Marinus Stehmeier:

Für eine bessere Zukunft für alle. Packen wir es an!

Im Winter 1987 wurde ich in Bremen geboren und wuchs auch dort auf. Nach meiner Biografie bin ich wohl das, was landläufig als Arbeiterkind bezeichnet wird.

Nach dem Abitur verschlug es mich zum Studieren in die sich weltstädtisch gebende Schwester meiner Geburtsstadt. Angespannt war der Wohnungsmarkt schon damals. Ausgestattet mit meinem BAföG nahm ich daher dankend einen Platz im Studentenwohnheim an. Hier lernte ich das gemeinschaftliche Wohnen kennen und schätzen. Mittlerweile lebe ich zwar seit vielen Jahren in Wilhelmsburg, dem WG-Leben bin ich bis heute aus Überzeugung treu geblieben.

An der Hamburger Universität studierte ich Rechtswissenschaft. Ich schloss mich hier schnell den »Kritischen Jurastudierenden«, einer links-stehenden Hochschulgruppe, an. In der Hochschulpolitik sammelte ich meine ersten Erfahrungen in der politischen Auseinandersetzung.

Mitglied der Partei DIE LINKE bin ich seit 2014. Schon zuvor war ich mit der Politik in Deutschland unzufrieden, beschränkte meine Kritik aber auf mein Umfeld und das Kreuz bei den gelegentlichen Wahlen. Der entscheidende Impuls zum Parteieinritt war die Gründung der AfD ein Jahr zuvor.
Angesichts des damals noch als Euroskeptizismus getarnten Nationalismus und des reaktionären Weltbilds dieser Partei wollte ich aktiv an der Gestaltung unserer Demokratie mitwirken. Mit ihrer wirtschafts-, sozial- und friedenspolitischen Ausrichtung kam hierzu für mich nur DIE LINKE infrage.

Als aktiver Musiker und Fachsprecher der Fraktion für Kulturthemen arbeite ich im Fachausschuss für Musik, Kultur und Kreatives mit. Zusätzlich vertrete ich die Fraktion in den Regionalausschüssen Billstedt und Finkenwerder. Nach den ersten Monaten dieser Legislatur habe ich mich in die Arbeitsweise der Bezirksversammlung eingefunden. Den Schwerpunkt der politischen Arbeit in der Bezirksversammlung sollte nach meinem Verständnis die Kontrolle der Verwaltung darstellen. Angesichts des oft als alternativlos dargestellten Verwaltens darf aber nie aus den Augen verloren werden, wofür DIE LINKE in erster Linie stehen muss: Für eine andere, gerechte und bessere Zukunft für alle.