Kurz informiert: Anfragen der LINKSfraktion:


Sportplatz an der Wilhelmsburger Fährstraße


Mit unserer kleinen Anfrage erfuhren wir nicht viel Neues darüber, was denn nun aus dem Sportplatz an der Wilhelmsburger Fährstraße werden soll:
Zitat aus der Antwort der Verwaltung:
„Der Sportplatz Fährstraße ist nur im Zusammenhang mit den Nutzungen und den baulichen Zuständen aller Wilhelmsburger Sportanlagen zu betrachten. Eine Analyse der Wilhelmsburger Sportanlagen wird von der zuständigen Behörde gemeinsam mit dem zuständigen Bezirksamt im August/September 2011 durchgeführt. Über das Ergebnis wird bis Ende 2011 berichtet.“

Durch eine erneute Frage im Sportausschuss im Januar 2012 erfuhren wir, dass das Ergebnis der Analyse dann doch schon im März vorliegen sollte. In der Zwischenzeit hat die angrenzende Schule anscheinend Nutzungsbedarf für den Sportplatz angekündigt. Ein ausführlicher Bericht stand im Mai 2012 immer noch aus.


Zaun an der Kersten-Miles-Brücke


Durch eine Anfrage erfuhren wir, dass der Bau des Zauns 18.000 Euro gekostet hat und aus dem Titel: „Instandsetzung, Neuanlage und Umgestaltung von Grünanlagen und Spielplätzen“ finanziert wurde. Wir finden, das Geld wäre doch wesentlich besser in Grünanlagen und auf Spielplätzen aufgehoben gewesen…


Fischsterben im Kükenbrack


Im Sommer 2011 trieben zahlreiche tote Fische im Kükenbrack. Um zu klären, wie es zu diesem Fischsterben kommen konnte, richtete DIE LINKE eine Anfrage an das Fachamt. Es stellte sich heraus, dass es Hinweise auf Toxine gab und die Wasserschutzpolizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Außerdem ist der Auslauf des Rohres in die Rathauswettern mit Beton und Dichtschaum verschlossen worden. Fragt sich nur, warum die Verwaltung erst nach unserer Anfrage tätig geworden ist …


Baumsterben im Blohms Park


Unsere Anfrage zu einer Baumfällaktion mit Kindern im Blohms Park ergab, dass die Kinder sich vorher „von ihren Bäumen verabschieden durften“, bevor sie mit der Axt ihre neu gefundenen Freunde kurzerhand fällten. Pädagogisch mehr als fragwürdig….


Baumsterben im Hammer Park


Auch in dieser Fällsaison sind wieder viele Bäume im Hammer Park der Axt zum Opfer gefallen. Zudem wurden viele Hecken stark gekappt. In der Antwort auf unsere Anfrage bestreitet die Verwaltung den Kahlschlag jedoch: „Im Park wurde nicht ausgelichtet.“ Die betreffenden Bäume seien entweder „von alleine“ umgefallen oder vom Pilzbefall betroffen gewesen. Was das fehlende Unterholz betrifft, beteuert die Verwaltung, „Der Bewuchs wurde zurückgeschnitten. Dieser Rückschnitt erfolgt alle 3-5 Jahre. Es wächst wieder nach.“ Wir haben die ständigen Fällaktionen und Auslichtungen im Hammer Park satt und dagegen im Juni 2012 einen Antrag eingebracht.
(siehe auch den Artikel zum Hammer Park in dieser Ausgabe)


Gurlittstraße 50


Seit sieben Jahren steht ein Baugerüst vor dem Haus Gurlittstraße 50 in St. Georg. Die Wohnungen der verbleibenden MieterInnen werden dadurch verdunkelt, es ist zu Einbrüchen über das Gerüst gekommen. Der Gehweg ist auf deutlich weniger als die gebotenen 1,50m eingeschränkt.
Das zuständige Fachamt ist in all den Jahren nicht auf die Idee gekommen, dass da etwas nicht ganz in Ordnung sein könnte. Auch Nachfragen im Stadtteilbeirat direkt ans Fachamt führten zu nichts, ebenso regelmäßige Nachfragen im Bauausschuss. Erst nach einer kleinen Anfrage der LINKEN kam Bewegung in die Sache. Vorausgesetzt, es kommt nicht noch zu einer Auseinandersetzung vor dem Verwaltungsgericht, wird die Fassade nunmehr saniert und das Gerüst bis Ende August entfernt.
Bürgernahe Verwaltung sieht ganz anders aus!


„Horner Freiheit“


Das Bürgerhaus für Horn wird kommen. Allerdings deutlich kleiner als geplant, denn die dauerhafte „Bespielung“ der bisher geplanten großen Flächen ist nicht gesichert. DIE LINKE hat angeregt, das von uns kritisierte bisherige Finanzierungskonzept einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) noch einmal ernsthaft zu überprüfen.


Alle Anfragen der Bezirksfraktion Hamburg Mitte gibt es hier.