Elisabeth Baum

Veränderung ist eine Frage des Willens!

  • Verwaltungsangestellte im Einzelhandel
  • geboren 1964 in Heide/Holstein
  • in Schleswig-Holstein aufgewachsen und zur Schule gegangen.

Meine Ausbildung im Einzelhandel schloss ich in Itzehoe ab und kam der Liebe wegen 1984 nach Hamburg. Ich bin seit 1986 verheiratet und habe 2 Kinder. Seit 1984 bin ich mit kurzer Unterbrechung gewerkschaftlich aktiv. Zurzeit bin ich Betriebsratsvorsitzende  in einer Filiale eines großen deutschen Einzelhandelsunternehmens.

Wohin ich will

Ich lebe und arbeite in Billstedt und sehe jeden Tag, mit welchen Problemen die Menschen um mich herum zu kämpfen haben. Es beginnt mit der Kinderbetreuungssituation für Berufstätige, betrifft die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche von nicht nur jungen Menschen und hört mit den Existenzsorgen in allen Nuancen noch lange nicht auf.

Meine Ziele werden sein,

  • für einen gesetzlichen Mindestlohn von wenigstens 8 Euro zu kämpfen, denn es muss aufhören, dass Menschen trotz Arbeit arm sind. Jeder Mensch  muss von seiner Hände Arbeit leben können.
  • Ich stehe für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, damit alle mehr Zeit für sich und soziale Kontakte haben. Der Trend, die Wochenarbeitszeit zu verlängern, schafft und stabilisiert keine Arbeitsplätze. Weitere Ausweitungen des Ladenöffnungsgesetzes müssen verhindert werden, weil dadurch die Lebensbedingungen aller Betroffenen noch weiter verschlechtert werden.
  • Ich engagiere mich für einen Sozialstaat, der diesen Namen auch verdient.

Meine Schwerpunkte in der künftigen Hamburger Bürgerschaft sind die Bereiche Arbeit und Soziales. Ein Vergabegesetz und ein Gleichstellungsgesetz sind dabei Teile eines Ganzen, an dem wir gemeinsam arbeiten werden,um das Beste für die Menschen zu erreichen.

Viele Menschen haben sich von der Politik entfernt, weil sie kein Vertrauen mehr haben. Denn viele Politikerinnen und Politiker haben vergessen, woher sie kommen.
Ich stehe für glaubwürdige und ehrliche Politik und habe auch keine Angst davor, den Menschen  die Wahrheit zu sagen.

Woher ich komme

Als ich 1984 nach Hamburg kam, begann ich gewerkschaftlich zu arbeiten. Ich trat in die HBV ein und bekam auch deswegen gleich Ärger mit meinem Geschäftsführer. Das motivierte mich noch mehr und ich machte natürlich weiter.
Ich wollte Ungerechtigkeiten ganz einfach nicht akzeptieren. Dazu wechselte ich erst einmal das Unternehmen, wurde Vertrauensfrau und später Betriebsrätin. Ich wurde hellhöriger für die Probleme meiner Kolleginnen und Kollegen sowie den Vorgesetzten gegenüber immer unbequemer. Eines Tages wurde ich vor die Wahl gestellt – Beförderung oder Betriebsrat! Ich blieb Betriebsrätin und habe es bis heute nicht bereut

Wohin DIE LINKE will

DIE LINKE will  einen Politikwechsel für soziale Gerechtigkeit. DIE LINKE in Hamburg tritt deshalb auf Landes- wie auf Bundesebene für eine grundsätzlich andere Politik ein.  Diese muss sich  an den sozialen Interessen einer Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger orientieren.

In Hamburg kämpfen wir entschieden gegen fortschreitende soziale wie gesellschaftliche Spal-tung und Ausgrenzung, für sozialen Ausgleich und Chancengleichheit sowie für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Unser Sofortprogramm für Hamburg ist ein realisierbarer Einstieg in diese andere Politik.