Heute ist der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber – offenbar auf Druck von Herrn Scholz – zurückgetreten. Das ist ein erster Schritt zur Veränderung der Politik in Hamburg Mitte, aber ganz sicher noch nicht die Lösung.
„Jetzt muss daran gegangen werden, das „System Kahrs“ (Johannes Kahrs schaltet und waltet seit 18 Jahren als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses in Mitte und nicht nur dort) aufzuklären und die Strukturen der Jugendhilfe zu verändern, “ sagt Christine Detamble-Voss, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte und Mitglied im Jugendhilfeausschuss. „Senator Scheele geht sicher nicht den richtigen Weg, wenn er als Lösung allein mehr Kontrollen bei den Pflegefamilien anbietet“, ergänzt Christine-Detamble-Voss.
Die LINKE Bezirksfraktion fordert, dass mit dem Auszug Schreibers aus dem Bezirksamt strukturelle Veränderungen einziehen. Dazu gehört:
Bernhard Stietz-Leipnitz (Fraktionsvorsitzender der LINKEN Bezirksfraktion) „Nicht zufällig hat die Fraktion DIE LINKE bereits im Zusammenhang mit dem Zaun an der Kersten-Miles-Brücke den Rücktritt des Herrn Schreiber gefordert. Jetzt muss umgesteuert werden im Bezirk. Es darf nicht länger sein, dass Sozialpolitik durch Ordnungspolitik ersetzt wird. Nicht die ‚sauberen‘ Straßen und Plätze für Hamburgtouristinnen und Touristen, sondern die hilfebedürftigen Menschen gehören in den Mittelpunkt der Politik!“
Kontakt: Bernhard Stietz-Leipnitz: (040) 245740