für schutzsuchende Frauen und queere Identitäten.</p>
<p class="text-justify">Im Übrigen vergleiche Antwort zur Drs. 22-0586 der Sozialbehörde an die Bezirksversammlung Harburg.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Insgesamt befinden sich in den Notübernachtungsstätten (Stand: &nbsp;10.04.2026):</p><ul class="list-normal"><li><p class="text-justify">Pik As:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 324 Personen</p></li><li><p class="text-justify">Frauennotübernachtung: &nbsp;56 Personen</p></li></ul><p class="text-justify">Indikator für die Anzahl wohnungsloser Menschen sind die Belegungszahlen in den öffentlichen Unterkünften. Im Februar 2026 waren im Bezirk Hamburg-Mitte rund 8.191 Menschen untergebracht, davon 7.453 Zugewanderte und 738 Wohnungslose. Siehe Drs. 23/3522.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>2. Winternotprogramm und Perspektiven</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>2.1. Welche Maßnahmen plant die Sozialbehörde für Menschen, die nach Schließung des Winternotprogramms weiterhin keine Perspektive auf Wohnraum haben?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>2.2. Wie ist die weiterführende Versorgung nach Schließung von Notunterkünften geregelt (z. B. Übergangswohnheime, Sozialwohnungen, Tagesaufenthalte)?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Das Winternotprogramm (WNP) ist ein staatliches Angebot und richtet sich ausschließlich an obdachlose Menschen, die eine kostenlose Übernachtung suchen und über keine sonstigen Möglichkeiten zur Unterkunft oder zur anderweitigen Selbsthilfe verfügen. Die Standorte des WNP in der Friesenstraße 22 und in der Châu-und-Lân-Straße 6 sind niedrigschwellige Einrichtungen, die ohne vorherige Zuweisung oder Anmeldung – auch anonym – genutzt werden können.</p>
<p class="text-justify">Die Aufnahme hilfesuchender Personen erfolgt zunächst im WNP. Im Anschluss daran wird geprüft, ob Selbsthilfemöglichkeiten bestehen. Das Sozialmanagement von F&amp;W Fördern und Wohnen AöR (F&amp;W) bietet allen im WNP untergebrachten Menschen Beratungen und Hilfen zur Verbesserung ihrer Lebenslage an. Beispielsweise werden in der Sozialberatung stets Möglichkeiten zur Heranführung an weitere Hilfesysteme und/oder die Vermittlung in eine Wohnunterkunft oder regulären Wohnraum geprüft.</p>
<p class="text-justify">Hamburg verfügt ganzjährig über ein umfangreiches und differenziertes Hilfesystem für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, über das der Senat wiederholt berichtet hat und das von Nutzenden des WNP neben den Angeboten der Regelversorgung in Anspruch genommen werden kann. Hamburg hat in den vergangenen Jahren die niedrigschwelligen sozialen und gesundheitlichen Hilfen deutlich ausgebaut und stärker miteinander vernetzt. Dazu gehören unter anderem das Übergangswohnen, spezialisierte Pflegeangebote wie die Einrichtung am Garstedter Weg sowie Schwerpunktpraxen und Tagesaufenthaltsstätten. Gleichzeitig optimiert die für Soziales zuständige Behörde laufend die Übergänge in die Regelversorgung, etwa durch ein gestärktes Entlassmanagement aus Krankenhäusern, das Streetwork-Mobil und die Koordinierungsstelle „Social Hub“, die Brücken zwischen Straße, Hilfesystem und medizinischer Versorgung schlagen.</p>
<p class="text-justify">Die für Soziales zuständige Behörde wird weiterhin auf eine enge Verknüpfung der Versorgungssysteme hinwirken und etablierte Strukturen der Zusammenarbeit weiter ausbauen und optimieren. Niedrigschwellige Angebote fungieren dabei auch als Brücke zur Regelversorgung. Die für Soziales zuständige Behörde wird daher unter anderem den</p>
<p class="text-justify">Übergang paralleler Strukturen in eine gebündelte Steuerung der künftig weiter ineinandergreifenden Systeme forcieren. Im Übrigen siehe auch Drs. 23/3146.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>3. Qualitätssicherung und Evaluation</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>3.1. Gibt es eine regelmäßige Erfassung und Evaluation der Bedarfe und Versorgungslücken im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>3.2. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass Menschen mit besonderem Schutzbedarf angemessen versorgt werden?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im Bezirk Hamburg-Mitte stehen für Menschen mit besonderem Schutzbedarf (z. B. Frauen, Familien, Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen, Suchtproblemen oder queerer Identität) verschiedene spezialisierte und niedrigschwellige Angebote zur Verfügung. Die Maßnahmen umfassen unter anderem das Jungerwachsenen-Programm in Borgfelde, die Lebensplätze Pik As in Neustadt speziell für ältere, teilweise chronisch kranke obdachlose Männer, Übernachtungsstätten und Übergangswohnen im FrauenZimmer in Borgfelde oder auch den Park-In Treffpunkt Billstedt als Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Suchtproblemen. Weitere Informationen können der Broschüre „Hilfesystem für wohnungslose Menschen in Hamburg“ (Stand: Oktober 2024) der für Soziales zuständigen Behörde entnommen werden. Die Broschüre steht digital unter folgendem Link zur Verfügung: <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788</u></a></p>
<p class="text-justify"><i><strong>4. Einrichtungen, Träger und Dachverbände</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>4.1. Welche Einrichtungen (Notunterkünfte, Tagesaufenthalte, Beratungsstellen, Übergangswohnheime) gibt es aktuell im Bezirk Hamburg-Mitte?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>4.2. Bitte für jede Einrichtung angeben:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>a. Träger</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>b. Dachverband (sofern vorhanden)</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>c. Fokus / Schwerpunkt (z. B. Frauen, Familien, Menschen mit Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen, queere Menschen)</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>d. Tages- und Öffnungszeiten</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Übersicht über alle aktuellen Einrichtungen ist in der Broschüre „Hilfesystem für wohnungslose Menschen in Hamburg“ (Stand: Oktober 2024) der für Soziales zuständigen Behörde enthalten. Die Broschüre steht digital unter folgendem Link zur Verfügung: <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788</u></a></p>
<p class="text-justify">Die Broschüre enthält eine umfassende Darstellung sämtlicher Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Sie dient als Informations- und Orientierungshilfe für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Wohnungshilfe, für Interessierte sowie für die Betroffenen selbst. Alle relevanten Angaben zu den einzelnen Einrichtungen können der Broschüre sowie den dort verlinkten weiterführenden Informationsseiten entnommen werden.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>5. Personal, Stellen und Koordination</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5.1. Wie viele Mitarbeitende sind derzeit in jeder Einrichtung beschäftigt (aufgeschlüsselt nach Vollzeitäquivalenten)?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5.2. Wie viele Stellen sind unbesetzt?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5.3. Wie sind die Stellen konzeptionell ausgelegt (pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiter*innen, Pflegepersonal, Verwaltung)?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5.4. Wer übernimmt die Koordination innerhalb der Einrichtungen bzw. übergreifend im Bezirk?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>Bitte aufschlüsseln nach:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> „Fördern und Wohnen“ (Unterbringung, Sozialberatung, Begleitung in Wohnungen)</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Tagesaufenthalte</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Notunterkünfte</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Spezielle Angebote für queere Menschen, Frauen, Familien</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Weitere spezialisierte Bereiche</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>5.5. Wie viele Koordinator*innen gibt es für die jeweiligen Bereiche, und wie viele Vollzeitäquivalente sind dies?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die erbetenen Angaben zu Personalzahlen, unbesetzten Stellen sowie zur konzeptionellen Ausgestaltung der Stellen liegen nicht in der gewünschten Detailtiefe vor. Auch für die von der Sozialbehörde geförderten Einrichtungen werden diese Daten nicht zentral und einheitlich erhoben. Eine bezirksweite Zusammenstellung der gefragten Informationen wäre nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich und ist daher nicht darstellbar.</p>
<p class="text-justify">Koordinationsstellen innerhalb der Einrichtungen gibt es in der erfragten Form nicht.</p>
<p class="text-justify">Mit dem Social Hub speziell für den Bereich des Hauptbahnhofs und seiner angrenzenden Straßenzüge ist bei der Bahnhofsmission eine Koordinierungsinstanz geschaffen worden, in der sozialräumliche Koordinierung und Vernetzung aller Beteiligten erfolgt. Ziel ist der Aufbau eines vertrauensvollen, arbeitsteiligen, sich ergänzenden und abgestimmten Vorgehens aller Akteurinnen und Akteure. Von dort werden Hilfen organisiert und Expertinnen und Experten hinzugezogen, wenn sich Aktuarinnen und Akteure, betreuende Personen oder Mitarbeitende des Hilfesystems im Einzelfall mit diesem Bedarf an das Social Hub wenden. Das Social Hub sichert die Schnittstellen und übernimmt die Koordinierung der Fallverläufe, insbesondere wenn eine Mehrzahl von speziellen Hilfen erforderlich ist (z.B. Unterbringung, behördliche Anträge, Krankenhausaufenthalt, medizinische Hilfe, Suchterkrankung, Schuldnerberatung, gesetzliche Betreuung, Beratung für Leistungszugang u. v. m.). Weitere Informationen zur Arbeit und zu den Aufgaben des Social Hub sind unter dem folgenden Link zu finden:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://bahnhofsmission-hamburg.de/social-hub-am-hamburger-hauptbahnhof/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://bahnhofsmission-hamburg.de/social-hub-am-hamburger-hauptbahnhof/</u></a></p>
<p class="text-justify">Die Bezirkliche Koordinierungsstelle für Obdachlosigkeit des Bezirksamtes Hamburg-Mitte übernimmt für die in Hamburg-Mitte lebenden bzw. sich aufhaltenden Menschen, die freie Trägerlandschaft, private und öffentliche Hilfsorganisationen, Gewerbetreibende und weitere Institutionen eine auf Sozialräume im Bezirk Hamburg-Mitte bezogene Koordination. Als bezirkliche Schnittstelle fungiert sie insbesondere als Verbindung zwischen Ämtern, Behörden und Akteuren des Hilfesystems und arbeitet eng mit dem Social Hub zusammen. Weitere Informationen zur Arbeit und zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle sind unter dem folgenden Link zu finden:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/mitte/themen/gesundheit/koordinierungsstelle-obdachlosigkeit-strassensozialarbeit-67484" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/mitte/themen/gesundheit/koordinierungsstelle-obdachlosigkeit-strassensozialarbeit-67484</u></a></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6. Kapazität und Aufnahmekriterien</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6.1. Welche Kapazitäten bestehen aktuell in den Einrichtungen?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6.2. Wie viele Menschen werden täglich aufgenommen?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6.3. Welche Aufnahmekriterien gelten für die verschiedenen Einrichtungen?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>6.4. Wie wird die Versorgung von Menschen geregelt, die keinen Anspruch auf Aufnahme haben oder nach Schließung des Winternotprogramms weiterhin unterversorgt sind?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die für Soziales zuständige Behörde überarbeitet und aktualisiert kontinuierlich die Informationsseiten zum Themenbereich Obdachlosigkeit. Dabei werden die von den Trägern und Projekten übermittelten Angaben auf Vollständigkeit und Aktualität hin überprüft.</p>
<p class="text-justify">Die Notunterkünfte sind auf folgender Internetseite aufgeführt:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/uebernachtungsstaetten-42896" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/uebernachtungsstaetten-42896</u></a></p>
<p class="text-justify">Die Angebote der Tagesaufenthaltsstätten werden grundsätzlich gut angenommen, insbesondere die Essensausgabe, siehe Drs. 23/1208. Eine regelhafte Berichterstattung der Auslastung an einzelnen Tagen erfolgt durch die TAS Spaldingstraße, siehe Drs. 23/3146. Im Übrigen werden eine Auslastung der Tagesaufenthaltsstätten sowie die Anzahl der abgewiesenen Personen statistisch nicht tagesaktuell und flächendeckend erhoben Die Tagesaufenthaltsstätten sind auf folgender Internetseite aufgeführt:</p>
<p class="text-justify"><a href="http://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/tagestreffpunkte-obdachlose-hamburg-33412" target="_blank" rel="noreferrer"><u>www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/</u></a></p>
<p class="text-justify"><a href="http://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/tagestreffpunkte-obdachlose-hamburg-33412" target="_blank" rel="noreferrer"><u>obdachlosigkeit/tagestreffpunkte-obdachlose-hamburg-33412</u></a></p>
<p class="text-justify">Die sozialen Beratungsstellen sind auf folgender Internetseite aufgeführt:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/soziale-beratungsstellen-42902" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/soziale-beratungsstellen-42902</u></a></p>
<p class="text-justify">Für die Korrektheit und Aktualität dieser Angaben sind dabei die jeweiligen Träger verantwortlich.</p>
<p class="text-justify">Das WNP ist eine niedrigschwellige Einrichtung, die ohne vorherige Zuweisung oder Anmeldung, auch anonym, genutzt werden können. Das Sozialmanagement von F&amp;W bietet allen im WNP untergebrachten Menschen Sozialberatung an und prüft Möglichkeiten zur Heranführung an weitere Hilfesysteme oder zur Vermittlung in eine Wohnunterkunft bzw. regulären Wohnraum.</p>
<p class="text-justify">Für Menschen, die nach Schließung des Winternotprogramms keine Perspektive auf Wohnraum oder keinen Anspruch auf eine Unterbringung in den regulären Angeboten haben, stehen weiterhin niedrigschwellige Hilfen wie Tagesaufenthaltsstätten, Beratungsstellen und Notübernachtungsstätten zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Versorgung und Ansprache wohnungsloser Menschen durch die Straßensozialarbeit sichergestellt, die im Bezirk Hamburg-Mitte sowohl durch bezirkliche als auch überregionale, mobile Teams wie „Visite Sozial“ und das Streetwork-Mobil erfolgt. Im Übrigen siehe auch Drs. 23/3146.</p>
<p class="text-justify"><i><strong>7. Qualitätskontrolle und Evaluation</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.1. Welche Verfahren gibt es, um die Bedingungen vor Ort zu kontrollieren?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.2. Wie werden hygienische Mängel, bauliche Mängel und andere Defizite festgestellt und dokumentiert?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.3. Wer ist für die Kontrollen zuständig (Träger, Bezirksamt, externe Prüfer*innen)?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.4. Wie häufig finden Kontrollen und Evaluationen statt?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.5. Welche Maßnahmen werden bei festgestellten Mängeln ergriffen, und wie wird deren Umsetzung überwacht?</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>7.6. Gibt es eine regelmäßige Evaluation der Qualität der Betreuung, insbesondere für Zielgruppen mit besonderen Bedarfen (Krankheit, Alter, queere Menschen, Familien)?</strong></i></p>
<p class="text-justify">Im Rahmen der Fortentwicklung des Hamburger Hilfesystems obdachlose Menschen misst die für Soziales zuständige Behörde der Qualitätssicherung eine zentrale Bedeutung bei. Diese wird insbesondere durch ein kontinuierliches Berichtswesen der bestehenden Angebote gewährleistet. Ziel ist es, die Wirksamkeit, Bedarfsgerechtigkeit und Zugänglichkeit der Hilfestrukturen fortlaufend zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei werden die Schnittstellen zwischen niedrigschwelligen Hilfen und der Regelversorgung systematisch analysiert und im Hinblick auf tragfähige und nachhaltige Übergänge optimiert. Erkenntnisse aus der Praxis, einschließlich Rückmeldungen und Statistiken von Trägern des Hilfesystems werden in geeigneter Weise berücksichtigt und in die Weiterentwicklung der Angebote einbezogen.</p>
<p class="text-justify">Im Bezirk Hamburg-Mitte wird die Qualitätssicherung und Evaluation auf mehreren Ebenen sichergestellt. Es finden regelmäßige Jour-fixe-Termine mit dem Hauptträger F&amp;W statt, bei denen aktuelle Bedarfe, Versorgungslagen und etwaige Versorgungslücken besprochen werden. Für den Sozialraum um den Hamburger Hauptbahnhof gibt es zudem monatliche Berichte der Bahnhofsmission und des Social Hub sowie einen engen Austausch mit der bezirklichen Koordinierungsstelle Obdachlosigkeit im Rahmen eines regelmäßigen Jour Fixe.</p>
<p class="text-justify">Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Qualitätskontrolle bestehen zwischen der für Soziales zuständigen Behörde und F&amp;W Leistungsvereinbarungen, in denen das Berichtswesen und Dokumentationspflichten als verbindliches Instrument der Qualitätssicherung festgelegt ist. Dieses umfasst auch Angaben zur Qualität der Betreuung, insbesondere in Bezug auf Zielgruppen mit besonderen Bedarfen. Bei zuwendungsfinanzierten Trägern ist die Wahrnehmung entsprechender Berichtspflichten Bestandteil der jeweiligen Zuwendungsbescheide. Ergänzend hierzu finden regelmäßige Abstimmungsgespräche mit F&amp;W sowie den beteiligten Trägern statt. Diese dienen neben der fachlichen Steuerung insbesondere auch der fortlaufenden Überprüfung und Weiterentwicklung der Qualität der angebotenen Leistungen. Sofern hierbei Mängel festgestellt werden, wirkt die für Soziales zuständige Behörde in Abstimmung mit den jeweiligen Betreibern auf geeignete Maßnahmen zur Nachsteuerung hin, um die Einhaltung der qualitativen Standards sicherzustellen.</p>
<p class="text-justify">Die Kontrolle der Bedingungen vor Ort, einschließlich der Feststellung und Dokumentation von hygienischen oder baulichen Mängeln, obliegt grundsätzlich den jeweiligen Trägern im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung. Diese sind verpflichtet, das geltende Recht (z.B. Vorgaben zum Brandschutz und Hygieneanforderungen) einzuhalten.</p>
<p class="text-justify">Des Weiteren wird auf die Drs. 23/3146 und die Erhebung des Bundes sowie die Hamburger Zusatzbefragung zur Anzahl obdachloser Personen und deren Situation verwiesen:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/wohnen/wohnungslosenbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/wohnen/wohnungslosenbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2</u></a></p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/obdachlosenstudie-hamburg-2018-42910" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/obdachlosenstudie-hamburg-2018-42910</u></a></p>
<p class="text-justify"><i><strong>8. Übersicht der Einrichtungen</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong>8.1. Wir bitten um eine tabellarische Übersicht der Einrichtungen im Bezirk Hamburg Mitte mit den Items:</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Einrichtung / Träger / Dachverband</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Schwerpunkt / Zielgruppe</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Kapazität und aktuelle Belegung</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Personal (inkl. Vollzeitäquivalente)</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Unbesetzte Stellen</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Koordination nach Bereich</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i> <strong>Öffnungszeiten</strong></i></p>
<p class="text-justify"><i><strong> Kontroll- und Evaluationsmechanismen</strong></i></p>
<p class="text-justify">Die Übersicht über alle aktuellen Einrichtungen ist in der Broschüre „Hilfesystem für wohnungslose Menschen in Hamburg“ (Stand: Oktober 2024) der für Soziales zuständigen Behörde enthalten. Die Broschüre steht digital unter folgendem Link zur Verfügung:</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788" target="_blank" rel="noreferrer"><u>https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/sozialbehoerde/themen/soziales/obdachlosigkeit/broschuere-hilfesystem-wohnungslose-menschen-31788</u></a></p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Obdachlose</category>
                
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